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Hier stehen Texte von euch für euch!

Das Leben ist gegen mich

(von Sabrina Alber, 7bR/Online-Redaktion)
Ich bin eigentlich ein normaler Vogel, na ja, fast normal. Der Unterschied zwischen uns und normalen Vögeln ist, dass wir uns wie Menschen benehmen (ein bisschen modischer sind wir schon.) In unseren Vogelhäusern gibt es sogar Möbel. Mein Leben fand ich so verrückt, dass ich es für euch aufschreiben musste.

Wie kann man Töne fühlen? Ich kann sie ja nicht anfassen

Es war ein blöder Freitagmorgen. Eigentlich ein ganz normaler blöder Freitagmorgen. Ich (WITCHY höchstpersönlich) lag gerade in meinem Bett und las „zwitschere dich schlau“. Es war ein Gesangbuch meiner Musiklehrerin. Diese Lieder sollten angeblich schlau machen. (Ist bei mir sowieso hoffnungslos.) Da klopfte es an meiner Tür. „Jaaaaaaaahaaaa“ (NEIN!) Meine Mutter kam rein. „Es gibt Frühstück!“ „Lecker!“(bäh…Frühstück am Freitag.)Wobei ich was erklären muss: Freitage finde ich schrecklich, sie sind komplett überflüssig. Es ist kein richtiger Schultag, aber auch kein Wochenende.

Müde schleppte ich mich ins Badezimmer und guckte in den Spiegel. „Ahhhhhhhhh!“ erschrocken hastete ich aus dem Badezimmer. „Ist was?“ hörte ich die Stimme meiner Mutter von unten. „Nein!“(Ich hab nur grade einen Zombie im Spiegel gesehen). Nach dem Frühstück schlurfte ich gelangweit zur Schule. Wir hatten zwar heute nur zwei Stunden Musik und dann Schluss, aber am Freitag konnte mich das nicht aufheitern.

Auf dem Schulhof traf ich meinen Freund Quil. Quil ist eigentlich total in Ordnung. Er sieht immer ein bisschen strubbelig aus und viel in der Birne hat er auch nicht. Aber er ist ein guter Freund. „Hi! Quil!“ „Hi Witchy.” Begrüßungen fallen bei uns immer kurz aus. Später saß ich neben Quil im Musikraum. Unsere Musiklehrerin heißt Frau Meierhess (Wie kann man so heißen!?). Sie schwört darauf, dass wir vor dem Unterricht Musik hören (So ein komisches Flötengejaule). Genau so sollte es heute auch wieder sein (verschont mich!). Gelangweilt lag ich auf der Tischplatte und versuchte, das grässliche Gedudel zu verdrängen. Als es endlich vorbei war, sagte Frau Meierhess: „Jetzt sagt mir bitte, was ihr bei der Musik gefühlt habt.“ „Quil, du bitte.“ „Ich hab gefühlt, dass ich pupsen muss.“ (Typisch Quil.) „ Witchy, du bitte.“(Mist!) „Wie soll ich Töne fühlen, ich kann sie ja nicht anfassen!“



Meine Weisheit zu diesem Kapitel:
Sag nie, was du denkst, sondern nur das, was der Lehrer hören will. Du bekommst ansonsten nur eine Sechs so wie ich …

Help!!! I`m a Vampire

Von Jacquelien Nielebock und Rieke Schäfer (6bR, Online-Redaktion)

Hi, ich bin Lucy und 16 Jahre alt. Was ich zu erzählen hab, werdet ihr mir nicht glauben ... aber es ist die Realität! Hört einfach zu.......

Montag, ein Tag den ich absolut verabscheue, denn die Schule beginnt. Allerdings bekommen wir heute einen neuen Schüler. Die Gedanken daran, jemand Neuen zu treffen, machte mich ganz wuschelig! „Lucy! Komm runter, das Essen ist fertig!“,brüllte meine Mum. „Jaaaa!!“, rief ich zurück. Meine Mum war eigentlich ganz nett, bloß in ihrer Freizeit liest sie nur irgendwelche Mystery-Romane. Unten angekommen schaute meine Mutter mich durch ihre rot glänzende Brille an. „Ist Dad schon weg?“, fragte ich sie, während ich meine Sandwiches musterte. „Los, dein Bus!“, flüsterete Mum. „Oh ja!“, rief ich, „Tschau!“
In der Schule angekommen wurde ich aus der Busmenge bis hin zum Klassenraum gezerrt. „Was sollte das jetzt??“ fragte ich meine Freundin Jenny. Sie lugte nach rechts, dann zog sie mich zurück. ,,Der NEUE ist echt was für dich!“, flüsterte sie mir zu, dann verabschiedete sie sich und verschwand neben Mary im Bio-Raum. Mit Tausenden Gedanken im Kopf verschwand ich in meiner Klasse. Kaum saß ich auf meinem Platz, ertönte die Stimme von Ms. Grace: ,, Good Morning, Teens!“ rief sie mit einem schweifenden Blick zur Tür. Alle waren Gespannt, nur ich nicht, weil mich es nicht interessiert, welcher Schnösel in unsere Klasse kommt. Doch da öffnete sich die Tür. Mein Bleistift fiel vor Erstaunen runter: Er hatte ein schwarz-grünes Hemd und eine schwarze Hose an. Seine hellbraunen Augen passten zu seiner blassen Haut. Seine schwarzen Haare waren ein wenig verwuschelt. ,,What‘s your Name???“, brüllte John, unser Klassenclown und mein Ex, von hinten. ,, My Name is…“. Er verstummte und schaute zu mir hinüber. ,,Daniel.“ „ Good Daniel. Can you sit between Lucy?!”, fragte Ms. Grace. Ehe ich mich versah, saß er schon neben mir. ,,Ok Teens! Now let’s listen to Susans ghost story!
,,Thanks Ms. Grace! On Friday afternoon ...”
Gelangweilt schaute ich zu Daniel hinüber:
Irgendwie sah er ja schon gut aus! ,,Ms. Adams! Do you know the end of the story??” Fragte Ms. Grace. Ich erschrak. Dabei fiel meine ganze Federmappe runter. ,, Man ey!!“, fluchte ich. Als ich unter dem Tisch nach den Stiften griff, sah ich Daniel ebenfalls unter dem Tisch herumsuchen. ,,Sorry, meine Schuld!!“ sagte er.,, Schon gut!“
Ich war so ihn seine Augen vertieft, dass ich es nicht merkte, dass es zur Pause geläutet hatte und ich immer noch unterm Tisch herumsuchte. Doch da hörte ich Jennys Stimme. ,,Komm her, LOS!!
Ohne nachzudenken raste ich zu ihr hin. ,,Und??“
Fragte sie. „Was? Meinst du den Neuen?“ Ich wurde rot. ,,Du magst ihn!!“ jubelte sie. „Quatsch! Nein! Nicht wirklich! Ich muss los! Bin heut noch auf ICQ on. Bye!“ Schon war ich weg und rannte in den Politikunterricht. Mr. Creek, unser etwas durch geknallter Lehrer mit 80er Brille, war sogar 15 Minuten zu spät und hat damit aus einer Unterrichtsstunde eine Sprechstunde gemacht. Kaum war diese aber zu Ende, ging Kimberly, unsere Klassenzicke, auf Daniel zu und sagte: Na, soll ich dich zur Bushalte begleiten? Doch der sagte genervt: ,,Nee, lass mal! Ich fahr ihm selben Bus wie Lucy. Und die wird mich schon irgendwie dahin führen! Er schaute mich lachend an und da sah ich es: Er hatte so komische Eckzähne.

Doch darauf konnte ich mich nicht konzentrieren, denn Kimberly zog erstmal bei allen eine Mitleidsnummer ab. Im Bus war es relativ leer. Ich ließ mich auf einen Sitz fallen und schaltete meinen I-Pod ein. In Gedanken sang ich den Song mit. Doch da hörte ich eine Stimme vor mir, es war Daniel. „Darf ich mich setzen und ein wenig Musik hören?“, fragte er mich, „Es dauert auch nicht mehr lang und dann bin ich schon wieder weg!“ „Ja...KLAR!“ Kaum setzte er sich neben mich, schon bekam ich ein leichtes Bauchkribbeln. Ich versuchte mein rotes Gesicht zu verdrücken, was mir sehr aber sehr schwer fiel.

Als wir an seiner Bushaltestelle angekommen waren, lächelte er mich an und fragte: ,,Sag mal, hast du ICQ? Geblendet von seinen Augen quetschte ich ein Ja heraus und schon kam sein niedliches Lächeln hervor. Doch da fuhr der Bus ohne ihn weiter. Zuhause angekommen ließ ich mich auf Sofa fallen und nach langem Nachdenken stellte ich fest: Ich bin in ihn verliebt! Ich quetschte mir ein Kissen vors Gesicht. Doch da hörte ich ein Fiepen aus dem Garten. Da war mir klar: Josi, mein Kaninchen, ist ausgebüchst und machte gerade den Garten unsicher. Genervt lief ich in den Garten . Josi lief weiterhin durch unsere Blumenbeete. Beim Versuch es einzufangen rutschte ich aus und knallte hin. Beim Aufstehen putzte ich mir den Dreck vom T-Shirt. Und da traute ich meinen Augen nicht: Da stand ein mysteriöses Mädchen, das genau so aussah wie ich: Saftgrüne Augen und den gleichen Klamottenstil. Ihre Haare waren rot glänzend. Ich musterte sie und dann wendete ich mich ihrem Haus zu: Genauso eins wie wir haben. Vor lauter Nachdenken habe ich vergessen, dass Josi immer noch herumläuft und fast einen Tunnel unter dem Zaun gebuddelt hatte. Leise schlich ich mich an Josi heran und stürzte mich auf sie. Und dann hatte ich sie. Ich setzte Josi in ihren Stall.

Auf dem Rückweg sah ich das mysteriöse Mädchen wie es ihre Hand angewidert anschaute. Zuhause schmiss ich mich aufs Sofa und bemerkte einen Zettel, geschrieben von Mum, Auf dem stand, dass ich heut alleine sei. Super! Dann kann ich noch fettfreie Chips essen. Aber vorher brachte ich den Müll raus. An der Biotonne angekommen sah ich das Mädchen mit den roten Haaren mit ihrem Hund an unserem Haus vorbeikommen. Ich wagte es sie anzusprechen: „Hey! Du bist doch die Tochter, deren Mutter in der Apotheke arbeitet. Bei ihr kauft meine Mutter immer meine Medikamente.“ Sie machte ein unwissendes Gesicht und sagte:,, Ähhh, kann sein!!? Ich verabschiedete mich von ihr und streichelte ihren Hund. Nachdenklich ging ich wieder ins Haus.

Am nächsten Morgen in der Schule tat ich mich schwer wachzubleiben. Da merkte ich einen Ruck von der Seite. Jenny sah mich ein wenig bedrückt an: „Was ist denn?“ Fragte ich sie. „Nichts!“, grummelte sie, und stand ohne was zu sagen auf und ging. Der letzte Schultag war irgendwie schrecklich: Meine BFF ging mir aus dem Weg, Ich musste immer an Daniel denken, und ich bin beim Sportunterricht voll hingeknallt. Genervt setzte ich mich in den Bus. Draußen sah ich, wie Daniel sich mit einem Jungen unterhielt, der ihm sehr ähnlich sah. Dann stieg er ein und setzte sich direkt neben mich. Die Fahrt war still. Als er Aufstand, ließ er unauffällig einen Zettel fallen. Ich hob ihn auf und sagte zu mir: ,,Den liest du später, Lucy!“ Ich stöpselte meine Kopfhörer ins Ohr und ließ alles an mir vorbeiziehen. Als ich zuhause war, schaute ich mit grummelndem Magen zu dem Haus von dem Mädchen mit den saftgrünen Augen rüber. Ich wandte meinen Blick ab und öffnete die Haustür. Ich ließ mich aufs Sofa fallen und wusste nicht, was ich machen solle. Ich dachte eine Weile nach. dann zog ich mir meine Dreiviertelhose an und meine Tunika. Darunter zog ich meinen Bikini. Schnell noch meine neue Tasche und dann schwang mich auf mein türkises Rad. Ich fuhr zum Nachdenken an den Baggersee. Dort war ich immer, wenn ich Nachdenken muss. Der See hatte klares Wasser, so klar, dass man sich drin sah. Am See war es so einigermaßen voll. Bevor ich mein Handtuch ausrollte, fiel mir der Zettel von Daniel ein. Ich kramte in meiner Tasche und las ihn: Hi! Würdest du was davon halten mir Nachhilfe in Spanisch zu geben?=) Daniel.

Ich konnte es nicht glauben. Als ich grad vor Freude jubeln wollte, sah ich das mysteriöse Mädchen .,, Hi!“ sagte sie, ,,Hi!“ sagte ich zurück, wir kamen ins Gespräch. ,,Wie heißt du eigentlich?“, fragte ich sie. „Olivia! Und du?“ „,Lucy!“. Durch Zufall bekamen wir heraus, dass wir auf dieselbe Schule gehen. Als wir zusammen lachten, sah ich es: Sie hatte so komische Eckzähne! Ich war verwundert, und konnte es mir nicht erklären ...





Fortsetzung folgt . . .

Help!!! I`m a Vampire

Hi, ich bin Olivia und 16 Jahre alt. Was ich zu erzählen hab, werdet ihr mir nicht glauben ... aber es ist die Realität! Hört einfach zu.......

Es ist wie immer ein normaler Montagmorgen in unserem Badezimmer. Grade als ich mein rot-glänzendes Haar bürstete, kam mein Bruder Florian durch die Tür gestürmt: „Wo ist mein Feuerwehrauto?“, schrie er mich an. „Woher soll ich wissen, wo dein blödes Feuerwehrauto ist?“ Ich knallte die Tür so doll zu,
dass mein Bruder jetzt eine Platzwunde am Kopf hatte. Als ich endlich in der Küche saß, erzählte Mum mir zum hundertsten Mal, wie blöd und dumm mein Vater sei. Sie haben sich vor drei Jahren getrennt.
Ich stopfte mein Marmeladenbrot in mich hinein und rannte zur Haustür raus. „Tschau, Mum“, rief ich. Endlich kam ich an der Bushaltestelle an. Der Bus war schon da. Fast hatte ich ihn verpasst!
Ich setzte mich und hörte ein bisschen Musik. Bis mich meine Freundin Lara unsanft an der Schulter anstieß. „Hi! Und wie war das Wochenende so?“ „Naja...ging so. War viel zuhause und hab gelesen, nicht wirklich aufregend.“
Lara erzählte aufgeregt, dass sie ihren Schwarm in der Stadt getroffen hätte und er zurückgelächelt hat, wahrscheinlich hatte er nur wieder etwas zwischen seiner Zahnspange. Zum Glück waren wir an der Schule angekommen, weil sie mir sonst die Ohren vollgelabert hätte, wie toll und süß er ist. Ich stand auf und wollte durch die Menge hindurchstürmen. Wurde aber wieder fast zerquetscht. Endlich war ich im Klassenraum angekommen. Unser Englischlehrer, Mr. Chad,
begrüßte uns mit einem: „Good morning, boys and girls“ und wartete immer noch darauf, dass ihn mehr als zwei Leute begrüßten. Nach dem unangekündigten Englischtest, der die ganze Stunde ging, stürmte ich in die Pause. Und da sah ich ihn: der neue Mitschüler, der nach der zweiten Stunde in unsere Klasse kommt. Er hatte nussbraune Augen und pechschwarze Haare,
mit einem farblich abgestimmten T-shirt in Blau. Er sah mich, wurde kurz rot und sah wieder zu seinen Kumpels rüber. Ich wär am liebsten in die Luft gesprungen und hätte einen dreifachen Rückwärtssalto gemacht. Schnell stürmte ich zu meiner Freundin. Übersah aber unsere böse und mysteriöse Mathelehrerin, Mrs. Hippel. Sie sah mich kritisch an und ging wieder, um sich den vierten Kaffe zu holen. Lara kam hektisch angerannt und schrie mich an:
„Ich hab IHN gesehen, du weist schon, den aus der Stadt!“ Gelangweilt gab ich nur ein „aha“ von mir, was übertönt wurde von dem lauten „Ding dang donn“ der Pausenglocke. Ich stürmte die Treppe hoch, um nicht von den Neuntklässlern überrumpelt zu werden. Als ich dann endlich in der Klasse war, kam Frau Hippel mit dem neuen Mitschüler in die Klasse. Ich hatte genauen Blickkontakt mit ihm, weil ich vorne sitze.
„ Guten Morgen! Das ist der neue Mitschüler Leo. Er wird sich hoffentlich gut bei euch einleben“, sagte Mrs. Hippel. Ich hatte nur die Hälfte mitbekommen, weil ich in seine nussbraunen Augen vertieft war. „Neben Olivia ist noch ein Platz frei. Setzt dich dort bitte hin,Leo!“
Ich erschrak. Mir fielen vor Schreck mein Mathebuch und meine tausend Stifte runter.
Als ich mich grade bücken wollte, sah ich zwei Sneaker vor meinen Augen. Ich wunderte mich kurz dachte dann aber sofort an Leo. „Ähm .... Ich bin ganz schön tollpatschig!“, sagte ich unüberlegt vor mich hin. Leo sah mich schief an,
half mir dann aber. Nachdem ich und Leo alles eingesammelt hatten, rief Mrs. Hippel unsere Klassenzicke Theresa an die Tafel. Ihr gefiel es wohl nicht, dass ich neben so einem gutaussehenden Jungen saß, und warf mir einen gemeinen Blick zu.
Wenn Blicke töten könnten, wäre ich wahrscheinlich vom Stuhl gekippt. Nach einer langen Doppelstunde Mathe bin ich fast bei dem süßen Leo auf die Schulter gefallen. Zum Glück nicht.
In der Pause stopfte ich für heute das letzte Marmeladenbrot in mich hinein. Ich bin nämlich auf Diät...was nicht wirklich klappt, wegen DER Marmeladenbrote. Nach der Pause, die Lara und ich auf dem Klo verbracht haben um uns Lieder auf unsere Handys zu schicken, gingen wir aufgeregt nach oben in den Klassenraum um zu sehen, ob die Lehrerin schon da ist. Nein! Also kritzeln wir wie immer die Tafel voll. Mit Smileys und Herzchen, in denen Leo steht. Wir waren künstlerisch! Bis Leo persönlich reinkam und sagte: „Ihr könnt aber gut malen! Vor allem für mich!“
Lara und ich wurden knallrot und hätten uns beide am liebsten in unseren Klassen- Aquarium ertränkt. Schnell wischten wir die Tafel und setzten uns ruhig auf unsere Plätze. Nach ein paar Minuten kamen dann auch die Lehrerin und die restlichen Mitschüler rein. Eine Doppelstunde
Erdkunde stand an. Mit Mrs. Pouf. Sie ist klein, zierlich und trägt eine Hippiebrille mit Peacezeichen. Eigentlich ist sie ganz nett, nur manchmal hat sie ihre komische Englisch-Phase. Da redet sie Erdkunde nur auf Englisch. Echt gruselig. Nach einer Doppelstunde Geschichte-Englisch war ich echt kaputt und nahm den Bus nach der sechsten, der meistens relativ leer ist.
Als ich draußen angekommen war, rannte Theresa an mir vorbei um Leo zu fragen, ob sie ihn zu seiner Bushaltestelle führen kann. Er sagte: „Nee danke! Ich fahre in demselben Bus wie Olivia mit, der wird mich schon an mein Ziel führen.“
Theresa sah mich zickig an und schwang ihr langes, blondes Haar über ihre Schulter.
Leo fragte mich, ob er ein bisschen Musik mithören könnte, weil sein I-Pod schrott sei. Dabei hatte ich ein leichtes Bauchkribbeln. Ich hoffe, ich habe mich nicht verknallt...
Als wir an seiner Bushaltestelle ankamen, fragte er mich, ob wir heute Eis essen gehen wollen.
Ich sah ihn schief an und antwortete leise: „Gerne, im Moment hab ich nur sehr viel zu tun ... vielleicht in den Ferien? Ist ja bald.“
Leo nickte und lächelte mich irgendwie süß an.
Ich glaube, ich habe mich wirklich verliebt.
Oh nein!
Als ich auf dem Nachhauseweg unterwegs war , griff ich meinen I-Pod und hörte Liebeslieder.
Mir war irgendwie danach, weil ich dabei von Leo träumen konnte. Aber ich war nicht wirklich lange in meiner Traumwelt gefangen. Weil ich ein Mädchen sah, das ich vorher noch nie vor die Augen bekam. Sie hatte dunkelbraune Haare, saftgrüne Augen, wie ich, und sah sehr mysteriös aus. Ich war neugierig und beobachtete sie eine Weile. Sie wohnte drei Häuser weiter als ich, nämlich in der „Water-Lake-Street”. Ich zog meine I-Pod-Stöpsel aus meinen Ohren
und drehte den Haustürschlüssel um. Danach schmiss ich mich auf’s Sofa und las eine neue Teenie-Zeitschrift. Als ich auf die Seite mit dem Quiz: „Passt du zu deinem Schwarm?!“ kam, überlegte ich kurz und griff nach dem Kugelschreiber auf dem Sofatisch. Nach dem Ausfüllen war ich enttäuscht, denn es kam „überhaupt nicht“ heraus. Vielleicht hatte ich vor lauter Aufregung auch nur die falschen Sachen angekreuzt. Überlegt sah ich aus dem Fenster und sah wieder das mysteriöse Mädchen, was im Garten herumrannte. Ich wunderte mich, was sie anstellte und sah neugierig zu. Auf einmal spürte ich etwas Feuchtes an meiner Hand. Ich erschrak, aber es war nur mein Hund. Er heißt Chino und ist ein schwarzer Labrador. Wahrscheinlich musste er raus. Also nahm ich meine Chucks und meine Jacke. Draußen sah ich auf mein Handy, wie spät es war. Schon 4 Uhr???
Ich musste mich beeilen, weil Mum bald nach Hause kam. Ich ging zufällig an dem Haus vorbei, wo das Mädchen mit den saftgrünen Augen wohnte.
Sie kam gerade aus dem Haus mit zwei vollgepackten Müllsäcken. Langsam und gelangweilt ging sie zur Tonne. Sie bemerkte mich und schaute mich schief an : „Hey! Du bist doch das Mädchen, deren Mum in der Apotheke arbeitet, oder? Ich hab nämlich leichte Frühlingspollen, und dann sehe ich dich manchmal, wenn ich meine Medikamente holen muss.“
Sie schaute mich erwartungsvoll an.
Ich bekam nur ein leichtes „Ähhh ... kann sein“ heraus. Trotzdem schien sie ganz nett zu sein.
Sie streichelte kurz Chino und wir verabschiedeten uns nett. Am letzten Schultag kam Lara auf mich losgestürmt und fragte mich mit großen Augen:
„Hast du heute Zeit? Ich wollte mit dir zum großen Baggersee an der Waldgrenze. Ich habe gehört, wie Leo gesagt hat, dass er auch hingeht!“ Ich sah sie kurz an und sprang in die Luft! „Super! Ich habe natürlich Zeit! Um zwei am See, okay?!“ Lara nickte und rannte zum Bäcker. Ich freute mich innerlich riesig, weil ich Leo ehrlich gesagt auch sehr süß finde. Glücklich lief ich die Treppe hoch und wartete vor dem Klassenraum. Auf einmal kam mir Theresa entgegen und sah mich finster an. Lara kam im richtigen Moment die Treppe hoch, weil Theresa gerade zu mir kommen wollte.
Ich hörte nur die lauten Absätze unserer Deutschlehrerin. Sie schloss die Klassentür sanft auf und wurde fast überrumpelt. Alle lachten sie aus und wir haben eine extra Aufgabe bekommen.
Leo sah mich die ganze Zeit an und ich ihn auch.
Ich sah, wie er einen kleinen Zettel aus seinem Notiz block riss und etwas drauf schrieb.
Er schaute in meine Richtung und warf ihn genau auf meinen Tisch. Ich lächelte ihn herzhaft an und las den Zettel. Er schrieb, ob ich heute Nachmittag auch zum Baggersee komme. Ich nickte ihm zu und die ganze Schulstunde lang sah er überglücklich aus.
Endlich klingelte die Schulglocke, ich schmiss meine Sachen in meine Tasche, schnappte meine Jacke und stürmte als erste raus. An der Bushaltestelle angekommen sah ich in Leos Richtung. Er lächelte mich wieder an und schaute
schnell weg. Als der Schulbus anrollte, setzte ich mich in einen Vierer. Leo kam an und fragte ob er sich hinzusetzten könne, ich nickte und zog meinen I-Pod aus der Tasche. Gespannt schaute Leo auf mein Display, was ich gerade höre.
Als der Bus losfuhr, redeten wir nicht. Plötzlich stupste Leo mich an und verabschiedete sich: „Bis nachher! Freue mich schon!“ Ich drückte ein leises
„Tschüss“ heraus. Endlich war der Bus an meiner Haltestelle angekommen. Ich stieg aus und lief schnell zu meinem Haus. Mum war wieder nicht da und Chino schlief tief. Ich rannte schnell nach oben in mein Zimmer, suchte eine coole Tasche aus und packte meinen Bikini ein.
Im Turbobetrieb rannte ich in die Küche und suchte nach den leckeren Paprikachips. Danach ging ich zur Haustür raus. Mein knallpinkes Holländer-Fahrrad stand vor dem Schuppen. Ich schwang mich auf den Sattel und trat in die Pedale. Als ich angekommen war, hielt ich Ausschau nach Lara und Leo. Sie waren noch nicht da. Auf einmal sah ich meine mysteriöse Nachbarin an einem schattigem Plätzchen relaxen. Ich ging zu ihr und begrüßte sie mit einem netten „Hi“ .
Fröhlich sah sie mich an und bot mir den freien Platz neben ihr an. Ich setzte mich. Neugierig fragte ich sie nach ihrem Namen „Lucy“, antwortete sie nett. „Und du?“ Ich sagte stürmisch „Olivia!“ Auf einmal sah ich Lara und Leo auf mich zukommen. Schnell drehte ich mich um und verabschiedete mich. Wir beide lachten.
Da sah ich, wie kleine Spitzen ihrer Zähne hervorblitzen.

Fortsetzung folgt.

Tierheimhölle

Von Sabrina Alber (6bR, Online-Redaktion)



Sammy ist ein kleiner Kater, der am Rand eines Industriegebgebietes lebte. Er wohnte zusammen mit einer alten Frau in einem kleinen Haus.
Die Frau war schon sehr alt und Sammy bangte jeden Tag, sie könnte sterben. Eines Abends lag Sammy mal wieder auf dem Schoß der alten Frau und wurde gestreichelt. Plötzlich wurde er von der Frau auf den Boden gestoßen. Völlig verstört starrte er sie an. Die Frau stürzte aus dem Sessel und versuchte ins Badezimmer zu gelangen, doch weit kam sie nicht. Im Türrahmen blieb sie stehen und sank zu Boden.
Sammy saß total fertig auf dem Teppich im Wohnzimmer. Er starrte auf die reglose Frau. „die Nachbarn!“ schoss es Sammy durch den Kopf. Er raste durch die Katzenklappe nach draußen und setzte sich vor die Tür der Nachbarn. Dann fing er an zu jaulen. Sofort ging die Tür auf und die Nachbarin guckte raus . Als sie sah, dass Sammy zum Haus der alten Frau ging, ging sie sofort hinterher. Die Frau lag immer noch reglos auf dem Boden. Die Nachbarin holte sofort einen Arzt.
Der Arzt untersuchte die alte Frau gründlich und stellte fest, dass sie tot war. Schnell verständigte der Arzt den Bestattungsunternehmen und wählte eine Nummer, die Sammy nicht kannte. Wenig später kamen zwei Transporter. Einmal ein Wagen vom Bestattungsunternehmen und ein Transporter mit der Aufschrift
„Das Tierheim“ - mit dem Motto „Tierliebe groß geschrieben“ bei dem Wort Tierheim klingelten bei Sammy die Alarmglocken. Er wollte weglaufen, doch da stiegen schon zwei Männer aus dem Transporter und rannten hinter ihm her. Sammy rannte und rannte, doch die Männer waren mit ihren langen Beinen viel schneller als Sammy mit seinen kleinen Pfoten. Bald hatten sie ihn eingeholt, sie packten ihn und hielten ihm ein Tuch vor die Nase. Plötzlich wurde alles dunkel. Als er aufwachte, fand er sich wieder auf einem Betonfußboden, eingerahmt von rostigen Stangen. „Tierliebe groß geschrieben, dass ich nicht lache“, dachte Sammy. Er sah sich um. Schnell machte er die Augen zu und wünschte sich, dass er zu Hause in seinem Korb wäre, wenn er gleich die Augen aufmachte. Er machte die Augen auf und gleich wieder zu. Das war wirklich ein Tierheim. Vor Verzweiflung und Trauer sackte er in sich zusammen. Wieder wurde alles dunkel. „ Schon wieder ein neues Katzenvieh“, knurrte jemand. Erschrocken schlug Sammy die Augen auf und blickte in den Käfig vor sich. Eine dicke Bulldogge glotzte ihn wütend an. Instinktiv formte er seinen Rücken zu einem Buckel und fauchte. „Immer cool bleiben“, maunzte es aus dem Käfig rechts neben ihm: „Das ist nur Manfred, er giftet alles und jeden an.“ Sammy guckte in den Käfig rechts neben sich. Dort saß ein etwas zerrupfter grauer Kater und Sammy fand ihn auf den ersten Blick sehr sympathisch. „Ignorier ihn! Er ist es nicht wert .Mach dir lieber Sorgen darüber, wie du hier wieder rauskommst. Denn die meisten kommen hier nie wieder raus und nach einem Jahr ist es sowieso vorbei“, meinte der große graue
Kater ernst. „Nach einem Jahr ist es sowieso vorbei? Wie meinst du das?“, fragte Sammy . „Na ja, das ist so: Wenn du länger als ein Jahr hier warst, bringen dich Leute in so einem weißen Anzug und mit einem Schlauch vor dem Mund in einen Raum. Wir nennen ihn nur „Den Raum“.Was in diesem Raum passiert, weiß keiner. Aber eins wissen wir: Aus diesem Raum kommt man nicht wieder raus. Sammy fuhr zusammen. „Kindermärchen“, bölkte Manfred. „ Halt den Mund!“, fauchte der graue Kater. „Wie lange bist du denn schon hier?“, fragte Sammy ängstlich den grauen Kater. „364 Tage“, antwortete er. Sammy erblasste, soweit eine Katze das eben kann. „Das...das...heißt...“ „Ja, genau das heißt es.“

In dieser Nacht schlief Sammy schlecht. Morgen würde er seinen einzigen Freund verlieren. Als er am Morgen aufwachte, war ihm schwindelig. In Gedanken versunken saß Sammy auf dem Betonboden und starrte die Wand an. Wieso immer er ...wieso...Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Neben sich hörte er einen Schlüssel im Schloss. Sofort spitzte er die Ohren. Der Käfig vom Kater wurde geöffnet. Der Mann, der den Käfig öffnete, sah aber nicht aus, wie der Kater es erzählt hatte. Der Typ trug keine weißen Klamotten, sondern die ganz normale Tierheimkleidung. Aber das hatte sicher nichts zu bedeuten. Niedergeschlagen drehte er sich wieder um. Er wollte nicht sehen, wie sein Freund getötet wird.

Ein Jahr später: Gelangweilt saß Sammy auf dem Boden und starrte zur Abwechslung mal die Decke und nicht die Wand an. Heute war sein Tag gekommen. Plötzlich hörte er eine kleine Stimme hinter sich. „Mama, guck mal wie süß die ist.“ .Aber Schatz, wir haben doch schon eine Katze.“, sagte die Frau, die hinter dem kleinen Mädchen stand. widerwillig ließ sich das Mädchen mitziehen.
So war Sammy wider allein .Auf einmal stand eine weiße Gestalt vor dem Käfig, sein Käfig wurde aufgeschlossen und er wurde gepackt. „Das war’s“, dachte er. Er machte die Augen zu. Er hörte, wie eine Tür geöffnet wurde und fühlte, wie er auf einem Tisch gefesselt wurde

„Haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaalt!“, schrie eine Stimme. Es war das kleine Mädchen. hinter dem Mädchen kam wieder die Frau. Sofort meinte das Mädchen: „Mama, wir haben schon die Katze, die neben ihm im Käfig war. Die beiden sind Freunde .Deshalb will ich auch den Roten!“ „Na gut, Schatz. Los, schnallen Sie die arme Katze ab.“ Sammy machte die Augen auf um zu sehen, ob das auch keine Einbildung war. Aber es war wahr: Er würde ein Zuhause haben und seinen Freund wiedersehen. Ein besseres Ende gibt es nicht.

Träne - von Vanessa Hartung 7bH

Träne
tränen laufen mir übers Gesicht,
ich vermisse dich.
du bist fort
an einem anderen ort.
ich liebe dich
und du mich
wieso bist du fort
aus diesem schönen ort??
sage es mir
ich gehöre n dir.
wenn ich abends im bett liege
dann denke ich jede Sekunde an dich
ich vermisse dich .
Wieso hast du mich verlassen
ohne Schüss zu sagen ???
jede träne die ich verliere
ist wegen dir
weil ich dich so sehr vermisse
ich kann nicht mehr
ich will dich wiederhaben
hier und jetzt
und nicht erst in 5 Jahren oder mehr .
ich will, dass du für immer mein Engel bist
und in meinem herzen bist .
ich vermisse viel an dir
einfach alles an dir war schön
und ich vermisse es
lass mich hier nicht sitzen
in der dunklen seite der trauer
nimm mich mit in die sonnige seite der liebe
und nicht die trauer die sich in mir aufbaut
du hast mich verlassen ohne zu sagen warum
ich will nur wissen warum
oder bin ich dumm??????
ich liebe dich
ich will nur dich
und mich nicht !
niemand anderes soll dich haben nur ich !!!
ich weiß das du mich liebst und mich brauchst
ich kann ohne dich nicht mehr leben ich sterbe
wenn ich dich nicht mehr lieben kann .
du hast mein herz geklaut ,
ich will nicht mehr zurück
komm du zu mir dann geht es mir besser bitte !!
schatz ich liebe dich
und du mich!!!!!!!
deine liebe und meine
vereinen sich
du und ich sind wieder zusammen für
alle Ewigkeit vereint!!



Anmerkung: Die Verfasserin hat die Rechtschreibung bewusst so gewählt

Vanessa Hartung

Horror in der Geisterbahn

Von Rieke Schäfer, Klasse 6bR

Endlich Samstag!

Lea und Carolin haben sich schon die ganze Woche auf die
neue Geisterbahn auf dem Rummel gefreut. Sie soll viel besser sein als die lahme Achterbahn. Auf dem Weg dorthin haben sie überlegt, was wohl so gruselig ist. Als sie da waren, hat sich Lea gleich in die erste Reihe gesetzt. Außer ihnen saß niemand im Wagen. Die Tür ging auf und Lea und Carolin fuhren ins Dunkel.

Lea wollte gerade ihr Handy aus der Tasche holen um ein Foto zu machen, da fiel ihr es auf die Schienen und der Wagen fuhr darüber. Dann ging es weiter. Nebel kam auf.
Ein alter Friedhof erschien. Geisterhafte Köpfe hingen an der
Decke. Und plötzlich kam eine Knochenhand aus einem der Gräber. Carolin schrie: „Hilfe, ich will hier raus!“

Lea versteckte sich im Wagen, aber das nützte nichts. Eines der Skelette kam aus dem Grab, nahm Lea und packte sie fest am Arm. Sie erschrak. Lea riss den Arm aus der Hand. Dann fuhr der Wagen weiter. Sie hörten noch von hinten: „ Arghhh!
Ich kriege euch noch.“ Carolin sagte zitternd: „Ich glaube, dass alle Monster in der Geisterbahn lebendig werden.“

Lea schwieg. Auf einmal hielt der Wagen an. Er fuhr nicht weiter. Eine Sekunde lang schwiegen die Mädchen.
„Ich habe eine Idee“, sagte Carolin. „ Wir laufen einfach zum Ausgang.“ Lea fand die Idee gut. Beide sprangen aus dem Wagen. Da fand Carolin eine grüne, schleimige Hand auf den Schienen. Und dann ging alles ganz schnell. Schleimige Skelette sprangen auf sie drauf. Schnell rannten sie los!
Die Skelette folgten ihnen. Plötzlich sahen sie eine Pyramide.
Die Skelette waren schon ganz dicht hinter ihnen.
Also blieb den Mädchen nichts anderes übrig, als die Pyramide zu betreten.

Dann war alles ruhig. Zwei riesige ägyptische Totengötter schienen sie anzustarren. Sie schlichen an den beiden Figuren vorbei. Auf einmal sahen Carolin und Lea ein Licht. Sie hörten aus einem hellen Raum einen lauten Schrei. Es war der Pharao in einem mit Gold überzogenen Sarg.
Lea und Carolin folgten dem Geschrei. Auf einmal
ging der Sarg auf und der Pharao starrte sie mit
blutunterlaufenen Augen an.

Er sprach zu den Mädchen : „Ihr habt mich aus dem 2000000 Jahre langen Schlaf geweckt. Dafür werdet ihr büßen.“ Der Pharao hob seine Hände und verfluchte Carolin. Schnell rannten die beiden aus der Pyramide, doch am Ausgang stoppen sie. Sie blickten um sich und sahen, dass die Schleimskelette sie umzingelt hatten.

Plötzlich verwandelte sich Carolin in einen Werwolf. Es war der Fluch. Sie warf sich auf die Skelette. Dann schaute sie Lea hungrig an. Lea rannte so schnell sie konnte fort. Als sie von einem hellen Licht geblendet wurde, wusste sie: „Das ist der Ausgang!“

Als Lea drauf los ging, spürte sie eine blutige Hand an ihrer Seite. Eine Minute später lag sie tot in der Geisterbahn.

Nachts wenn der Mond am Himmel steht

Von Sabrina Alber

Nachts, wenn der Mond am Himmel steht, treffen sich alle Katzen der Stadt. Es gibt die guten und die bösen Katzen. Die Guten treffen sich am Park und die Bösen auf der Müllhalde. Wolf ist der Anführer der Bösen und Singapur ist der Anführer der Guten. Heute war so eine Nacht, in der sich die Katzen trafen.

Singapur sprach zu seinen Gefährten: „Die Bösen planen einen Angriff auf uns .Aber wir machen sie fertig!“ zustimmendes Geheule erklang .Dann sprach der Anführer weiter: „Ich werde nun einzelne Kriegergruppen einteilen. Also . . . Langschweif, Mausefell und Graustreif, ihr bewacht die Jungen und die Ältesten. Ihr anderen Krieger bewacht das Territorium. So, ich denke, wir haben alles geklärt. Jetzt los, schwärmt aus!“ Und die Katzen stürmten los.

In der Zwischenzeit planten die bösen Katzen wirklich einen Angriff. Wolf sprach: „Ich denke, die guten Katzen ahnen was von unserem Plan. Und das heißt, wir müssen sie reinlegen. Ich schlage vor, einige von uns überfallen eine Patrouille. Dann werden sie alle zum Ort der Tat stürmen. In der Zeit überfallen wir das Lager.“ Nun stürmten auch die bösen Katzen los.

Als die Patrouille mit Feuerherz, Gelbzahn und Sandsturm gerade die große Wiese am Waldrand überquerte, raschelte es im Gebüsch. Sandsturm meinte: „Ich sehe kurz nach, ob dort etwas ist.“ Mit einem Satz war sie im Gebüsch verschwunden. Plötzlich ging im Busch ein lautes Gekeife los. Die beiden anderen Katzen wollten gerade zu Hilfe eilen. Da übertönte ein jämmerlicher Todesschrei die Lautstärke. Dann war es blitzartig ganz still. Die beiden Katzen wagten sich nicht zu rühren. Doch dann gaben sie sich einen Ruck und sprangen ins Gebüsch. Was sie dort fanden, war schrecklich. Sandsturm war tot. Feuerherz und Gelbzahn stießen einen lauten Ruf an alle Katzen in der Gegend aus. Sofort kamen von überallher Katzen, um sich Sandsturm anzusehen.

Im Lager der Guten war alles ruhig. Graustreif war schon fast eingeschlafen, bis ihn etwas brutal anstieß. Es war Langschweif, der mit angelegten Ohren vor ihm saß. „Graustreif! Mausefell ist vor drei Stunden auf die Jagd gegangen und ist seitdem nicht zurückgekehrt“, maunzte Langschweif voller Angst. Graustreif meinte: „Vielleicht ist sie auch zu dem Ort gegangen, wo Sandsturm gestorben ist. Ich wäre dort auch gerne hingegangen, wenn wir nicht diesen Dienst hätten.“
Genau in diesem Moment schoss eine graue Kätzin aus einem Busch. Es war Mausefell, mit vor Angst aufgerissenen Augen. Sie brüllte: „Die Bösen kommen, aber es sind zu viele für uns, und die anderen sind weit weg bei der toten Sandsturm.

Sie hatte Recht, denn auf einmal stürzte eine riesige Menge Katzen aus dem Schutzwall des Lagers. Aber sie waren nicht allein. Hinter ihnen kamen auch die Guten ins Lager gestürzt. Einen Augenblick später übersäte sich das Lager mit kämpfenden und jaulenden Katzen. Graustreif war vor Schreck wie in Trance. Aber nicht lange. Denn plötzlich rannte ihn ein Kater von der Seite um.

Sofort war Graustreif in Kampfstellung. Er schmiss sich auf den fremden Kater und bearbeitete mit seinen Krallen den Bauch des Kriegers. Der Krieger jaulte und rannte davon. Dann sprang er zu Mausefell hinüber, die gerade mit einem getigerten Kater kämpfte. Graustreif erschrak. Es war Tigerkralle, und und er hatte gehört, dass er nicht umsonst so heißt. Trotzdem stürzte er sich auf en Krieger und half Mausefell. Gemeinsam verwundeten sie ihn mit Zähnen und Krallen.

Der Kampf schien eine Ewigkeit zu dauern, doch bald wurde der letzte Krieger in die Flucht geschlagen. Der Kampf war zu Ende und die guten hatten gewonnen. Am Abend versammelten sich alle Katzen, um um Sandsturm zu trauern. Trotz der vielen Trauer freute sich Graustreif schon auf die nächsten Tage.