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» Der „Blaue Engel“ ist sein Verbündeter: Die Kopierer von Herrn Meyer, unserem Schulassistenten, laufen seit Jahren ausschließlich mit umweltfreundlichem Recyclingpapier.  » Verliebt in ein Stinktier: Die Achtklässlerinnen Antonia Buddenberg und Anna Kroupis haben zwei kleine Grüße zum Valentinstag gezeichnet. 
Freitagnacht ist Zumba-Zeit! Unsere Sozialarbeiterin, » Frau Tscheslog, bietet am 17. Februar etwas Besonderes an.  Der Schnee bleibt aus, dafür gibt es überall Matsch: » Sabrina Alber hat dazu eine schräge Geschichte über den sprechenden Vogel Witchy geschrieben. 
Potthässliche Pudelmützen und andere Katastrophen: » Der WPK Journalismus sammelte originelle Weihnachtsgeschichten aus Wardenburg.   » Der DELF-Kurs: Schüler erhalten renommiertes Französisch-Diplom! Von A. Rulkötter 
Der kokelnde Kranz:» Sabrina Alber hat ein Adventsgedicht für Euch geschrieben.   » Endlich wieder Fußball spielen in der Pause…  
» 600 Euro Sachschaden: Das ist die Bilanz eines Einbruchsversuchs in das Büro unserer Sozialarbeiterin.  » Besuch bei Thomas Schaaf: Zwei Schüler nahmen am Werder-Medientag teil. 
» Die Everkampschule wird zum Hotel- zumindest für Insekten  Das passt zum Einbruchsversuch in unsere Schule: Anna Kroupis hat einen Adventskalender der kriminellen Art entworfen.  
Ein peinlicher Dauerbrenner: Noch immer liegt haufenweise Müll in Gloysteins Fuhren. » Wir fordern: Schluss damit!  Hier gibt’s Heuschrecken» !Die 8cR würde die Tiere gerne weitergeben. 
Ein Gütesiegel für die Everkampschule: Sie bereitet ihre Schüler besonders gut auf den Beruf vor, meint eine Expertengruppe.» Hier zum Bericht... Hier zum » NWZ Bericht.  Fahrradkontrolle: » Polizei kritisiert Schüler und Eltern 
Tolle Sachen zum Schnäppchenpreis? Beim ersten Everkamp-Flohmarkt am Sonntag, dem 6. November, lassen sich bestimmt einige Schätze entdecken. Nähere Informationen gibt es » hier.  Die Online-Redaktion hat abgestimmt: Halloween ist toll! Von sechs Leuten finden fünf Halloween super, einer enthält sich. Zeit also, sich auf den verrückten Tag einzustimmen –» und zwar mit den Halloween-Erlebnissen des sprechenden Vogels Witchy, aufgeschrieben von Sabrina Alber.  
Schluchz, die Sommerferien sind vorbei! Es hat dauernd geregnet, aber schön war es trotzdem.» Die Online-Redaktion lässt einige nette Momente noch einmal Revue passieren. Außerdem dabei: Zwei Karikaturen von Anna Kroupis und Antonia Buddenberg.   Schullesungen mit dem » Erfolgsautor Klaus Peter Wolf... 
Frau Schönfeld legt neue » GTA-Liste vor...   Das Neue Log-Buch ist da, hier geht es zum » Drucker.  „Nimm die Zukunft in die Hände“, einen Vormittag lang Bewerbungstraining » mal ein wenig anders... von Julia Tscheslog  
» Werder-Cup 2011 – Das Finale  Die Schulbücherei ist wieder geöffnet. Sie kann mit einer großen Auswahl an Büchern beeindrucken» . Sogar Asterix und Obelix sind vielfältig vertreten. 
Die Heuschrecken sind wieder da - mit Nachwuchs! » Die Online-Redaktion berichtet aus der 7cR.  Wir bauen uns ein Boot! Röbel ahoi!» Die Online-Redaktion berichtet von den Vorbereitungen. 
Hilfe beim Start in das Leben nach der Schule: » Mareike Dannies ist unsere neue Berufseinstiegsbegleiterin.  Am 2. April war es wieder soweit:» Etwa 100 Everkämper fuhren nach Bremen, um sich das Spiel Werder Bremen gegen Stuttgart anzuschauen.   Fliegende Feinwerkmechaniker, rasante Fahrten im Polizeiwagen, Fleisch dekorativ anrichten – im Praktikum kann man einiges erleben. » Schülerinnen der neunten Realschulklassen berichten von ihren tollsten und anstrengendsten Erlebnissen. 
Vielleicht erinnert ihr euch noch an Witchy, den putzigen Piepmatz? Sabrina Alber hat ein neues Abenteuer des Vogelkindes geschrieben –» und hier findet ihr den Oster-Witchy.  Ernährungstipps von Tim Wiese: Frau Tönnießen und Frau Köstler waren im Rahmen der Aktion „Fitte Schule“ ins Weser-Stadion eingeladen -» und berichten hier über ihre Erlebnisse. 
Betriebspraktikum der Realschule 21.03.-02.04.2011

» Die Schüler/innen der neunten Realschulklassen hatten innerhalb von zwei Wochen Gelegenheit, sich in verschiedenen Berufsfeldern umzusehen und in einem Betriebspraktikum erste Erfahrungen zu sammeln. 
In der Buchhandlung Lesezeit wurde den Schülerinnen und Schülern der beiden 7. Hauptschulklassen von Frau Garbrands und Herrn Schmidt eine Autorenlesung zuteil. » Hier zum Bericht in der NWZ. Das Foto rechts kommt auch aus der NWZ. 
Spenden für einen guten Zweck:» Einige Schülerinnen sammelten am Elternsprechtag Geld für die Wardenburger Bürgerstiftung.  Sonne, Spaß und 3000 Bäume:» Die siebten Klassen verbrachten einen Vormittag im Wald, um Bäume zu pflanzen.  
Expertin für Deutsch und Englisch: Frau Thomann ist neu an unserer Schule. » Der WPK Journalismus stellt sie vor.  Der Frühling ist da! » Sabrina Alber von der Online-Redaktion hat aus diesem Anlass für Euch ein Gedicht gezaubert. 
„Wie ein überfüllter Schulranzen“: » Die PCs an unserer Schule werden überholt – die Online-Redaktion erklärt euch, warum dies nötig ist.  Hallo, ich bin’s, Klara! » In der Klasse 7cR lebt jetzt eine Schildkröte.  
Ein neues Gesicht im Sekretariat:» Frau Jenta arbeitet an unserer Schule.  Hier zu den » Ganztagsangeboten... 
Ein Kuli, der sprechen kann? Ja, so was kommt vor, denn Rudi ist Besitzer eines sprechenden Kulis namens Klaus! » Viel Spaß beim Lesen wünschen Rica Deeken und Jaqueline Siewert von der Online-Redaktion.  Lehrer im Internet bewerten: ein auch an unserer Schule heiß diskutiertes Thema. » Der WPK Journalismus hat sich zu diesem Thema an unserer Schule umgehört. 
Unsere Schülerinnen und Schüler stellen Kunstwerke im Wardenburger Rathaus aus. » Hier zum Artikel des WPK Journalismus.   Ein halbes Jahr Französisch pauken und tolle Ergebnisse: 12 Schülerinnen und Schüler haben die DELF-Prüfung bestanden!» Nadine Bakenhus und Anneke Köhne berichten. 
Tschüs, Herr Krasemann! Fast 19 Jahre lang hat er die Everkampschule geleitet – nun ist er in den Ruhestand gegangen. Wir haben erste » Fotos von seinem Abschied und dem Abschied von » Frau Seeber und Herrn Drost – und » der WPK Journalismus stellt ihn und seine Zukunftspläne noch einmal vor.  

Blauer Engel spart Wasser und Strom

Von Christoph Busch, Hannah Hibbeler, Neele Sieverling und F. Wolf

Benutzt du auch Recyclingpapier zum Drucken und Kopieren? Die Everkampschule tut es jedenfalls. Dadurch spart sie, verglichen mit herkömmlichen Kopierpapier, jährlich 1,6 Tonnen Kohlendioxid, zwölftausend Kilowattstunden Strom und vierzig- bis fünfzigtausend Liter Wasser. Allein der eingesparte Strom entspricht der Menge, die eine vierköpfige Familie in drei Jahren verbraucht; die Wassermenge entspricht ungefähr 300 Badewannenfüllungen.
Auf die Idee, Recyclingpapier einzusetzen, kam unser Schulassistent Herr Meyer vor zwölf Jahren. Er meint aus der Rückschau: „Der Umgang mit Papier an unserer Schule hat mich nachdenklich gemacht.“ Denn der Papierverbrauch nimmt seit langem zu: So wurden vor zwölf Jahren etwa 200 Blatt Papier pro Jahr und Schüler an unserer Schule kopiert, mittlerweile sind es 500 Blatt. Auch die bessere Qualität macht Recyclingpapier heute attraktiver: „Früher war Recyclingpapier sehr dunkel und grau und außerdem schlecht für die Maschinen“, so Meyer. Mittlerweile sei es fast so weiß wie Papier aus Frischfasern, und auch preislich gebe es kaum einen Unterschied mehr. Allerdings gaukelten manche Papierhersteller nur vor, dass ihr Papier besonders umweltfreundlich sei, so Meyer. Sein Tipp: „Der ,blaue Engel’ ist das verlässlichste Siegel.“ Der blaue Engel werde nur an Papier vergeben, das auch wirklich zu 100 Prozent aus Altpapier besteht.
Vielleicht achtest ja auch du beim nächsten Papierkauf darauf, dass du Recyclingpapier kaufst. Wir würden uns freuen!

Überschrift: Brennballtipps der schrillen Art

Von Anna Kroupis (Online-Redaktion)

Bald beginnen wieder die Brennballturniere und jeder kennt die Regeln und Tricks dieses eigentlich simplen Spiels. Jedoch bin ich der Überzeugung, dass es nicht schaden würde, einige Regeln (und meine ganz persönlichen Tricks) zu nennen, die sicherlich nicht jedem bekannt sind:

1.Man sollte den Ball loslassen, wenn man ihn wirft.
2.Man sollte immer den Ball als Wurfobjekt nutzen und keine Gegenstände, Klamotten oder zu klein geratene Mitschüler.
3.Man sollte möglichst rennen und nicht gehen.
4.Man kann natürlich auch gehen, wenn man scharf aufs Verlieren ist.
5.Man sollte sich beim Spiel immer konzentrieren! Und nur das tun, was dem Spiel hilft! Naaa? Hilft atmen dabei, ein Spiel zu gewinnen? Denkt mal drüber nach....
6.An alle Liebespaare, Ablenkungsmanöver können auch hilfreich sein, aber immer dann denken: ES SCHAUEN KINDER ZU!
7.Es ist nicht ratsam, einen harten Ball im Notfall mit einem Teammitglied abzuwehren, um nichts abzubekommen.......NEHMT GEFÄLLIGST DIE AUS DEM ANDEREM TEAM!
8.Vorher immer ein Loch in den Ball stechen, dann ist er nicht so hart.
9.Ihr braucht ein Motto für vernünftige Teamarbeit. Ich habe immer ein einfaches Motto, es heißt „TEAMWORK“, also „ich Team, du Work“, kapiert?Du spürst beim Spiel Leistungsdruck? Siehe Punkt 8! BEACHTE DASS MOTTO!
10.Notfallplan, wenn man beim Spiel Mist gebaut hat: DER ANDERE IST IMMER SCHULD!
11.Ein Ball kommt auf dich zu. Was tun? Fangen? Neeeee, einfach einen Schritt zur Seite gehen, irgendeiner wird es schon machen.
12.Stell dich dumm, so senkst du die Erwartungen, und wenn du dann doch mal was gebacken kriegst, wirfst du alle um!
13.Dass Brillen beim Spiel nur stören, ist Quatsch. Mit denen kann man super das Licht reflektieren und die Gegner blenden!

Der Schnee bleibt aus,...

...dafür gibt es überall Matsch:
Sabrina Alber hat dazu eine schräge Geschichte über den sprechenden Vogel Witchy geschrieben.
Witchy: Matschmann statt Schneemann

Von Sabrina Alber (Online-Redaktion)

Ich wachte auf und wusste genau, dass ich im Bett bleiben sollte, als ich einen Vogel vor meinem Fenster schimpfen hörte (ätzend). Parallel zu meinen Vogelrufhass-Gedanken kam mir die eigentlich Quelle für diese lärmenden Geräusche in den Sinn: Nachbarskatze (Blödes Biest). Natürlich schimpfen wir Vögel, wenn wir Katzen sehen (außer mir). Ich stand auf, ging ans Fenster und sah dieses unschuldig dreinblickende Monster von Katze. Die Menschen finden sie niedlich (Kann ich nicht nachvollziehen). Ich ließ meinen Blick von der Katze zu den anderen Vögeln wandern, die immer noch laut warnten. „Wir haben es alle kapiert!“, schrie ich aus dem Fenster, um die Rufe zu beenden. Das pelzige Katzentier war auf mich aufmerksam geworden. Es schaute, als wollte sie mich am liebsten fressen (Zum Glück hängt unser Haus weit oben im Baum). Die beiden Vögel ließen sich nicht stören und zeterten weiter. Genervt beendete ich meine Versuche, wieder Ruhe zu schaffen. Ich hielt inne, als ich das Bild vom Garten noch einmal überdachte: Es lag kein Schnee. Um diese Zeit liegt immer Schnee! Und Vögel bleiben normalerweise in ihren Häusern. Noch einmal schaute ich aus dem Fenster. Es lag wirklich kein Schnee.
Als ich mich für die Schule fertig gemacht hatte und hinausflog, fiel mir meine Schwester auf (Das hat mir noch gefehlt). Sie wühlte unten im Garten im Schlamm und heulte, schluchzte (Ihre Lache klingt schon fast psycho). So nett wie ich bin, flog ich zu ihr hinunter. Ich brauchte gar nicht zu fragen, was los war, sie erzählte es sofort (Na ja, eher heulte sie es). „Oh Witchy, es ist so schrecklich! Es liegt kein Schnee! Nur überall diese Erde! Es regnet, aber es schneit nicht! Um diese Zeit liegt immer Schnee...“ Ihre Stimme ging wieder über in ein hysterisches Heulen und sie widmete sich wieder dem Schlamm. Gerade als ich überlegte, ob sie noch alle beieinander hat, heulte sie noch lauter. Sie hatte aus dem Schlamm unter ihr versucht, einen Schneemann zu formen. „Mit Schnee hätte es funktioniert“, war ihrem Heulen zu entnehmen (Sie hat wirklich nicht mehr alle). Ich entschied mich, sie mit ihrem „Matschmann“ allein zu lassen.
Auf dem Schulhof rutschte ich erst mal auf einem aufgeweichten Böller aus (blödes Silvester) und entfachte damit lautes Gelächter. Sauer glättete ich meine Federn und gesellte mich zu meinem, seiner Meinung nach, bestem Freund: „Hi Quil, bist du gut ins neue Jahr gekommen?“ „Kann mich nicht beklagen, aber vorgestern hat eine Katze meine Tante erwischt.“, antwortete er mir, wunderlich gleichgültig. (Dummheit wirkt sich also auch auf Gefühle aus...) Sofort musste ich an meine eigene Tante denken, die Silvester natürlich auch wieder da war und war ein wenig enttäuscht, dass sie nicht erwischt wurde. (Ich weiß, das klingt fies, aber wenn ihr sie kennen würdet...).

Meine Weisheit: Schnee ist blöd. Es klebt unter den Schuhen, durchnässt dich und du musst mit deiner Schwester Schneemänner bauen. Freu dich, wenn er ausbleibt! Ach ja! An alle, die Katzen haben ... eine Glocke um ihren Hals ist überflüssig, von so was lassen wir uns nicht verjagen!

Freitagnacht ist Zumba-Zeit!

Von Jaqueline Siewert und Rica Deeken (Online-Redaktion)

Zumba tanzen NUR für Mädchen – Dieses Projekt wird als Mitternachtssport von unserer Sozialarbeiterin, Frau Tscheslog, und einer Kollegin aus der Jugendpflege angeboten. Zumba ist ein Tanz, der Elemente von Hip-Hop, Samba und Salsa enthält und viel Spaß und Bewegung bietet. Der Tanzkurs ist extra nur für Mädchen, damit sie sich unkontrolliert „austoben“ können. Dieses Angebot findet am Freitag, dem 17. Februar, von 22 Uhr bis 24 Uhr in der Sporthalle der Everkampschule statt. Übrigens: Frau Tscheslog tanzt auch mit!

Die Horror-Pudelmütze

Vom WPK Journalismus 9 R

Kurz vor dem Fest haben sich die Teilnehmer des WPK umgehört, wie die Menschen in Wardenburg so Weihnachten feiern und welche ganz persönlichen, originellen (oder auch schrecklichen) Geschichten sich um das Weihnachtsfest ranken. Hier eine kleine Auswahl der Antworten.

Heidelind Hermann (58) berichtete uns von ihrem typischen Weihnachtsfest: „Ich gebe nicht viel für Geschenke aus, nur so 500 bis 600 Euro.“ Sie kauft ihre Geschenke meist schon im November. Das schlimmste Geschenk, das sie je bekommen hat, war eine Nähmaschine. Sie wünscht sich zu Weihnachten, dass die ganze Familie gesund und munter ist.

Daniel Hüptner (55) gibt für sein Weihnachtsfest insgesamt 250 Euro aus. Auch er kann sich an ein fürchterliches Präsent erinnern: Das Geschenk, von dem er regelrecht traumatisiert wurde, war eine Pudelmütze. Aus diesem Grund wünscht er sich schönes Wetter zu Weihnachten, damit er sich die nie wieder aufsetzen muss.

Herr Borm, unser Rektor, hat auch bereits eine größere Weihnachtspanne erlebt: So war der Tannenbaum, den die Familie besorgt hatte, einmal im Carport eingefroren und eingeschneit. Als Familie Borm ihn dann zum Schmücken reingeholt hatte, schmolz der Schnee – es folgte ein Wasserschaden im Wohnzimmer, und das an Heiligabend. Und es gab noch ein zweites Missgeschick: Als er einmal den Adventskranz anzündete, fingen nicht nur die Kerzen zu brennen an. Herr Borm hatte nichts anderes zur Hand als Kaffee, also nahm er den und löschte so geistesgegenwärtig das Feuer. Trotz alledem: Herr Borm freut sich jedes Jahr aufs Weihnachtsfest.

Eine 69-jährige Wardenburgerin erzählte uns ebenfalls von einer originellen Weihnachtspanne. „Das war 1989, in den guten alten Achtzigern! Für meine beiden Söhne (damals 12 und 13 Jahre alt) hatte ich schon lang die Geschenke im Schrank: zwei ferngesteuerte Autos, einen Porsche und einen Lamborghini. An Heiligabend dann packte ich alles ein und bemerkte, dass ich keine Batterien besorgt hatte! Nach dieser Entdeckung wollte ich mit meinem Auto neue Batterien besorgen. Als ich den Wagen starten wollte, bemerkte ich, dass auch die Autobatterie leer war! Da wir auf dem Land wohnten und die nächste Tankstelle mehrere Kilometer entfernt war , musste ich, um das Fest zu retten, laufen – und nach drei Stunden, um 19 Uhr, war ich wieder mit Batterien daheim und wir feierten besinnlich Weihnachten.“

Zufällig trafen wir auch einen 75-jährigen Mann aus einer ganz anderen Ecke unserer Republik und befragten ihn zum diesjährigen Weihnachtsfest. „Ich habe eine Tochter, die 42 Jahre alt ist, ich gebe für sie 200 Euro für Weihnachtsgeschenke aus, die meine Frau dann im Schlafzimmerschrank versteckt“, meinte er. „Eigentlich kommen wir aus Wuppertal und kennen deshalb viel Schnee, wir hoffen aber, dass dieses Jahr wenig Schnee liegen wird, es sieht zwar schön aus, ist aber gefährlich beim Autofahren.“ Wir fragten ihn auch, ob er selbst Kekse backt. „Nein, eigentlich nicht, das macht meine Frau immer. Ich esse sie dann aber gerne alle auf.“

Auch die 68-jährige Frau Eilers erinnert sich gern an die Weihnachtszeit. Ihre Tochter ist schon erwachsen und hat mittlerweile selbst einen 5 Monate alten Säugling. Als Frau Eilers‘ Tochter noch klein war, hat sie sie ins Kino geschickt - und dann kam der Weihnachtsmann und brachte die Geschenke. Versteckt wurden sie davor unterm Bett. Und backt sie heute, obwohl die Tochter aus dem Haus ist, noch Plätzchen? „Bis jetzt habe ich noch keine Kekse gebacken, weil meine Tochter in New York ist. Aber vielleicht dann, wenn mein Enkel größer ist und sie wieder da sind.“

Zum Abschluss befragten wir Nicole Haeger (41) aus Wardenburg, die ein Kind auf der Everkampschule hat. „Ich habe eine Tochter, die 14 Jahre alt ist. Für ihre Geschenke, die ich mit ihr zusammen aussuche, gebe ich ca. 100 Euro aus. Bis Weihnachten werden die Geschenke dann in einer Schublade versteckt.“ Kekse haben sie und ihre Tochter auch schon zusammen gebacken, dazu gab es weihnachtliche Musik. Schnee wünscht sich nur ihre Tochter, damit die Schule ausfällt. „Doch ich möchte keinen Schnee, da ich dann ungern Auto fahre“, sagte Frau Haeger abschließend.

Frohe Weihnachten!

Der DELF-Vorbereitungskurs: Was macht man da?

Der DELF-Vorbereitungskurs: Was macht man da?

Von A. Rullkötter

Seit einigen Jahren bieten die Französischlehrer der Everkamp-Realschule im Rahmen des Ganztagsangebots einen Vorbereitungskurs für eine DELF-Prüfung an. Worum geht es da und was bedeutet DELF eigentlich? DELF ist die Abkürzung für „Diplôme d’Études en Langue Française“, ein Diplom oder ein Zertifikat über erworbene Französischkenntnisse. Diese Art Zeugnis ist ein international anerkanntes Diplom. Damit es auch wirklich unabhängig und neutral bei den Prüfungen hergeht, wird sie nicht von den Französischlehrern der jeweiligen Schule abgenommen, sondern von einem außerschulischen Prüfungsteam, in der mündlichen Prüfung wird man sogar von einem echten Franzosen getestet. Die Prüfungen finden für unsere Schüler in der Universität Oldenburg oder in der Volkshochschule Oldenburg statt. Unsere Realschule zählt zu den wenigen in unserer Umgebung, deren Schüler an dieser DELF-Prüfung teilnehmen. Obwohl sich vor allem Schüler der Oldenburger Gymnasien dieser Herausforderung stellen, müssen die Everkampschüler keine Minderwertigkeitskomplexe haben; schließlich haben bisher alle unsere Schüler die Prüfung mit Bravour bestanden!
Die zweistündige schriftliche Prüfung besteht aus drei Teilen: einem Hörverständnistest, einem Leseverständnistest und der schriftlichen Abfassung eines Textes. Die mündliche DELF-Prüfung findet meistens eine Woche später statt, wiederum an einem Samstagvormittag. Nach einer 10minütigen Vorbereitungszeit unterhält sich ein Franzose oder eine Französin mit dem Prüfling, um die mündliche Ausdrucksfähigkeit in der französischen Sprache zu überprüfen. Das ist für alle deutschen Schüler eine völlig neue Erfahrung und mit viel Herzklopfen verbunden!
Im Schuljahr 2010/2011 legten sechs Schülerinnen und Schüler bereits nach einem halben Jahr die A-1-Prüfung erfolgreich ab; fünf von ihnen seht ihr auf dem Foto (vorne von links: Vanessa Pargmann, Fabienne Logemann, Maria Macht; hinten: Steffen Brunßen und Lea Jeddeloh). Weitere 2 Schülerinnen, nämlich Maria Macht und Sophia Lübbers, bestanden am Schuljahrsende die schwierigere A-2-Prüfung mit sehr guten Ergebnissen. Belohnt wurden alle mit einem Zertifikat vom französischen Erziehungsministerium. Es zeigt, dass sich die zusätzliche Arbeit in den Nachmittagsstunden gelohnt hat.
Zurzeit bereiten sich 12 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 auf ihre im Januar 2012 stattfindende A-1-Prüfung vor. Wir drücken ihnen die Daumen und wünschen „Bonne chance“.

Rettet die Weihnachtspostkarte!

Von Sabrina Alber und Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)

Habt ihr schon Weihnachtspost vorbereitet? Oder schreibt ihr lieber E-Mails?
Kauft ihr im Internet oder stürzt ihr euch ins Weihnachts-Chaos? Euer Einkaufsverhalten hat Folgen für die Post. Robert Hoffmann, Postbote bei der Deutschen Post AG, berichtet uns von seiner Arbeit in der Weihnachtszeit.

Oh, das ist aber billig auf ebay, das kauf ich mir! Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wer euch das liefert? Das macht der Postbote. Er bringt die Sendungen, die bis 1000 g wiegen dürfen, zu euch - und ein Brief mit 1000 g kann schon ziemlich groß sein. Insgesamt trägt Herr Hoffmann täglich Post für 800 bis 1000 Haushalte aus - und das mit dem Fahrrad! „Gerade in der Weihnachtszeit habe ich sehr viele Sendungen von Amazon und ebay, das ist schon auffällig“, sagt Herr Hoffmann. Viele Leute sind offensichtlich mittlerweile auf die Online-Bestellung von Weihnachtsgeschenken umgestiegen. Und mit dem Shoppen hängt auch ein zweiter großer Posten der Sendungen zur Weihnachtszeit zusammen: „Vor Weihnachten liefere ich sehr viel Werbung und Kataloge aus“, sagt er.

Während Werbung und Online-Versand also mittlerweile einen großen Teil des Postaufkommens ausmachen, nimmt die klassische Weihnachtspost eher ab. Schreibt ihr eurer Oma oder Tante noch eine Weihnachtspostkarte? Dann gehört ihr zu einer Minderheit. Herr Hoffmann hat festgestellt: „Der Trend des Kartenschreibens ist deutlich zurückgegangen.“ Die einzigen, die noch Karten senden, seien jüngere Kinder, etwa 3. Klasse, die die Herzen von Oma und Opa mit einer selbst gemalten Weihnachtskarte erfreuen möchten. Herr Hoffmann vermutet, dass viele Leute heute eher SMS und E-Mails schreiben – und dass das Kartenschreiben so langsam zu einer aussterbenden Kunstform wird.

Auch eine zweite Tradition ist gefährdet: Früher war es üblich, dass der Postbote auf seiner Runde an Weihnachten oder zum Jahreswechsel einen kleinen Gruß –oft mit einem kleinen „Trinkgeld“ – an den Briefkästen fand. Schließlich ist das Austragen von Post eine sehr anstrengende Arbeit, die bei jedem Wetter verrichtet wird. Ältere Leute geben meistens noch eine Kleinigkeit, hat Herr Hoffmann beobachtet. An den Briefkästen von jüngeren Singles und Familien findet sich aber oftmals auch an den Festtagen nicht einmal ein Kartengruß.

Unser Aufruf zum Schluss: Rettet die selbst gemalte Weihnachtskarte! Die trägt Herr Hoffmann nämlich besonders gerne aus. Und vielleicht denkt ihr ja auch an euren Briefträger, der auch Heiligabend und Silvester unterwegs ist – und hinterlasst ihm an eurem Briefkasten einen kleinen Gruß, bevor ihr euch mit euren Lieben unter dem Tannenbaum versammelt.

Neues

Zuletzt waren alle Bälle platt oder kaputt. Die SchülerInnen können aufatmen: die Kooperation mit dem Bundesligisten Werder Bremen und Aktion 100% Fitte Schule hat dem SV- Raum neue Fußbälle, Frisbeescheiben, Kartenspiele beschert.

Advent, Advent, das Kränzchen brennt

Von Sabrina Alber (Online-Redaktion)

Der Kranz ist grün,
die Kerzen toll,
Advent ist doch so wundervoll!
Ich zünde eine Kerze an,
Und finde recht viel Freude dran.
Ich setze mich aufs Sofa drauf,
so nimmt das Unheil seinen Lauf.
Die Zeit beginnt zu verrinnen,
Und der Kranz fängt an zu glimmen.
Eine kleine Flamme bildet sich,
Während die Zeit weiter verstrich.
Der Kranz geht in Flammen auf,
Das Feuer züngelt die Wand hinauf.
Ich schlaf weiter tief und gut,
Und bin gar nicht auf der Hut.
Der Vorhang brennt,
Die Wand ist schwarz,
Der Tisch verbrannt.
Schuld ist die Zeit, denn sie ist so gerannt.

Bei Werder wächst der Rasen schneller

Von Lara Sprock und Haitham Hamid (WPK Journalismus 10 R)
Die Highlights waren die Interviews mit Cheftrainer Thomas Schaaf und dem zweiten Torwart Sebastian Mielitz. Doch dazu später: Vor dem Interview standen allerlei interessante Dinge auf dem Programm des Werder-Medientages am 15. November im Bremer Weser-Stadion.
So gab es etwa bei der Stadionführung einige Überraschungen: Besonders erstaunt waren wir über eine Anlage, die den Rasen beleuchtet, damit er gleichmäßig wächst. Mit dem jährlichen Stromverbrauch dieser Anlage könnte man Tausende von Haushalten mit Strom versorgen. Die Hälfte des Spielfeldes kann gleichzeitig beleuchtet werden, da die Anlage ziemlich groß ist.
Während der Stadionführung durften wir in die Bereiche, die normalerweise nur für Spieler zugänglich sind, etwa in die Kabinen, die mit neuster Technik ausgestattet sind. Anschließend sind wir durch den Spielertunnel in den Medienbereich geführt worden, wo die Spieler ihre Interviews geben.
Nachdem die Stadionführung beendet war, ging es zurück in die Platin-Lounge zum Mittagessen. Als wir auch die Mittagspause beendet hatten, ging es weiter mit dem langersehnten Interview mit Thomas Schaaf. Während des Interviews konnten wir persönliche wie auch sportliche Fragen stellen. Da wir ca. 60 Schülerinnen und Schüler waren, konnten wir jeder nur eine Frage stellen. Über die Antworten waren wir manchmal sehr erstaunt. So antwortete Schaaf zum Beispiel auf die Frage, wie lange er täglich arbeitet, dass er morgens um 8 Uhr bereits im Stadion ist und das Training vorbereitet. Er ist dann meistens um 19 Uhr wieder zu Hause, aber dort ist er dann noch nicht fertig mit der Arbeit: Zu Hause muss er noch viel telefonieren, da er dafür tagsüber keine Zeit hat, und das kann sich dann schon bis 23 Uhr hinziehen.
Auf die Frage, was er von den Ostkurven-Fans hält, sagte er nur, dass er sich von den Fans wünscht, dass sie zu einer großen Fangemeinschaft werden und dass es nicht so viele kleine Fangruppen gibt, die sich manchmal sogar bekriegen.
Als Thomas Schaaf dann zum Training aufbrechen musste, kam Werders zweiter Torwart, Sebastian Mielitz, zum Interview. Auf ihn prasselten die Fragen genau so ein wie auf Thomas Schaaf. Und er bewies Humor: Auf die Frage, warum er gerne Torwart ist, antwortete er, dass ihm die Torwart-Handschuhe gefallen. Er hat auch erzählt, wie seine Karriere angefangen hat. Er ging auf ein Fußballinternat, in dem man morgens Schule hat und nachmittags Fußballtraining. Um auf solch ein Internat zu kommen, muss man ein ziemlich guter Fußballer sein und in Kauf nehmen, dass man seine Freunde und Familie nur an machen Wochenenden oder in den Ferien sieht. Aber da er den ganzen Tag viel zu tun hatte, hat er nicht viel an zu Hause gedacht. Auch Sebastian Mielitz hatte Training, deswegen musste er auch direkt, nachdem wir alle Bilder gemacht hatten und unsere Autogramme bekommen haben, von seinen zwei Bodyguards abgeholt werden.
Das war aber noch nicht alles, was am Werder-Medientag so passierte: So hat uns Mediendirektor Tino Polster viele Fakten über Werders Medienauftritt erzählt, und wir haben an einem Workshop zum Thema Werder-TV teilgenommen, in dem uns erklärt wurde, wie Werder- TV funktioniert und was für ein Aufwand dahinter steckt.

Einbruchsversuch: 600 Euro Schaden

Von Jaqueline Siewert und Rica Deeken (Online-Redaktion)

Bei einem Einbruchsversuch in das Büro der Schulsozialarbeiterin Frau Tscheslog ist ein Schaden von ca. 600 Euro entstanden. Gestohlen wurde nichts, denn die Einbrecher gelangten gar nicht erst ins Büro hinein; sie schlugen am 3. oder 4. Dezember ein etwa faustgroßes Loch in die Scheibe, konnten das Fenster jedoch nicht öffnen. Ein Kopierer, ein Faxgerät und ein Monitor wurden zur Gemeinde gebracht, um kleine Glassplitter zu entfernen; der Monitor wurde wohl so stark beschädigt, dass er nicht mehr nutzbar ist. Eine Reinigungsfirma wird das Büro der Schulsozialarbeiterin säubern, und demnächst wird eine neue Scheibe eingesetzt.

Gütesiegel für die Everkampschule

Von Anna Kroupis und F. Wolf (Online-Redaktion)

Gütesiegel für die Everkampschule: Sie bereitet ihre Schüler besonders gut auf den Berufseinstieg vor, meint eine Kommission der „Arbeitsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems“, die unsere Schule unter die Lupe genommen hat. Zur Kommission gehörten Beate Reiß (Landesschulbehörde Osnabrück), Axel Langnau (Fachdienstleiter Wirtschaft der Stadt Delmenhorst) sowie Ludger Wester (Industrie- und Handelskammer Oldenburg). Die Schule darf nun weiterhin das Gütesiegel „Startklar für den Beruf – Weser-Ems macht Schule“ tragen. Zwei unserer Schülerinnen – Sabrina Alber und Anna Kroupis – begleiteten die Kommission; im Folgenden gibt Anna Kroupis einen Überblick über die Eindrücke, die die Kommission von unserer Schule gesammelt hat.

Am 9. November um 10 Uhr warteten Sabrina und ich auf die Gütesiegelkommission, die unsere Schule unter die Lupe nehmen wollte. Ein paar Minuten später trafen wir sie dann beim Lehrerzimmer an, und dann ging es auch gleich Richtung Technikraum. Als wir uns im Gang zum Technikraum befanden, warf die Kommission erst mal einen Blick durch das Fenster, welches einen großzügigen Blick auf die Mensa erlaubt. Ich konnte leider nicht viele Reaktionen erhaschen, jedoch kann ich mit Sicherheit sagen, dass die Mensa keinen schlechten Eindruck gemacht hat.
Dann ging es weiter zum Technikraum, wo eine achte Realschulklasse schon eifrig am Löten war. Die Kommissionsmitglieder zeigten sich neugierig, stellten Fragen und schauten sich die Arbeitsergebnisse der Schüler an. Dann nahmen wir Kurs auf den Computerraum. Dabei liefen wir am Digitalen Schwarzen Brett vorbei, welches für staunende Gesichter sorgte. Nachdem dann auch der Computerraum inspiziert wurde, ging es gleich ab zum Trainingsraum. Dort wurde dass Prinzip des Trainingsraums erläutert. Auch der Sanitätsraum überzeugte. Besonderes interessierte sich die Kommission für die Besetzung des Sanitätsraums durch Ersthelfer aus Schülerkreisen und für derer Qualifikation.
Nachdem dann auch die Bücherei und der SV-Raum ihre Inspektion gut überstanden haben, gingen wir zur Lehrerbibliothek, wo die Schulleitung sowie zahlreiche Schulmitarbeiter (Sozialarbeiterin, Berufseinstiegsbegleiter, Lehrer) der Kommission Rede und Antwort zu den verschiedensten Themen standen. Die Kommission interessierte sich besonders dafür, was die Everkampschule tut, damit ihre Schülerinnen und Schüler erfolgreich in den Beruf starten können. So kamen das Berufsfindungskonzept, die ESW-Mappe und der Business-English-Kurs zur Sprache.
Als gute Reporterinnen haben wir außerdem nun den Spieß umgedreht und der Kommission einige Fragen gestellt. So wollten wir wissen, welche Probleme Schüler heute haben, wenn sie eine Ausbildung beginnen. Kommissionsmitglied Axel Langnau, Fachdienstleiter Wirtschaft der Stadt Delmenhorst, meinte dazu: „Viele Schülerinnen und Schüler gehen mit falschen Vorstellungen in die Ausbildung. Jeder zweite hat noch nie ein Praktikum in seinem Ausbildungsberuf gemacht; er bekommt dann einen regelrechten Praxisschock. Generell ist der Beginn der Ausbildung eine drastische Umstellung gegenüber der Schulzeit. Hier ist Durchhaltevermögen gefragt.“ Dazu kommt, dass die Anforderungen an die Auszubildenden steigen: So muss oft komplizierte Technik bedient werden, und viele Berufe erfordern gute Fach- und Computerkenntnisse. Einfache, wenig anspruchsvolle Arbeitsplätze werden dagegen heute oft durch Maschinen ersetzt.
Der Einstieg in die moderne Arbeitswelt ist also eine anspruchsvolle Aufgabe – und das Gütesiegel ist eine Anerkennung der Arbeit, die die Everkampschule auf diesem Gebiet leistet.

Der erste Everkamp-Flohmarkt

Von Jaqueline Siewert und Rica Deeken (8cR)

Habt auch ihr alte Sachen zu verkaufen? Dann kommt doch zum ersten Everkamp-Flohmarkt. Er findet am Sonntag, dem 6. November 2011, in der Aula der ESW statt. Ab 10 Uhr können die Stände aufgebaut werden (Tische müssen selbst mitgebracht werden). Leute, die über den Flohmarkt bummeln möchten, können ab 12 Uhr kommen. Um 17 Uhr ist dann Schluss. Als Standgebühr wird nur um einen Kuchen, eine Kanne Kaffe oder eine Kanne Tee für die Cafeteria gebeten, die die SV organisiert. Anmelden kann man sich bei Frau Körting unter der Telefonnummer: 04407/714059. Viel Spaß und Erfolg am Sonntag – und beim Lesen der folgenden Gedanken zum Thema Flohmarkt von unserer Online-Redaktion.



Festplatten zum Schnäppchenpreis!

Von Oliver Jablonski (7bH)

Ich gehe gerne auf den Flohmarkt, weil ich da bestimmte Produkte finde, die es im Internet nur viel teurer gibt, z. B. Kabel, Festplatten und Monitore. Auf dem Flohmarkt kann ich auch viel Spaß haben, etwa beim Handeln und beim Kaufen. Ich habe auch Spaß am Verkaufen, weil ich da über Preise verhandeln kann. Ein Beispiel: Ich verlange für ein Handy 10 Euro und der Käufer bietet 5 Euro – das geht dann hin und her zwischen Käufer und Verkäufer. Ich habe auch Spaß am Flohmarkt, weil ich auch Freunde treffen kann, die auch was verkaufen und mit denen ich dann auch reden kann.

Es gibt viele gute Flohmärkte hier in Deutschland, wie zum Beispiel den Flohmarkt in Oldenburg an der Weser-Ems-Halle oder auch verschiedene Märkte in Bremen. Bei Achternmeer gibt es am Kanal entlang auch einen 14 Kilometer langen Flohmarkt.

Wenn man hört, dass man einen Ausflug zum Flohmarkt macht, hört es sich erst einmal langweilig an, aber später findet man es dort toll. Es gibt jetzt auch einen Flohmarkt in der Schule. Dort gibt es bestimmt verschiedene Produkte, z. B. Playmobil, Schaukelpferde, Fahrräder und vieles mehr. Außerdem gibt es beim Everkampschulen-Flohmarkt auch eine Cafeteria mit Kuchen, Kaffe und Tee. Selbst wenn man auf dem Schul-Flohmarkt nichts findet, kann es also ein netter Nachmittag werden!


Trugbild Flohmarkt!

Von Sabrina Alber (8bR)

Ich gehe sehr gern auf Flohmärkte, weil man dort gut alte Sachen verkaufen kann.
Leider wird das immer schwieriger! Die Leute wollen einfach nichts mehr bezahlen! Ich habe das Gefühl, sie gehen nicht auf einen Flohmarkt, um etwas zu suchen und günstig zu bekommen, sondern um Schnäppchen zu machen, die sie selber teuer weiterverkaufen. Auch fällt mir auf, dass die Besucher nichts mehr kaufen, sondern zum Spazieren dort sind. Wahrscheinlich gibt es bald keine Flohmärkte mehr ... E-bay , Amazon und Co. sind ja viel einfacher ...

Ich verkaufe gern altes Spielzeug, auch wenn das bei einigen Dingen sehr schwierig ist. Eltern kaufen ihren Kindern ja nicht einfach mal zwischendurch etwas und vor Weihnachten mag man mit seinem Stand ja auch nicht in der Kälte stehen. Dafür empfehle ich: Stellt es kurz vor Weihnachten bei E-bay-Kleinanzeigen rein, ihr werdet ein Wunder erleben! Auf Flohmärkten hat man manchmal Glück, wenn hartnäckige Kinder kommen, sie quengeln so lange, bis Mama was gekauft hat.

Auch das Verkaufen von wertvollen Dingen bringt auf dem Flohmarkt nicht viel! Die Wahrscheinlichkeit, dass man jemanden findet, der genau so etwas gesucht hat, ist gering. Viele registrieren zwar, dass es wertvoll ist, wollen dies aber meist nur kaufen, um es selbst teurer weiterzuverkaufen.
Um selbst Wertvolles zu kaufen sind Flohmärkte sehr praktisch! Sucht so lange, bis ihr jemanden gefunden habt, der nicht weiß, wie wertvoll sein Stück ist.

Es ist sehr interessant, die Kaufgewohnheiten zu beobachten. Auf einigen Flohmärkten werden gerne Klamotten gekauft und das Spielzeug ignoriert, auf dem anderen läuft das Spielzeug super und die Klamotten laufen gar nicht. Aber das Handeln macht Spaß!!!

Was es auf dem Flohmarkt alles gibt...

Von Niklas Hoffmann (8cR)

Auf dem Flohmarkt hat schon so mancher große Schätze gefunden und große Enttäuschungen erlebt. Von antiken Münzen bis zu billigen McDonalds-Spielzeug: der Flohmarkt hat eine Menge schöner Sachen zu bieten. Auch Kurioses wird verkauft, wie zum Beispiel geschredderte Geldscheine oder Katzengold (Gold, das wie Gold aussieht aber keins ist).

Es gibt aber auch eine riesige Auswahl an Klamotten, dabei wollen die Teenies von heute neue Markenware und keine alten Sachen vom Flohmarkt. Der Flohmarkt wird meist als Markt für Ausgedientes gewertet, dabei gibt es auch durchaus neuwertige Sachen, denn wenn ein Buch gelesen wurde, ist es nicht automatisch alt, zerknittert und beschädigt. Es ist vielleicht nur einige Tage alt, kostet aber nur die Hälfte vom Ladenpreis. Flohmarkt heißt auch Handeln und „Feilschen“. der Verkäufer will 10 Euro, der Käufer will es aber nur für 5 Euro haben - dann wird zwei Stunden verhandelt und sie einigen sich auf 7,50 Euro. Das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber wenn es einem immer noch zu teuer ist, muss man es ja nicht kaufen. Viel zu viel bezahlen kann man auch nicht, wie es versehentlich bei ebay passieren kann: Da will man maximal 10 Euro bezahlen, gibt aber aus Versehen 100 ein. Auf dem Flohmarkt passiert so etwas nicht!

Witchy - Ein unvergessliches Halloween

Von Sabrina Alber (Text) und Anna Kroupis (Kürbis-Bild)

Ich schaute aus dem Fenster des Vogelhäuschens - und wandte den Blick gleich wieder ab
(Scheißwetter). Schlechte Laune machte sich breit. Noch ein Blick auf den Kalender - und der Tag war gelaufen! Halloween! (Kinderkram). Jemand trommelte an meine Tür (als wenn ich nicht wüsste, wer das ist!) „Herein!“ Meine nervige Schwester stürmte mit schwarzen Klamotten und kleinen Plastik-Skeletten herein: „Witchy, du weißt doch, was heute für ein Tag ist, oder?“ (leider!) „Wie kann ich das vergessen ...“, antwortete ich schlecht gelaunt. „Ich habe ein Kostüm für dich!“ (Oh Gott!) Desinteressiert folgte ich ihr in ihr Zimmer. (Ein Kürbis?!) Begeistert musste sie mir das Kostüm präsentieren: „Guck! Das ist ein Kürbiskostüm! Das ist der Hut, das das Oberteil - und diese schöne grüne Hose!“
Ich wusste, es würde nichts bringen, aber es war einen Versuch wert. „Kann ich nicht als ;Scream‘ gehen?“ „Nein, das ist viel zu gruselig! In dem Kürbis-Kostüm siehst du bestimmt niedlich aus!“ (niedlich aussehen – na. das will ich ja auch unbedingt!) „Los, probier an! Meine Freunde kommen gleich!“, quengelte sie. (Na gut.) Wenig später hatte ich es an. Es war viel zu klein, eng, hässlich und unpraktisch. Als wenn das nicht reichte, musste meine Schwester mich auch noch anmalen. (Holt mich hier raus!)
Wenig später wimmelte das Haus von kleinen, schreienden Mädchen, den Freundinnen meiner Schwester. „LASST UNS SÜßIGKEITEN SAMMELN!“„Begeistert“ lief ich ihnen hinterher...
„Süßes oder Saures!“
„Süßes oder Saures!“
„Süßes oder Saures!“
„Süßes oder Saures!“
„Süßes oder Saures!“
(Jetzt reicht’s aber!)
Etwa drei Stunden später kamen wir an das gefühlte 100. Haus. „Sind wir jetzt endlich fertig?!, fragte ich genervt. „Nur noch dieses Haus!“ (Meinetwegen). Meine Schwester klingelte und... „HAHAHAHA! Witchy, bist du das?!“ (Oh nein, hier wohnen wohl welche aus meiner Klasse!)

Mein Rat zu diesem Kapitel:

Geht nur an Halloween laufen, wenn ihr nicht zu alt seid. Falls ihr doch laufen wollt, dann verkleidet euch so, dass euch niemand erkennt!

Die Everkampschule besuchte die Messe Job4yuo

Die Everkampschule besuchte die Messe Job4yuo. Alle 10. Klassen konnten sich so einen Überblick über das Ausbildungsangebot in der Region Oldenburg verschaffen. Sicherlich haben die Gespräche mit den Anbietern erste Kontakte für die Suche nach einer Ausbildungsstelle erbracht

 

Schullesungen mit Klaus Peter Wolf

Der bekannte Autor Klaus Peter Wolf las in der Everkampschule und in der IGS Am Everkamp aus seinen Jugendbücher vor. Alle Schüler folgten gespannt der Vorlesung und hörten aufmerksam zu, wie Herr Wolf seinen Lebensweg vortrug.

Nach der Lesung bekamen interessierte Schüler selbstverständlich noch ein „Autogramm“ oder eine Widmung in die mitgebrachten Bücher.

„Aktionstag: Nimm die Zukunft in die Hände"

„Nimm die Zukunft in die Hände“, einen Vormittag lang Bewerbungstraining mal ein wenig anders, geplant und durchgeführt vom Arbeitskreis der SchulsozialarbeiterInnen der Landkreisschulen und Frau Grönheim/ Handwerkskammer mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Termath/ Agentur für Arbeit am 05.07.11 in der Everkampschule: die HauptschülerInnen der 8. Klasse wurden in Kleingruppen unterteilt und durchliefen drei Module:Check deine Talente (Internetrecherche)Azubi- Knigge und Rhetorik (siehe auch Korken im Mund)Kooperation und TeamfähigkeitEs hat Spaß und den SchülerInnen hoffentlich auch neue Erkenntnisse gebracht…

Julia Tscheslog

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Werder-Cup 2011 - Das Finale

Auch ohne fußballerischen Erfolg kann ein schöner Turniertag erlebt werden. Beweis dafür ist der Freitag in der vergangenen Woche (1.7.2011). Unsere Schulmannschaft konnte zwar keinen Punkt gegen starke Mannschaften aus dem ganzen Nordwesten Niedersachsens holen. Wir schlugen uns aber gerade in den ersten drei Partien gegen körperlich sehr starke Teams sehr wacker und verloren leider alle mit einem Tor Differenz. Lediglich Conor konnte sich als Torschütze eintragen, indem er die gesamte gegnerische Schulmannschaft aus Hagen wie Slalomstangen aussteigen ließ und eiskalt abschloss. Nach den bitteren Anfangsniederlagen, von denen nur die gegen Großefehn richtig verdient war, war die Luft aus unserem Spiel raus und die letzten beiden Spiele um den fünften Rang wurden mehr oder weniger „abgeschenkt“. Aber der siebte Platz von 55 Teilnehmern kann sich sehen lassen. Respekt Jungs!

Im Gedächtnis von den Kindern und mir werden aber immer verschiedene Erlebnisse dieses Tages bleiben. Zum einen muss über die tolle Organisation des Turniers durch den Verein Werder Bremen gesprochen werden. Die Kinder wurden kulinarisch sehr gut versorgt. Es gab Getränke, Pommes Frites und Bratwurst. Richtige Sportlernahrung. ;-) Und als Preis staubten sie Turnbeutel und Medaillen ab. Zum anderen muss das Profitraining genannt werden. Das frühe Aufsehen lohnte sich. Wir hatten die Chance die Stars von Werder Bremen beim Pass- und Techniktraining hautnah zu beobachten. Toll, dass die Jungs auf die Anfeuerungen unserer Schulmannschaftsstars eingingen. So wird zum Beispiel Marko Marin vom mehrfachen Abklatschen wahrscheinlich noch die Hand wehtun. Auch einen Dank an Clemens Fritz, Sandro Wagner und Arnautovic, die sogar die Gefahr einer Strafrunde in Kauf nahmen, um Smalltalk mit unseren kleinen Kickern zu führen.

Zum Abschluss kann ich als „Trainer“ sagen, dass ich stolz auf alle Spieler meines Teams bin. Nur Petrus könnte nächstes Jahr gnädiger mit uns sein. Starkregen stört beim Fußballspielen.

Herr Schmidt

Sportliche Höchstleistungen - und Gedrängel an der

Von Jaqueline Siewert, Luisa Marx, Darleen Logemann und Lara Sprock

Am 17. Mai fand an der Everkampschule zum dritten Mal ein Sport- und Spielefest für 12 Förderschulen statt. Die Schüler konnten sich in der Turnhalle an vielen Stationen austoben und beschäftigen, während draußen bei leichtem Regen das Sportabzeichen gemacht wurde. Von dem Wetter ließ sich der Organisationsleiter Dieter Kapust und sein Team nicht die gute Laune verderben, ebenso wenig wie die Kinder und Jugendlichen. Insgesamt nahmen 569 Schüler und Betreuer an der Veranstaltung teil. Um die Organisatoren zu unterstützen, halfen zudem die Schüler der Klassen 9aR, 9bR und 9cR tatkräftig mit.
Auch einige Freiwillige aus anderen Klassen waren dabei. Jaqueline Siewert aus der 7cR betreute die Buttonmaschine und schrieb für euch folgende kleine Reportage:
Meine Freundin Birgit und ichhatten die Buttonmaschine zugeteilt bekommen. Wir hatten uns alles bereit gelegt, aber wir hatten nicht mit dem großen Ansturm gerechnet, da uns die meisten Stände eigentlich interessanter vorkamen als so eine Buttonmaschine - doch als Dieter Kapust das Sportfest eröffnet hatte, begann der Andrang und wir kamen kaum noch hinterher. Wir hatten eine klare Arbeitsteilung: Birgit hat auf die Kinder aufgepasst, und ich habe die Karten abgestempelt und den Kindern erklärt, was sie machen können. Sie konnten die Buttons herstellen mit einem Muster, auf dem stand: „Behinderten-Sportfest 2011“. Sehr viele Kinder nahmen sich auch die Buntstifte und bemalten die Vorlage für ihren Button nach eigenen Wünschen. Besonders die Kinder der „Hasentalschule“ aus Quakenbrück, die mit 27 Schülerinnen und Schülern teilnahmen, haben sehr sehr viele Buttons gemacht!

Der Pausengong ist wieder da!

Von Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)

Es ist 09.29 Uhr. Die Pause ist fast vorbei, doch die Gespräche der Schüler sind noch nicht zu Ende. Die Uhr schlägt um auf 09:30 - DIIING DAAANG DOOONG!!! Die Schüler sind erst verwirrt, doch auf einmal ist bei manchen eine kurze Begeisterung zu spüren, denn der Pausengong ist wieder da! Die Online-Redaktion hat nachgefragt, was ihr so von dem wieder eingeführten Klingelton haltet.
Anna Kroupis aus der 7bR findet den Pausengong unnötig, weil sie nicht wie ein kleines Kind an den Unterrichtsanfang erinnert werden möchte. Sie wartet noch kurz, bis die ersten Lehrer loslaufen, und dann macht sie sich auf den Weg zum Klassenraum.
Sara Skibowski aus der 7aR ist es ziemlich egal, weil sie auch ohne den Pausengong auskommen würde.
Sabrina Alber aus der 7bR sieht einiges Positive an dem Pausengong, zum Beispiel, dass sie nicht mehr auf die Uhr schauen muss, weil sie der Pausengong an den Unterrichtsbeginn erinnert.
Rica Deeken aus der 7cR meint: „Ich finde es super, dass der Pausengong wieder da ist, da ich dann weiß, dass die Pause zu Ende ist und ich zum Klassenraum gehen muss. Ich würde es aber auch schön finden, wenn es am Anfang aller Schulstunden einen Gong geben würde.“
Jaqueline Siewert aus der 7cR findet es egal, weil es überall Uhren gibt und man an den anderen sieht, wann sie zum Klassenraum gehen.
Trotz dieser kritischen Stimmen zum Gegonge: Die Mehrheit der Everkampschüler findet es super, dass der Pausengong wieder da ist!

Schmökern in angenehmer Atmosphäre

Von Sara Skibowski (Online-Redaktion)

Warrior Cats, Vampire und Asterix auf Französisch: Im Raum neben dem SV-Raum wurde die Bücherei neu eröffnet. Die Sitzgelegenheiten sind zwar die alten geblieben, aber die Stimmung am neuen Platz ist eine ganz andere: Moderner, heller, schöner. Bei der riesigen Auswahl kann man es kaum erwarten, viele tolle Bücher mit nach Hause zunehmen. So haben zum Beispiel die Warrior Cats-Reihe und die heißbegehrte „Biss“-Reihe in unserer Bibliothek ihren Platz gefunden. Auch für Referate und Projekte kann man sich in der Bücherei gut informieren. In vielen „Was ist Was“- und anderen Sachbüchern gibt es Informationen zu fast jedem Thema. Für jeden ist etwas dabei, und für fast jedes Fach kann man mit Hilfe dieser großen Auswahl an Büchern lernen. Sogar auf Französisch erschienene Asterix und Obelix-Comics sind vorhanden. Die Bücherei hat jeden Tag in der ersten Pause geöffnet. Nur mittwochs bleibt sie geschlossen.

Werder-Cup 2011

Am 17.05.2011 machten sich zehn mutige Fußballer und Herr Schmidt von der IGS und der Everkampschule auf den Weg nach Lemwerder zum Qualifikationsturnier des Werder-Cups. Letztes Jahr als Drittplatzierter trotz guter Leistung ausgeschieden, wollte die Everkampschule sich diesmal für das Endturnier in Bremen qualifizieren. Schulen aus Elsfleth, Schwanewede und Lemwerder hatten jedoch dasselbe Ziel und stellten starke Mannschaften. Durch eine überragende Mannschaftsleistung, eine kämpferisch tolle Einstellung sowie fantastische Einzelspieler ließen die Wardenburger den Gegnern in sehr fair geführten Spielen allerdings keine Chance. Vier Siegen stand am Ende nur ein Unentschieden entgegen, welches der Gegner seinem gut aufgelegtem Torwart zu verdanken hatte. Till ließ als Torwart nur zwei Tore zu und strahlte Sicherheit aus. Die Abwehr um Tofek und Ramon kaufte den guten gegnerischen Stürmern den Schneid ab, gewann viele Zweikämpfe und baute das Spiel gut auf. Das Mittelfeld, besetzt mit Mick, Conor, Kasra, Jakob und Christoph dominierte jedes Spiel. Conor, Mick und Jacob spielten die Gegner über die Außen schwindelig, legten tolle Torchancen auf und waren selbst immer torgefährlich. Kasra führte in der Mitte intelligent Regie und war überall auf dem Platz zu finden, während Christoph durch seine Spielintelligenz und seinen Torabschluss glänzte. Im Sturm wirbelten abwechselnd Rune und Jan. Auf die beiden fand keine Abwehr eine Antwort. Rune wurde immer wieder von seinen Mitspielern geschickt, Jan dagegen forderte die Bälle und war immer wieder aus der Distanz gefährlich. Das Wichtigste war jedoch, dass alle sieben, die auf dem Feld standen, toll zusammengespielt haben und sich immer gegenseitig halfen. Weiter so, nur so haben wir in Bremen eine Chance.
Torschützen:
Rune (3), Jan (2), Kasra (2), Conor (2), Christoph (1), Jacob (1), Tofek (1)

Röbel ahoi!

Von Rica Deeken und Jaqueline Siewert (Online-Redaktion)

Am 16. Juni ist es wieder soweit, denn für einige Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen geht es nach Röbel an der Müritz - und sie haben nur ein Ziel: Viel Spaß haben und gewinnen!
Gewinnen? Ja ,denn wie die meisten ja wissen, findet in Röbel die Badewannen-Regatta statt, und die Teams sind schon fleißig am Bauen. Für Verpflegung wird gesorgt, aber die Zelte müssen selbst mit gebracht werden. Wir geben ein paar kleine Hinweise zu unserer Badewanne: Wir haben einen Untersatz bzw. Rohre und Kanister, darauf haben wir Holzplatten befestigt - aber den Rest verraten wir nicht. Wir bauen zu viert an einem Boot - und freuen uns schon sehr auf den Tag, an dem es zu Wasser gelassen wird! (Auf dem Bild seht ihr übrigens nicht unser Boot, sondern ein Foto von der Röbel-Fahrt 2007)

Neues von unseren Heuschrecken

Von Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)

Schon seit langer Zeit leben Stabheuschrecken in unserer Klasse. Leider war in den vergangenen Sommerferien ein Loch in dem Netz über dem Terrarium - dadurch sind sie geflüchtet! Wir dachten also, dass wir keine einzige Heuschrecke mehr hätten – aber eine wurde noch wiedergefunden. Das ist eine mit drei Beinen (eigentlich haben sie sechs Beine). Sie hat die anderen drei wohl leider verloren, weil bei der Erneuerung der Blätter immer alle Heuschrecken aus dem Terrarium müssen. Sie ist möglicherweise dabei runtergefallen, und dann ist wohl jemand unabsichtlich auf sie getreten. Wir hatten keine Hoffnungen mehr, dass wir wieder neue Stabheuschrecken bekommen. Aber nach zwei bis drei Wochen hatten wir auf einmal 10-15 kleine Heuschrecken!!! Wir standen alle vor einem Rätsel – das sich aber schnell lösen ließ: Es liegt an der so genannten Parthenogenese. Das ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung ohne ein Männchen. Dabei entstehen die Nachkommen aus unbefruchteten Eizellen.
Außerdem hat eine Praktikantin von Frau Bruns uns noch einige Heuschrecken mitgebracht und unser Terrarium verschönert (Danke!). Aber leider ist drei Tage danach unsere vormals einzige Heuschrecke gestorben. Aber ihre Nachkommen leben weiter!

Feinwerkmechaniker lernt fliegen

Von Arne Meiners, 9 a R
In meinem Praktikum ging es nicht immer ganz ernst zu: So kamen die Auszubildenden auf die Idee, einen Azubi aus dem ersten Lehrjahr mit einem Kran eineinhalb Meter über dem Boden durch die Werksatt zu ziehen. Er flog durch einen schmalen Gang, in dem eine Schubkarre mit Kunststoff-Resten stand. Dort wurde er einfach drübergehoben. Die letzten Meter machte er die Superman-Pose - und dann landete er.
Mein Praktikum absolvierte ich im Berufsfeld „Feinwerkmechaniker Richtung Feinwerktechnik“ in den mechanischen Werkstätten der Universität Oldenburg. Bei meinem Praktikum musste ich drehen, fräsen, feilen, bohren und den Grad von Werkstücken wegmachen (entgraten). Die Kollegen (meist Auszubildende) und mein Betreuer waren sehr nett und ich hab mich mit ihnen gut verstanden.
Das mit dem Kran war übrigens nicht die einzige witzige Geschichte. Einmal wollte ein Mitarbeiter sagen: „Ich kann Arne morgen mit zur JAV-Versammlung mitnehmen.“ „JAV“ steht für Jugend- und Auszubildendenvertretung. Stattdessen sagte er: „Ich kann Arne morgen zur JVA-Versammlung mitnehmen“; „JVA“ ist die Abkürzung für Justizvollzugsanstalt, auch als Gefängnis bekannt. Dann gab es Gelächter. Darauf sagte er aus Spaß: „Ja, ich gebe es zu, ich bin auf Bewährung“.
Ich könnte mir vorstellen, so etwas später auch zu machen, weil ich so etwas Technisches gerne mache.

Der Badespaß
Von Maren Kuper, 9 a R
Ich habe mein Praktikum im Kindergarten gemacht. An einem Donnerstag in meinem sind wir Schwimmen gegangen. Als wir im Schwimmbad angekommen sind, mussten wir einigen Kindern beim umziehen helfen. Als wir im Schwimmbecken waren, haben mir ein paar Jungs gezeigt, wie sie vom Beckenrand springen können, dabei haben sie mich nass gespritzt. Ich habe sie mit Wasser nass gespritzt, als Rache, und dann haben wir uns die meiste Zeit gegenseitig nass gespritzt.
Vorne auf den Stufen saß noch ein Mädchen, das ich mitgezogen habe, ich habe sie festgehalten und dann haben wir uns im Wasser gedreht. Dabei hat sie die ganze Zeit gelächelt. Einige Kinder haben sich Spielzeug geholt und haben sich gegenseitig runtergeschubst. Ein paar hatten schon ihr Seepferdchen, so das sie ohne Schwimmflügel schwimmen durften, sie haben dann nach Ringen getaucht. Am Ende durften sie noch ein paar mal vom Ein-Meter-Brett springen, meine Betreuerin hat aufgepasst, dass nichts passiert.
Dann mussten wir raus und vorher mussten alle Kinder, die ein Spielzeug hatten, es wegräumen. Dann sind wir uns umziehen gegangen. Zum Schluss wurden allen Kindern die Haare geföhnt, damit sie sich nicht erkälten.
Der Tag war sehr lustig und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Allerdings ist Kindergärtnerin nicht mein Traumberuf - trotz des Praktikums, das mir sehr gut gefallen hat.

Rasante Fahrt mit gutem Ende
Von Lara Sprock, 9 b R
Gleich an meinem ersten Praktikumstag bei der Polizei habe ich etwas sehr Spannendes erlebt. Ich bin mit einem Kollegen Streife gefahren. Wir waren gerade in Wardenburg am Kreisel, als die Funkmeldung in den Streifenwagen kam, dass in Sandkrug im Altenheim ein Feueralarm ausgelöst worden ist. Da der Beamte nicht allein zum Einsatzort fahren darf, mussten wir erst zurück zur Dienststelle, um noch eine Kollegin abzuholen.
Dann sind wir nach Sandkrug geheizt. Wir sind öfters auf der linken Spur gefahren. Um nach Sandkrug zu kommen, mussten wir wieder zum Kreisel in Wardenburg fahren. Dort muss man sich ja eigentlich in die rechte Richtung einordnen, aber da ein LWK die Fahrbahn versperrte, mussten wir eine Vollbremsung machen und links herum fahren. Es hätte nicht mehr viel gefehlt, und wir wären in den Kreisel gefahren. Wir sind mit rund 100 km/h durch die Ortschaft gefahren - eine sehr rasante Fahrt. Innerhalb von 4 Minuten hatten wir die lange Strecke zurückgelegt.
Als wir gerade eine Vollbremsung vor dem Altenheim hingelegt haben, kam eine weitere Funkmeldung, dass der Alarm nur ein Fehlalarm war, der ausgelöst worden ist, weil ein Bewohner des Altenheimes in seinem Zimmer gekocht und keine Tür aufgemacht hat – die Rauchentwicklung beim Kochen hatte dann den Alarm ausgelöst
Die Fahrt hat mir sehr gut gefallen, da ich noch nie so schnell durch Wardenburg gefahren bin. Während der Fahrt hatte ich ein bisschen Angst, dass wir einen Unfall bauen oder jemanden verletzten. Die Kollegen waren während der Fahrt sehr locker und haben sich noch über Markisen unterhalten. Das hat mich ein bisschen verblüfft.

Die Kollegen an sich waren alle ziemlich nett, weil sie mir viele Sachen erklärt haben und mich immer mitgenommen haben, wenn sie zu einem Einsatz oder einer Streifenfahrt gefahren sind.

Dekoration mit Fleisch

Von Haitham Hamid, 9 a R (auch auf dem Foto zu sehen)
Während meines Praktikums bei der Fleischerei Hoyer wurde ich bei der Arbeit im Partyservice schon richtig gefordert: So musste ich alleine eine große Bestellung abarbeiten. Alleine musste ich zwei große Tabletts fertig machen (ca. 40 x 60 cm).Für eines der Tabletts musste ich zuerst ein Stück Fleisch einmal klappen, dann aufs Tablett legen, Mozzarella und Tomate davor stellen - und fertig war der Anfang. Das machte ich dann immer so weiter, Reihe für Reihe, und als ich fertig war, habe ich noch ein spezielles Gewürz in Gitterform darauf gestreut.
Nach ca. 35 Minuten war ich mit dem ersten Tablett fertig und fing erst mal an, meinen Arbeitsplatz aufzuräumen, um mit dem zweiten Tablett anzufangen. Beim zweiten Tablett habe ich ein etwa schnitzelgroßes und dünnes Fleischstück genommen, einmal geklappt und es dann mit Speckstreifen umwickelt. Danach legte ich es dann an die Seite des Tablettes, davor legte ich noch ein paar Zwiebelringe - und das immer so weiter. Es musste alles eng beieinander liegen und möglichst vier Reihen ergeben. Ich brauchte dafür doch etwas länger, ca. 45 Minuten, weil ich alles so dekorativ wie möglich machen sollte. Eine ganz schön anspruchsvolle Arbeit!

Hilfe beim Start in das Leben nach der Schule

Von Sabrina Alber und Anna Kroupis (Online-Redaktion)

Eine neue Berufseinstiegsbegleiterin arbeitet seit Kurzem bei uns: Mareike Dannies. Sie ist Diplompädagogin und hilft Schülerinnen und Schülern beim Übergang von der Schule in das Berufsleben. Besonders gerne hilft sie dabei Schülern, die es nicht ganz einfach haben, diesen Übergang zu meistern: „Ich hoffe, dass die Schülerinnen und Schüler nach der Arbeit mit mir ein bisschen motivierter rausgehen“, beschreibt sie ihr Ziel. Zur Berufseinstiegsbegleitung verfasst sie zudem ihre Doktorarbeit – und hat somit ein doppeltes Interesse an dem Thema: „Ich habe zurzeit durch die Arbeit an der Everkampschule einen Fuß in der Praxis und – durch meine Doktorarbeit – einen Fuß in der Forschung.“

Privat macht sie sehr gerne Sport. Zwar steht das Rennrad noch im Keller, aber sie geht gerne Joggen und ins Fitnessstudio. Leider hat sie nicht viel Zeit und muss sehr viel mit dem Auto pendeln, deshalb wird sie ihren Wunsch von einem großen, wuscheligen Hund vorerst nicht erfüllen können. Auch Musik hören gehört zu ihren Hobbys: Coldplay, Maria Mena und A-capella-Musik sind ihre Favoriten. In ihrer Freizeit liest sehr gerne die Tintenherz-Trilogie. Filme guckt sie nicht besonders oft, aber sie mag „Slumdog Millionaire“ und „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück.“ Sehr gerne würde sie auch einmal nach Indien reisen.

Ernährungstipps von Tim Wiese

Von G. Tönnießen

Am 10. März 2011 um 9.30 Uhr war es soweit. Wir, U.-Chr. Köstler und G. Tönnießen sowie weitere 85 Kollegen und Kolleginnen aus Schule und anderen Institutionen, fanden uns erwartungsvoll in der neuen VIP- Platin-Loge im Weser-Stadion ein. Werder Bremen hatte im Rahmen der Aktion „Fitte Schule“ eingeladen, um eine Zwischenbilanz des Wettbewerbs zu ziehen.
Wie immer ging es auch dieses Mal wieder um die Kombination „Gesunde Ernährung und Bewegung“. Bei einer sehr motivierenden Personaltrainerin wurden uns 100 Ideen, sich im Alltag zu bewegen, nahe gebracht. Hier ging es auch besonders um mentale Praktiken, die fünf sportmotorischen Tätigkeiten (Koordination, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Bewegung) einzuüben und auszuführen.
In der daran anschließenden Podiumsdiskussion konnten wir hautnah den Ausführungen von Tim Wiese folgen. Er machte deutlich, wie störend er sein zeitweiliges Übergewicht bei den Bewegungsabläufen im Spiel wahrgenommen hatte. Durch konsequente Ernährungsumstellung und zusätzliches Training habe er sein Zielgewicht erreichen und an Reaktionsschnelligkeit im Tor zunehmen können.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion ließ er sich mit uns ablichten!
Nach einer kurzen Mittagspause hatten wird die Gelegenheit einem Vortrag der Ernährungsberaterin Frau Richter, AOK Bremerhaven, zu folgen, in dem sie übliche kalorische Snacks den gesunden fettreduzierten und kalorienarmen, aber sehr leckeren Zwischenmahlzeiten gegenüberstellte. Sie war auf diesem Sektor, auch was Diäten betraf, sehr beschlagen und blieb uns keine Antwort schuldig.
Um 16 Uhr verließen wir müde, aber um viele gute Ideen reicher in punkto Bewegung und Ernährung das Weser-Stadion. Sicherlich wird unser Unterricht davon profitieren.

Witchys Osterchaos

Von Sabrina Alber (Online-Redaktion)

Am Morgen des 24. Aprils wachte ich schweißgebadet auf. In der Nacht hatte ich von hässlichen menschenfressenden Osterhasen geträumt und es wunderte mich nicht, dass einer der Hasen das Gesicht meiner Tante hatte (sie ist ja auch gruselig). Der eigentliche Grund dafür ist aber wahrscheinlich, dass meine Tante an Ostern immer zu Besuch kommt.
Müde stand ich auf und warf erstmal einen Blick durch mein Fenster in den Garten. Draußen hüpfte der Osterhase mit einem Korb durch den Garten und versteckte Schokoladeneier (mein Vater glaubt auch wirklich, dass ich ihn nicht erkenne). Ich wandte meinen Blick vom Fenster ab, weil ich diesen grässlichen Anblick nicht weiter ertragen konnte. Schnell sprang ich im Badezimmer unter die Dusche (bin ich froh, dass meine Tante Adelheid erst um zehn Uhr kommt, dann kann sie mir nicht wieder das Wasser abstellen). Ich warf durch die Duschwand einen Blick auf die Uhr und erschrak (oh Gott, es ist schon 9.30 Uhr).
Schnell duschte ich zu Ende und begab mich wie der Blitz in den Garten. Dort stand mein Vater schon in seinem albernen Häschenkostüm und freute sich wie ein Honigkuchenpferd, dass meine Schwester sich so über das Suchen und Finden von Schokoeiern freute (Schleimerin!). Auch ich musste mich nun auf die Suche begeben, weil ich wusste, dass mein Vater sonst sehr enttäuscht gewesen wäre (ich hab keine Lust).
Lustlos begann ich in einer Hecke voller Nacktschnecken zu suchen, weil mein Vater gesagt hatte, dass ich da etwas finden könnte (igitt, ist das ekelig!). Mit einem Arm voller Nacktschnecken versuchte ich, irgendwie glücklich zu wirken, als ich das erkämpfte Schokoküken zu meinem Vater brachte. Der freute sich natürlich darüber, dass ich „ sooo viel Spaß beim Eiersuchen habe“ (wie albern...).
Plötzlich hörte ich die Türklingel und ich hatte sofort wieder das Bild dieses schrecklichen Hasen mit dem Gesicht meiner Tante vor Augen. Ich bewegte mich sehr langsam zur Tür in der Hoffnung, dass meine Mutter mich überholt und ich nicht die Tür aufmachen muss. Nur leider ging mein Plan nicht auf. Meine Mutter schien gar nicht bemerkt zu haben, dass es geklingelt hatte.
Wohl oder übel musste ich jetzt selber an die Tür gehen. Meine Tante empfing mich sofort mit ungeschwefelten, aus dem Reformhaus stammenden Rosinen, die sie mir immer mitbrachte (oh Mann, nicht schon wieder....). Als Zugabe brachte sie mir noch einen Schokohasen mit, der komischerweise nicht gesund zu sein schien (wow, es geschehen doch noch Wunder). Doch ich freute mich zu früh, denn als ich mir die Inhaltsstoffe genauer ansah, entdeckte ich, dass dieser Hase zuckerreduziert ist. Ich brachte das gesunde Häschen in meinen durch dieses Schokoküken mit Schneckenschleim verschmierten Osterkorb. Danach begab ich mich sofort ins Wohnzimmer, wo meine Tante schon meine Eltern zutextete. Ich setzte mich einfach wortlos an den Tisch und begann mein - typisch Ostern - bunt gestreiftes Ei zu pellen. Sofort bemerkte ich, dass das Eiweiß ebenfalls bunt gestreift war (Was für ein Ekelkram ... nichts gegen bunte Eier, aber Eiweiß soll auch weiß sein). Genervt von Ostern, legte ich das Ei weit von mir weg und hatte echt die Nase voll von Ostern...
Meine Weisheit zu diesem Kapitel: Ostern ist echt ganz schön . . .;. mit Häschen und Küken und meinetwegen auch Eiersuchen. Aber man kann es echt übertreiben!!!

Praktikum

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Sonne, Spaß und 3000 Bäume

Von Sara Skibowski (Online-Redaktion)

Am 21. März waren die 7. Realschulklassen nicht in der Schule. Faul waren sie aber nicht: Sie haben im Ahlhorner Wald 3000 kleine Bäume gepflanzt! Der Sinn dieses Ausflugs war eine internationale Baumpflanzaktion, die im Zusammenhang mit dem „Internationalen Jahr der Wälder 2011“ steht.
Zum Glück war das Wetter schön. Die Sonne schien den ganzen Vormittag. Nachdem wir die Hälfte der Arbeit geschafft hatten, gab es ein Lunchpaket für jeden Schüler. Ein Förster kümmerte sich jeweils um zehn Schüler, die sich in Zweiergruppen aufgeteilt hatten. Einer dieser zwei Schüler grub mit einem Spaten ein möglichst tiefes Loch. Der andere steckte dann das 30 bis 40 Zentimeter große Bäumchen in das Loch, hielt es fest und wartete, bis der Partner das Loch wieder zugeschaufelt hatte. Die Förster hatten jede Stelle, an der ein Baum gepflanzt werden sollte, mit einem roten Punkt markiert. Zwischen den ein Jahr alten Bäumen war immer ein Meter Abstand vorgesehen. Es wurden zwei verschiedene Baumarten gepflanzt: Buchen und Douglasien (Das ist ein Nadelbaum).
Diese Baumpflanzaktion findet in ganz Deutschland statt. In Niedersachsens Wäldern sollen 20000 neue Bäume wachsen. Die vom Bundesland Niedersachsen finanzierte Aktion fand am 21.3. statt, weil der Tag des Waldes genau auf diesem Datum liegt. Außerdem ist 2011 das internationale Jahr der Wälder. Es soll auf die Bedeutung des Waldes hingewiesen werden. Wir können beispielsweise seine Rohstoffe nutzen und er schützt den Boden vor Wasser, Wind, Verlust von Nährstoffen und Steinschlag. Außerdem sorgt er für Sauerstoff.
Der Tag des Waldes entstand Ende der 70er Jahre, als die Wälder zunehmend mit Umweltproblemen zu kämpfen hatten.
Die Ahlhorner Förster waren nett und hilfsbereit, natürlich mussten sie auch mit manchen Schülern schimpfen oder sie zurechtweisen. Im Durchschnitt hat jeder beteiligte Schüler 45 Bäume gepflanzt. Betreut wurden die Schüler von Frau Kettler und Frau Bruns. Frau Rabe, die Klassenlehrerin der 7aR, konnte wegen einer Krankheit nicht mitkommen. Am Anfang des Tages war die Stimmung noch etwas gedrückt, alle waren ein wenig müde, aber im Laufe des Tages wurde viel gelacht, und gute Laune kam auf. Zum Schluss hatten die meisten Schüler keine Lust mehr, aber die Förster und die Lehrer waren stolz auf (fast) alle, denn das Tagesziel wurde erreicht.

Hallo, ich bin's, Klara Schulkröte!

Von Rica Deeken und Jaqueline Siewert (Online-Redaktion)

Endlich ist sie da, unsere Klara – aber wir lassen sie am besten selbst zu Wort kommen.
Ich bin eine kleine Schildkröte, die ungefähr so groß wie eine Hand ist. Mein braun-grün-getönter Panzer ist zur Mitte hin etwas spitz und meine verführerischen Augen laden zum Bestaunen ein. Am liebsten esse ich getrocknete Krebstierchen und Wasserinsekten. Ich lebe in einem gemütlichen Aquarium, das meine ehemalige Halterin Catharina für mich sauber macht. Sie füttert mich auch, denn sie geht ja in die 7cR. Ich erkläre euch mal, wie ich überhaupt hierher gekommen bin: Ein Bekannter von Catharina fand mich in seinem Garten, konnte mich aber leider nicht behalten und fragte sie, ob sie mich nehmen würde. Catharina sagte „ja“ und pflegte mich all die Jahre, denn ich bin auch schon 8 Jahre alt. Und nun lebe ich in Catharinas Klasse.
Meinen Namen hat Catharina mir gegeben, weil sie früher gerne Heidi geguckt hat und sie das Mädchen Klara gerne mochte.
Ich habe in der Klasse auch Nachbarn, und zwar Fische. Wir verstehen uns von Aquarium zu Aquarium schon sehr gut, dafür dass die Fische und ich uns noch nicht so lange kennen. Ich denke, dass ich in der Klasse viel Spaß haben werde - und für die Pflege noch mal ein großes Dankeschön an Catharina.J

Schülerinnen sammeln für Bürgerstiftung

Von Julia Krüger, WPK Journalismus 9 R

Die Schülerinnen Jessica Janisch, Fabienne Logemann und Julia Krüger (9bR) haben am Elternsprechtag (9. März) für die Wardenburger Bürgerstiftung gesammelt – und am Ende des Tages klapperten 50,60 € in ihren Sammelbüchsen. Die Bürgerstiftung befindet sich zurzeit in der Gründungsphase. Sie will helfen, wenn Familien in unverschuldete Notlagen geraten, etwa wenn ein Haus abbrennt und die Versicherung nicht so schnell zahlt. Dann will die Stiftung das Nötigste übernehmen, etwa Schulsachen oder Kleidung. Außerdem helfen sie bei der Integration von Kindern und Jugendlichen in Kindergärten, Schulen und in der Ausbildung.

"Nicht hinter dem PC verstecken"

Von Florian Fröhlich und Marius Müller (WPK Journalismus 9 R)

Christina Thomann wusste schon sehr früh, dass sie Lehrerin werden wollte. Ihre Fächer sind Deutsch und Englisch. Als erstes hatte sie vor, Grundschullehrerin zu werden, doch nun ist sie froh, dass sie sich für eine weiterführende Schule entschieden hat. Sie wollte Lehrerin werden, da sie gerne mit Menschen arbeitet und sich nicht nur den ganzen Tag hinter dem PC verstecken möchte. In ihrer Freizeit trifft sie sich gerne mit Freunden, geht shoppen oder erholt sich einfach. Eine große Leidenschaft von Frau Thomann ist das Reiten, welches sie auch in Oldenburg fortführen möchte. In Sachen Musik ist sie sehr flexibel: „Mein letztes Konzert war Fettes Brot, das hat mir gut gefallen“, sagt sie. Wenn sie ein Tier sein könnte, dann wäre sie gerne ein Fisch in der Südsee oder ein Vogel, da sie es spannend fände, wie es wäre zu fliegen.

Eine Blume

Von Sabrina Alber, Online-Redaktion

Die Sonne strahlt mit voller Kraft,
Hat bald den letzten Schnee geschafft.
Unter der Erde herrscht reges Treiben,
Denn eine Zwiebel fängt an zu keimen.
Die Erde fängt bald schon an zu beben,
Weil die Blumen nach Sonne streben.
Für diesen Weg braucht sie ihre ganze Kraft,
Und gräbt sich einen langen Schaft.
Zum ersten Mal sieht sie Hasen,
Wie sie mit Rehen auf der Wiese grasen.
Nun verfolgt sie nur ein einziges Ziel:
Sie braucht einen längeren Stiel.
Sie wächst jeden Tag sehr viel,
wodurch sie bald erreicht ihr Ziel.
Die kleine Blume ist nun groß genug,
Und bring ihr Lebensziel zum Vollzug.
Sie öffnet ihre Blüte,
Für uns Menschen mit all ihrer Herzensgüte.
Alle Blumen fangen an zu blühen,
Wodurch alle Wiesen nun vor Farbe sprühen.

"Wie ein überfüllter Schulranzen"

Von Jaqueline Siewert und Rica Deeken (Online-Redaktion)

Zurzeit werden die PCs in den Computerräumen von unserem Schulassistenten Herrn Meyer erneuert. Wir haben nachgefragt und wollten zuerst wissen, warum die PCs überholt werden müssen. Herr Meyer sagte, dass auf vielen Rechnern über die Jahre viel zu viele Programme installiert wurden: „Das ist, als wenn du seit zwei Jahren die alten Schulbücher im Rucksack mit dir rumschleppst. Irgendwann findest du das Buch, das du gerade für den Unterricht brauchst, nicht mehr, weil der Schulranzen so durcheinander ist.“ Außerdem finden sich auf vielen Rechnern Viren, die dringend entfernt werden müssen.

Die Erneuerung eines PCs dauert etwa fünf Stunden, dazu gehört unter anderem das Neuinstallieren der ganzen Programme. Auch ein Anti-Viren-Programm gibt es auf den Rechnern; so einen Virus kann man sich etwa bei Youtube, My Video oder durch das Herunterladen von Bildern sowie Spielen usw. einfangen.

Herr Meyer arbeitet meist alleine an der Erneuerung der PCs. Wie teuer wäre es, wenn eine Firma ihm die Arbeit abnähme? „Das würde so etwa 10 000 € kosten“, meint Herr Meyer. Und hier deshalb noch eine Bitte an euch: Es wäre toll, wenn Ihr die Computer vorsichtig und ordentlich benutzt, denn das würde Herrn Meyer eine Menge Arbeit ersparen!

Star Wars, Seife und Schule

Vom WPK 9 R Journalismus

Zurzeit sind wieder Lehramts-Praktikanten von der Uni Oldenburg an unserer Schule. Sie gucken im Unterricht zu und geben auch erste Stunden – und lernen so, wie man als Lehrer den Schulalltag überleben kann. Zwei von ihnen, Klaudia Maaß und Carsten Temp, stellen wir euch heute vor.
Einer unserer Praktikanten ist auch DJ: Herr Temp war bis vor zweieinhalb Jahren Discjockey und hat in bekannten Clubs wie dem Passion und in der Weser-Ems-Halle aufgelegt. An der Musik liegt ihm überhaupt ziemlich viel - nur im Moment konzentriert er sich auf sein Studium, da er die letzten zwei Semester erfolgreich überstehen will. Herr Temp ist 34 Jahre alt und hat einen älteren Bruder. Er ist in der Nähe von Braunschweig geboren und hat dort auch gelebt, ist nun aber für sein Studium nach Oldenburg gezogen. Seine Hobbys sind Platten auflegen und Filme oder DVDs gucken; so mag er die „Star Wars“-Saga, die er in den neunten Klassen nun auch im Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern analysiert.
Er hat keine bestimmte Lieblingsmusikrichtung, aber er mag David Guetta, Black Eyed Peas und Gossip und allgemein Musik, die gute Laune macht. Oft hört er auch Radio, am meisten Bremen 4, „da dort die neueste Musik läuft“. Im Sommer schwimmt er auch gerne, aber sonst ist er eher ein Sportmuffel.
Nach seinem Abitur am „Gymnasium im Schloss“ in Wolfenbüttel studiert er nun an der Universität in Oldenburg. Seine Lieblingsfächer in der Schulzeit waren eigentlich Biologie und Englisch, aber er hat sich auch schon immer für Deutsch und Werte und Normen interessiert – und die studiert er jetzt auch. Auf die Frage, welche Fächer er nicht mochte sagte er: „Chemie war gar nicht mein Ding!“ Und wie war er so als Schüler? „Ich war kein Überflieger “, seufzt er. Lustige Geschichten aus seiner Schulzeit wollte er uns leider nicht erzählen, denn sie seien einfach zu heftig: „Wir haben auch viel Mist gebaut, genau wie ihr.“ Nach seinem Studium hofft er auf einen Referendariatsplatz in der Nähe von Oldenburg oder Hannover.
Klaudia Maaß ist 23 Jahre alt und arbeitet seit Mitte Februar als Praktikantin. Die aus Mecklenburg-Vorpommern kommende Studentin ist im siebten Semester. Ihre Hobbys sind Ausgehen, Lesen, auf Konzerte gehen und Filme und Serien anschauen. So guckt sie gerne „Die Nanny“, „Lost“, „King of Queens“ und „Rules of Engagement“. Die meisten Filme und Serien sieht sie auf Englisch.
Außer Englisch kann sie noch Französisch, Plattdeutsch sowie ein bisschen Latein und Polnisch. Ihre Lieblingsreiseziele sind die USA und Rügen. Hip-Hop und Rock/Alternative sind ihre Lieblingsmusikrichtungen. Sie schaut auch gerne Fußball, aber sie ist kein Fan vom FC Bayern München.
Wenn sie nicht gerade bei uns unterrichtet, ist sie bei ihrem Studentenjob in dem Oldenburger Seifenladen „Lush“, in dem sie ca. 20 Stunden die Woche mit Spaß arbeitet. Sie studiert an der Uni Oldenburg Deutsch und evangelische Religion. Diese Fächer hat sie als Studienfächer gewählt, da sie ihr zu ihrer Schulezeit schon viel Spaß gemacht haben. Sie könnte sich auch vorstellen, Englisch, Kunst und Geschichte fachfremd zu unterrichten.
Im September ist sie voraussichtlicht mit ihrem Studium fertig und möchte dann an eine Schule gehen, um als Lehrerin zu arbeiten. Am Ende des Gespräches hat sie noch allen Schülern ans Herz gelegt: „Strengt euch in der Schule an, damit ihr später das machen könnt, was euch Spaß macht. Genießt eure Schulzeit, da sie unvergesslich sein wird.“

Eure neue Ansprechpartnerin im Sekretariat

Von der Online-Redaktion

Unsere neue Sekretärin heißt Karin Jenta und wurde am 20. April 1953 in Westerstede geboren. Zu ihren Hobbys gehören Lesen, Joggen, das Pflegen ihrer Blumen im Garten sowie ihre Kanarienvögel. Sie hat zwei Söhne, die aber der Schule längst entwachsen sind: Sie sind mittlerweile 32 und 36 Jahre alt.
Der Beruf als Sekretärin an dieser Schule gefällt ihr sehr gut. Auf die Frage, wie sie auf diesen Beruf gekommen ist, antwortete sie: „Ich habe 15 Jahre Elternarbeit gemacht, dadurch hatte ich einen guten Kontakt zu Schulen.“ Hinzuzufügen ist, dass sie sich als Mutter stark in verschiedenen Gremien engagiert hat: So war sie 11 Jahre im Schulelternratsvorstand, 10 Jahre im Gemeindeelternrat und 4 Jahre als OS-Vertreterin tätig war. Außerdem war sie Mitglied im Kreiselternrat und hat Elternfortbildungen zum Thema „Pubertät“ geleitet. Bevor sie an die Everkampschule gewechselt ist, war sie am Gymnasium Ganderkesee tätig.
Und warum hat unsere Schule nun zwei Sekretärinnen? „Durch den Aufbau der IGS ist die Arbeit im Sekretariat enorm angewachsen“, sagt Frau Jenta. Ihr schönstes Erlebnis an dieser Schule war bisher die freundliche und nette Aufnahme sowie das tolle Weihnachtsgeschenk vom Kollegium: Sie hatte gerade erst an unserer Schule angefangen, da gab es schon den ersten Blumenstrauß!

Tolle Sache oder billiger Rachefeldzug?



Vom WPK Journalismus 10 R (Karikaturen von Nele Neels und Kimberly Tubbs)

Spickmich.de ist eine Internetseite, auf der Schüler ihre Schule und die Lehrer anonym bewerten können. Die Lehrer werden mit Noten von 1 bis 6 beurteilt. Sie werden aber in anderen Kategorien bewertet, nicht wie wir Schüler in Mathe oder Deutsch, sondern zum Beispiel in „guter Unterricht“, „cool und witzig“, „faire Noten und menschlich“. Erst wenn zehn Schüler einen Lehrer benotet haben, wird eine Bewertung angezeigt.

Das Internetportal ist sehr umstritten. So erhielt in Nordrhein-Westfalen eine Lehrerin die Gesamtnote 4,3. Sie fühlte sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt und klagte vor Gericht. Mit ihrer Klage wollte sie erreichen, dass Daten wie ihr Name, ihre Unterrichtsfächer und vor allem ihre Bewertung gelöscht werden. Der Fall ging bis vor den Bundesgerichtshof (BGH). Der BGH verneinte eine Verletzung der Privatsphäre. Das Urteil: Schüler dürfen auch weiterhin ihre Lehrer anonym bewerten.

Auch an unserer Schule ist die Internetseite umstritten. „Natürlich kenne ich die Seite, besonders interessant finde ich sie aber nicht“, sagt unser Schulleiter, Herr Borm. „Bewertung und Ergebnis sind rein willkürlich, es ist ein reines Glücksspiel. Sicher war ich schon mal neugierig und wollte meine Bewertung angucken, dazu fehlten mir aber offensichtlich ein paar Bewertungen. Lieber schnuppere ich bei StudiVZ und Facebook.“

Auch Frau Köstler sieht die Seite kritisch: „Ich finde, der Name des Schülers sollte unter der Bewertung stehen.“ Anonyme Bewertungen bedeuten für sie, dass der Schüler sich nur an dem Lehrer rächen will, zum Beispiel wegen einer schlechten Schulnote. „Natürlich möchte ich gerne meine Bewertungsnote wissen, aber meine Unterrichtsgestaltung würde ich niemals verändern“, meint sie, ergänzt aber: „Wäre meine Bewertung schlecht ausgefallen, dann würde ich mir schon Gedanken darüber machen.“

Viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule interessiert die Seite gar nicht so sehr, hat eine kleine Umfrage ergeben. Allerdings finden es viele der Befragten grundsätzlich gut, dass man seine Lehrer benoten kann, weil die Lehrer den Schülern auch ständig Noten geben und die Schülerinnen und Schüler es nun auch endlich mal tun dürfen. Die Meisten sehen die Bewertung aber nicht als Rachefeldzug.

Kuli Klaus feiert Weihnachten (Teil 1)

Von Rica Deeken und Jaqueline Siewert (7cR, Online-Redaktion)

Klick, Klack macht es, als Rudi auf seinen Kugelschreiber drückt, er zuckt ein wenig zusammen - und Kuli Klaus erwacht.
Klaus ist ein Kugelschreiber der etwas anderen Art: Er kann nicht nur sprechen und Auto fahren, sondern er feiert auch gerne mit anderen Kulis, etwa das Weihnachtsfest. Kuli Klaus und seine Kuli-Freunde besitzen außerdem einen Radiosender. Aber von alledem weiß Rudi noch nichts.

Als Rudi aus der Schule kam, war sein Lieblings-Kugelschreiber weg, Klaus war nämlich fürs Weihnachtsfest im Kuliland einkaufen. Es wurde aber noch komischer: Als Rudi das Radio aufdrehte, hörte er auf einmal piepsige Klick-Klack-Geräusche, die nach seinem Kugelschreiber klangen.
Er wunderte sich und dachte: „Das ist doch nicht etwa mein Kugelschreiber!“ Er drehte das Radio ab und ging wieder in sein Zimmer zurück. Rudi lag schon im Bett, als er ein leises Knarren seiner Tür bemerkte. Die Tür öffnete sich einen Spalt und eine kleine Gestalt huschte auf Rudis Schreibtisch, die mit Einkaufstüten bepackt war. Rudi dachte: „Das muss wohl schon ein Traum sein“ - und schlief ein.

Am nächsten Morgen rief Rudis Mutter : „Rudi, bist du schon wach?“ Rudi antwortete: „Ja ,ich zieh mich nur schnell an!“ Da bemerkte Rudi, dass sein Kuli wieder da war, drei Einkaufstüten vom Kuliland lagen neben Klaus. Kuliland? Was ist das denn? Rudi wunderte sich, und steckte Klaus trotzdem in den Schulranzen.

Im Auto, auf dem Weg zur Schule, sagte Rudi zu seiner Mutter: „Super, heute ist der letzte Schultag.“ Auf einmal sprang Klaus aus Rudis Tasche. „Ahhh!“, schrie Rudis Mutter, als sie Kuli Klaus auf ihrem Lenkrad sah. „Was ist denn das?“, brüllte sie. Rudi flüsterte ungläubig: „Das ist mein Kugelschreiber, das darf doch wohl nicht wahr sein!“, und er wunderte sich, dass Klaus sich bewegen kann! Mit seiner piepsigen Stimme sagte Klaus fröhlich: „Hey Leute, morgen findet ein riesiges Weihnachtsfest im Kuliland statt. Gibt es so was bei euch auch? “ Rudis Mutter Beate starrte Kuli Klaus intensiv an. „ Klar gibt es so was bei uns auch, wir feiern Weihnachten mit unseren Verwandten und es gibt ganz viele Geschenke für jeden“, sagte sie mit zittriger Stimme. „Wir sind da, aussteigen Jungs - du bist doch ein Junge, oder?“, lachte Rudis Mutter. „Klaro!“, rief Klaus .

Nach der Schule ging Rudi mit Klaus in sein Zimmer und sie sprachen noch ein wenig, wie das Leben als Kuli und als Mensch so ist. „Heute Nacht werde ich losfahren mit meinem Kuliwagen“, sagte Klaus mit aufgeregter Stimme.

„Dring, Dring!“, klingelte Klaus‘ Wecker. Es war Zeit loszufahren. Er gab Rudi einen Piekser auf die Wange zur Verabschiedung. Kuli Klaus packte das Essen und die Geschenke in den Kofferraum und düste durchs Fenster direkt ins Kuliland. Dort warteten seine Eltern und Bekannten auf ihn. Sie schmückten den großen Weihnachtsbaum mit roten Weihnachtskugeln und anderen Sachen. Klaus freute sich schon riesig auf hoffentlich tolle Geschenke.

Während im „Menschenland“ Rudi voller Vorfreude seine Geschenke auspackte, gab es im Kuliland ein Gericht namens Kolanis, das ist im Menschenland Reh mit selbstgemachten Knödeln und Soße. Dann war das Fest auch schon zu Ende. Alle Kulis quatschten nach dem Essen noch ein wenig, dann gingen sie auch nach Hause, aber Klaus musste noch dableiben und aufräumen. Zurück im Menschenland war Rudi schon im Bett, als Klaus ankam. Auch er war müde und legte sich in die Schublade im Schreibtisch. Und schlief gemütlich ein . . .

Vorgeschmack auf den Prüfungsstress

Nadine Bakenhus und Anneke Köhne (Online-Redaktion)

Im vergangenen Jahr haben wir und 10 weitere Schülerinnen und Schüler die sogenannte DELF A1 – Prüfung bestanden. Wir haben über ein halbes Jahr auf unsere Zertifikate gewartet. Dadurch wurde bestätigt, dass wir französische Sprache beherrschen.
Wir wurden anfangs von Frau Poppe-Ewert und später von Frau Rullkötter auf die schriftliche und mündliche Prüfung vorbereitet. Der erste Teil unserer Prüfung war der mündliche. Wir konnten zwar alles, waren jedoch trotzdem aufgeregt. Einer nach dem Anderen wurde abgefragt und dann war dieser Teil vorbei. Einige Wochen später folgte der schriftliche Teil, der uns wenige Probleme bereitete.
Als wir unsere Resultate dann endlich in den Händen halten konnten, waren wir und auch Frau Rullkötter mit uns zufrieden.

Bilder über "Freundschaft, Sexualität und Liebe"

Von Lara Sprock und Julia Krüger (9bR, WPK Journalismus)

Am Montag, dem 17. Januar 2010, wurde im Rathaus in Wardenburg eine Bilderausstellung eröffnet, die von Schülerinnen und Schülern gemalte Werke zum Thema „Freundschaft, Sexualität und Liebe“ zeigt. Gemalt wurden die Bilder im Unterricht von Frau Berkemeyer, Frau Wenke und Frau Köstler. Der stellvertretende Bürgermeister Detlef Sonnenberg hat die Schüler und Lehrer der Everkampschule sehr herzlich empfangen und nach seiner Rede mit einem Glas Orangensaft auf die Ausstellung angestoßen. Er hat sich sehr darüber gefreut, dass die mitwirkenden Schüler mit Spaß an dieses Projekt gegangen sind. Er freut sich auf weitere Ausstellungen im Rathaus.

Tschüs, Herr Krasemann!

Vom WPK Journalismus 10 R und F. Wolf; Fotos von Oleg Oks (9bH)

Helmut Krasemann wurde in Neuenkirchen bei Neubrandenburg (Mecklenburg) geboren und verbrachte seine Kindheit unter anderem in Köln. Die Stadt lag nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. Er träumte davon, Förster oder Landwirt zu werden. Einmal selber auf einem Trecker zu sitzen und ihn zu fahren, das wäre ja was.
Und die Schule? „Die ganze Situation war immer so, dass ich Schule eigentlich nicht so toll fand“, erinnert er sich: Er erlebte gerechte und ungerechte Lehrer, das Schlagen mit der vollen Hand war den Lehrern noch erlaubt, einige waren noch von der Nazizeit geprägt. Aber auch wenn er kein Vorzeigeschüler war - fürs Abitur hat es trotzdem gereicht.
Mittlerweile war Architekt sein Berufswunsch. Schon als Schüler hatte er bei Tiefbaufirmen gearbeitet, einmal sogar für 16 DM die Stunde – damals ein kleines Vermögen. Doch leider bekam er keinen Studienplatz, also begann er auf Wunsch seines Vaters 1969 ein Lehramtsstudium. Mit gemischten Gefühlen, auch noch während des ersten Praktikums: „Die Schüler hatten Angst vor mir, und ich hatte Angst vor ihnen.“ Aber nach einigen Tagen im Praktikum zündete das Unterrichten dann doch, und er merkte: „Das ist ein toller Beruf!“
Herrn Krasemanns Studienzeit fällt in die Nachwehen der 68er-Jahre. Es war für ihn eine spannende und aufregende Zeit, doch bei aller Sympathie für die Ideale der Studentenbewegung: Bei den Demonstrationen war er nicht immer dabei. Manchmal musste er stattdessen LKW fahren, um sich sein Studium zu finanzieren. Und bei Krawallen wollte er ganz bewusst nicht mitmachen: „Ich war keiner, der auf der Straße gekämpft hat, das war mir zu blöd.“
Insgesamt fand er die Studentenbewegung und ihre neuen pädadogischen Ideen aber gut, vor allem die Idee einer „Schule für alle“ – also der Gesamtschule. „Die Schule musste unbedingt demokratischer werden, jeder Mensch zählt gleich viel, egal wie schlau er ist. Es muss eine Schule für alle geben, und hinter dieser Schultür muss jedem Menschen angeboten werden, was er braucht. Jeder hat das Recht, sich entwickeln zu dürfen“, fasst er seine Haltung heute zusammen.
Die Studentenbewegung sieht er aus heutiger Perspektive durchaus kritisch. „Diese Haltung ,Jetzt kommen wir, und wir machen jetzt alles richtig!‘ war ganz schön arrogant“, räumt er aus der Rückschau ein. Aber die Gesamtschulidee ließ ihn nicht mehr los, und lange hat er sich dafür in Initiativen und Berufsverbänden dafür ingesetzt: „Es ist toll, dass das jetzt 40 Jahre später tatsächlich klappt“, freut er sich.
Doch in seinem Leben drehte sich nicht nur alles um den Beruf. Er spielte lange Zeit Volleyball, nahm an Wettkämpfen – auch im Ausland – teil.

Herr Krasemann arbeitete zunächst als Grund- und Hauptschullehrer in Großenkneten. Die erste Zeit hat er als sehr stressig in Erinnerung: „Es war eine Zeit, in der in ganz Niedersachsen Lehrer fehlten und viel Unterricht ausfiel. An meinem ersten Tag bekam ich mitgeteilt, dass ich gleich Klassenlehrer von zwei Klassen werde, von einer dritten und einer achten.“

Später absolvierte er ein Zusatzstudium zum Realschullehrer, arbeitete an einer Schule in Ahlhorn und entdeckte eines Tages eine Stellenanzeige: Eine Schulleiterstelle war ausgeschrieben, und er dachte sich: „Das probierst du mal.“ Er bekam die Stelle, es war die Leitung der Everkampschule – und nach nun 19 Jahren endet zum 1. Februar 2011 diese Zeit. Eine Zeit, die er in toller Erinnerung hat. Was er am meisten vermissen wird? „Die Menschen“, sagt er – und meint damit sowohl die Schüler als auch die Lehrer. Und wie kann man die Everkampschule mit drei Worten beschreiben? „Eine liebenswerte Schule“, lautet sein Fazit. Und fügt an: „Ich glaube, ich wäre gerne hier zur Schule gegangen.“

Aber gelegentlich gab es auch Dinge, die ihn wütend machten. Etwa, wenn „sich die Mehrheit von einigen Wenigen manipulieren lässt“, sagt er, und gibt ein Beispiel: „Jahrelang fordern die Schüler neue Toiletten. Jetzt sind sie da, und sie sind häufig verdreckt.“ Die Verantwortlichen für diesen Zustand konnten bisher nicht ermittelt werden, und hier sieht Herr Krasemann einen Beleg für eine bedenkliche Entwicklung: „Als Schüler haben wir solche Dinge früher selbst geregelt. Leute, die sich so verhalten, haben wir uns selbst vorgenommen, das mussten gar nicht die Lehrer übernehmen.“ Hier wünscht er sich, dass die Schüler, die sich über den Dreck ärgern, nicht einfach wegsehen – sondern die Verursacher zur Rede stellen.

Ab dem 1. Februar hat Herr Krasemann nun viel Zeit für seine Familie, seine Hobbies und sein Zuhause. Als erstes, sagt er, werde er „alle Dinge reduzieren“: Bücher, die nur noch als Staubfänger im Regal stehen, werden aussortiert, Cds, die niemand mehr hört, kommen weg. „Ich möchte mich da von Ballast befreien“, sagt er, „und das Leben auf die wesentlichen Dinge reduzieren: Das Sammeln habe ich aufgegeben.“ Sport wird jeden Tag auf dem Programm stehen, etwa Tennis und Golf – überhaupt mag er alle Ballsportarten gerne. Und er möchte Reisen unternehmen: „Neuseeland und Australien möchte ich gerne einmal sehen“, meint er, „da war ich noch nicht.“

Und natürlich wünscht er seinem Nachfolger alles Gute: „Herr Borm wird ein toller Schulleiter sein“, ist er sich sicher.

Die Fotos von Herrn Krasemanns Abschiedsfeier im Wardenburger Hof hat Oleg Oks (9bH) gemacht, die Bilder von Herrn Krasemanns, Frau Seebers und Herrns Drosts Abschiedsfeier in unserer Schule stammen zum größten Teil von Lara Sprock (9bR). Demnächst bringen wir auch Interviews mit Frau Seeber und Herrn Drost, die beide zum 1. Februar in den Ruhestand gegangen sind.

Weiter Abschied

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Fotos

2011 (von Sabrina Alber, Online-Redaktion)

Das Schwein, das steht für Mist und Schweiß.
Der Mist, der steht für schlechte Noten, für Pech und vieles wird verboten.
Mit Schweiß, da mein ich Sport, oh ja!
Wie wär’s mit weniger Speck im neuen Jahr?

Der Schornsteinfeger steht für Schulden.
Du musst lernen wenig Geld zu dulden
Auch wenn es dir vielleicht nicht passt:
Hast du 2010 nicht zu viel verprasst?

Das Kleeblatt steht für Küssen und Müssen.
Der Kuss steht selbstverständlich für die Liebe -
2011, da wird die Liebe lästig, vielleicht wie eine Fliege?
Müssen, da mein ich Pflichten
Wie den Kompost umzuschichten, nein, natürlich nicht!
Aber denk doch mal nach, du hast bestimmt eine Pflicht!

Das Hufeisen steht für Hals und Hass.
Mit Hals, da mein ich Krankheit.
Leider bringt sie weiter Leid
Auch 2011 geht leider nicht ohne
Also wenn du krank bist, schone dich!
Mit Hass, da mein ich einfach Hass,
Den Hass, den gibt es überall -
doch pass auf, dass du’s nicht übertreibst!

Der Fliegenpilz, der steht für Fleisch
Denk doch nach, Fleisch macht nur fett!
Du kannst doch auch mal ohne Rindermett -
Zum Beispiel Fisch, der macht nicht dick,
Und ist auf dem Teller auch noch schick!

Klaus Allofs: "Die Kinder leiden am meisten."

Von Nadine Bakenhus und Anneke Köhne (Online-Redaktion)

Stadionführung, Interviews und Workshops: Das Highlight des Tages war für uns das Interview mit Clemens Fritz. Dabei konnten wir ihm viele Fragen stellen und haben sehr viel erfahren. Anschließend konnten wir mit dem Fußballstar ein Foto machen, uns Autogrammkarten mitnehmen und unseren Werder Bremen-Adventskalender von ihm signieren lassen.
Zu der Begrüßung und der Vorstellung Werders durch Mediendirektor Tino Polster waren wir unglücklicherweise nicht anwesend, da wir in Delmenhorst am Bahnhof festhingen: Weichen waren einfroren, Schranken funktionierten nicht und Signale waren ausgefallen. Als wir endlich gegen 9.30 Uhr in Bremen ankamen, nahmen wir sofort die Straßenbahn zum Stadion und waren um kurz vor 10 in der VIP-Lounge. Da wir Tino Polster verpasst hatten, ging es mit der Stadionführung weiter. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und wurden jeweils von einer Mitarbeiterin durchs Bremer Weserstadion geführt. Wir durchliefen einige VIP-Logen, die Loge der Spielerfrauen und gingen ins Innere des Stadions zu den Ersatzbänken, auf denen wir auch sitzen durften. Dann umrundeten wir noch das Spielfeld und gingen zurück in die VIP-Lounge. Anschließend fand ein Interview mit dem Geschäftsführer und Manager Klaus Allofs statt. Alle anwesenden Schüler bombardierten ihn mit Fragen über das Spiel gegen St. Pauli, die für Werder nicht allzu erfolgreiche letzte Zeit und auch mit privaten Fragen. Eine spannende Frage war, ob er noch viel Zeit für seine Freunde und Familie hat. Allofs antwortete: „Nein, das hat man nicht. Vor allem leiden die Kinder darunter, dass ich recht wenig Zeit habe.“
Nachdem wir anschließend ein Foto mit Klaus Allofs machen konnten, folgte das Highlight des Tages: Das Interview mit Bremens Abwehr- und Spitzenspieler Clemens Fritz. Auch auf ihn prasselten die Fragen nur so ein. Wir erfuhren, dass er früher zusammen mit seinen Freunden bei Rot-Weiß Erfurt angefangen hat und so zum Profifußball gekommen ist, dass er in seiner Freizeit gerne seine Freundin trifft, in die Stadt und ins Kino geht oder Snowboard fährt. Letzteres macht er seit ungefähr vier Jahren nicht mehr, da das Verletzungsrisiko zu hoch ist und „seine Beine sein Kapital sind“. Abschließend wurde gefragt, welche drei Dinge er mit auf eine einsame Insel nehmen würde. „Meine Freundin, etwas Proviant und einen Fußball“, war seine Antwort. Dann wurden ebenfalls kurz Fotos gemacht und jeder durfte sich noch ein Autogramm des Profis mitnehmen, bevor es anschließend zum kostenlosen Mittagessen ging. Wir aßen Paella und wurden danach dem Workshop „Tipps und Tricks für die Website“, geleitet von Dominik Kupilas und Norman Ibenthal (zuständig für den Inhalt von Werder Bremens Homepage), zugeteilt. Dort stellten wir die Homepage der Everkampschule vor und bekamen hilfreiche Tipps der Profis.
Gegen 14.30 Uhr war der Medientag zu Ende und wir beeilten uns, um die Straßenbahn zum Bahnhof zu erreichen. Dort angekommen, stiegen wir in den Zug zurück zum Oldenburger Hauptbahnhof und fuhren nach Hause.

Werder-Star Clemens Fritz ist schon vergeben

Von Talea Stief (WPK Journalismus)

Zwei Interviews, ein Stadionrundgang, ein Workshop und zum Abschluss ein leckeres Essen. Das alles wurde ca. 60 Schülern von 20 Schulen am Werder Bremen Medientag ermöglicht - und eine von den Schülerinnen war ich! Es war fast wie ein kleines Weihnachtsgeschenk für mich, so nah und live alles mitzubekommen und auch mal hinter die Kulissen gucken zu können. Zum ersten Mal habe ich die Platin VIP Loge des SV-Werder Bremen betreten.

Aber das absolute Highlight des Tages war natürlich das Interview mit dem bekannten Abwehrspieler des SV Werder Bremen, Clemens Fritz. Ohne große Scheu wurden dem Fußballspieler und auch Klaus Allofs, dem Geschäftsführer von Werder Bremen, Fragen gestellt. Nicht einmal haben wird das Gefühl übermittelt bekommen, nicht ernst genommen zu werden.

Besonders für die Mädchen war das Interview mit Mädchenschwarm Clemens Fritz der Höhepunkt. Als die Frage gestellt wurde, ob er noch Single sei, und er diese verneinte, war die Enttäuschung in den Augen der Mädchen zu sehen. Ein lautes, enttäuschendes „Nein“ rutschte mir aus dem Mund. Lautes Gelächter breitete sich aus und die Stimmung taute wieder auf. Trotz dieses kleinen Flops gingen uns die Fragen nicht aus. Durch kleine Internetrecherchen wussten wir bereits, dass er gerne Snowboard fährt. Darauf angesprochen, antwortet er mit einem leicht traurigen und geknickten Blick: „Sicherheitshalber spiele ich nur noch Tennis oder Basketball in meiner Freizeit. Meine Beine sind schließlich mein Kapital!“

Auch im Gespräch mit Klaus Allofs sind witzige Fragen und Antworten aufgetaucht. Ein Beispiel: „Was ist ihre Lieblingsfarbe?“, „Blau, eine zwar eher nicht werdertypische Farbe, aber trotzdem stehe ich natürlich zu meinem Verein“, meinte Allofs.

"Meine Beine sind mein Kapital."

Von F. Wolf (Online-Redaktion)

„Das ist ein echtes Scheißgefühl!“ Abwehrspieler Clemens Fritz nahm beim Werder Bremen Medientag kein Blatt vor den Mund. Ein Schüler hatte ihn gefragt, wie es denn so ist, wenn man sich nach einer Niederlage vom Platz schleicht – und Fritz fand deutliche Worte. Drei Zehntklässlerinnen der Everkampschule waren am 1. Dezember dabei, als sich im Bremer Weserstadion der Spieler Clemens Fritz (im Bild mit unseren Schülerinnen Anneke Köhne und Nadine Bakenhus) sowie Geschäftsführer Klaus Allofs Zeit nahmen, um freundlich und geduldig die Fragen von rund 60 Schülerinnen und Schülern der Werder Bremen-Partnerschulen zu beantworten. Und die Nachwuchs-Journalisten fanden heraus, dass das Leben in der Welt des Profifußballs neben Ruhm und Glamour so einige Einschränkungen mit sich bringt. „Ich fahre eigentlich sehr gerne Snowboard“, bekannte Clemens Fritz, „mache es aber kaum noch. Das ist einfach zu gefährlich. Meine Beine sind nun einmal mein Kapital.“ Nach dem Ende des Gesprächs stürmten fast alle Schülerinnen und Schüler nach vorne, um sich mit dem prominenten Kicker fotografieren zu lassen – und der signierte zudem noch fröhlich Werder Bremen-Adventskalender.

Ausführliche Berichte unserer drei Reporterinnen Nadine Bakenhus, Anneke Köhne und Talea Stief findet ihr in den kommenden Tagen auf unserer Internetseite. Auch die NWZ hat ausführlich berichtet. » Der Artikel findet sich hier.

Leise raschelt der Weihnachtskopierer

Der Weinhachtskopierer

Von Rica Deeken, Jaqueline Siewert, Sabrina Alber und Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)

Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass es in letzter Zeit im Kittchen wundervoll nach Waffeln duftet. Denn hier gibt es seit Ende November frische Waffeln. Gebacken werden sie von der Klasse 9bH mit ihrer Klassenlehrerin Frau Lindner-Lauströer. Die Klasse will mit dem Geld ihre Abschlussfahrt nach Barcelona finanziell aufbessern. Das einzige Problem bei der Sache ist ihr riesiger Erfolg: Die Schlangen am Waffelstand sind manchmal so lang, dass nicht jeder eine in der knappen Pausenzeit kaufen und aufessen kann. Dazu kommt, dass einige an einer so großen Waffelsucht leiden, dass es zu Drängeleien und Schubsereien kommt. Versucht es trotzdem, denn es ist für einen guten Zweck – und schmeckt auch noch gut! Rein ins Getümmel!!!
Auch bei Herrn Meyer, unserem Schulassistenten, tut sich etwas. Er hat in seinem Reich (B 03) einen Kopierer mit grünen Werder-Rauten geschmückt, die eine rote Zipfelmütze tragen. Auf die Idee ist er gekommen, als er eine weihnachtliche, rautenförmige Werder-Postkarte bekommen hat. Diese Postkarte hat er verkleinert, vervielfältigt, ausgeschnitten und auf den Kopierer geklebt. „Manche Lehrer trauen sich gar nicht mehr an den ,Werder-Kopierer', weil sie Dortmund-, Schalke- oder Bayern-Fan ist sind“, hat er beobachtet. Seit drei Jahren verwandelt sich der Kopierer sich pünktlich zum ersten Advent in einen leise raschelnden, weihnachtlichen Werder-Fan-Artikel - und nächstes Jahr sollen die Werder-Rauten noch größer werden.
Guten Tag ich bin der Nikolaus...! So fing die neue Woche an. Am Montag war Nikolauspausendisco, und die kam bei fast allen gut an. Ein paar Lehrer allerdings fanden sie ein wenig zu laut und hätten sich weihnachtlichere Lieder gewünscht. Das Mischpult wurde aus dem Jugendzentrum geliehen, genauso wie die Lautsprecher und das Mikrofon. Dafür haben zwei Schüler aus der neunten Realschulklasse sechs Stunden lang auf die Sachen aufgepasst. In der ersten Pause standen die meisten Schüler in Gruppen einfach nur so da und haben dabei Musik gehört. Dagegen war die zweite Pause ein richtiger Kracher, die meisten Schüler haben getanzt, mitgesungen und Spaß gehabt! Dann kam eine unerwartete Tanzeinlage zweier Schülerinnen – und danach bildeten die zehnten Klassen eine Polonaise, und alle anderen hängten sich dran. Alle fanden es sehr gut und würden sich freuen, wenn es öfters stattfinden würde!

Kaiserschmarren und Krawall beim Kartenkauf

Von Rica Deeken, Jaqueline Siewert und Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)

Jetzt ist sie schon über ein Jahr geöffnet: die Mensa! Höchste Zeit also, mal wieder zu fragen, wie sie euch gefällt. „Ich mag die Atmosphäre in der Mensa“, sagt Anna aus der 7bR. „Vor allem das große Deckenfenster ist schön. Es macht den Raum so hell.“ Dagegen sagen Rica und Jaqueline aus der 7cR: „Der Raum ist ziemlich langweilig, weil die Wände kahl sind und die Tische und Stühle einfach nur öde dastehen. Man könnte die Tische mit Blumen dekorieren und die Wände mit Bildern verschönern.“

Das Wichtigste an der Mensa ist natürlich das Essen. „Lecker sind die Chicken Nuggets “, sagt Jaqueline. Anna mag am liebsten den Kaiserschmarrn. Die Kohlrouladen mag sie allerdings überhaupt nicht. „Die Auswahl in der Mensa ist ziemlich groß“, meinen Jaqueline und Rica, „aber wir finden leider nicht immer alles lecker.“

Manche essen nicht in der Mensa, sondern sie bringen ihr eigenes Essen mit. Niklas aus der 7cR sagt: „Ich bringe mir mein eigenes Essen mit, weil ich die Mensa recht teuer finde.“ Meist hat er Brötchen und Obst dabei. Auch er sitzt aber gelegentlich in der Mensa; für ihn ist sie eine Art Aufenthaltsraum. Er erledigt dann dort nach der Schule seine Hausaufgaben

Um in der Mensa essen zu können, muss man sich spätestens einen Tag vorher eine Essensmarke kaufen. Diese kann man in der Mensa erstehen, oder man muss sich beim Bäcker anstellen. „In der Pause ist es beim Bäcker oft sehr voll und drängelig. Und außerdem dauert es sehr lange, bis man endlich dran ist“, kritisieren Rica und Jaqueline. Manchmal kann man sich aber auch ohne Essensmarke etwas kaufen, etwa die übriggebliebenen Brötchen aus der Pause. Aber bei aller Kritik: Eigentlich gefällt ihnen die Mensa ganz gut.

Blitzschach in der Freistunde

Von Dayana Ibragimova und Enrico Kaminiorz (WPK Journalismus)

Unser Lieblingsplatz ist der neue SV-Raum, der ist bei den Schülern überhaupt sehr beliebt. Es gibt viele verschiedene Sachen, die man dort machen kann. Die meisten von den älteren Schülern wollen Billard spielen oder sitzen auf den Sofas und hören Musik. Die Jüngeren leihen sich gern Bälle aus und spielen.

Wenn unsere Klasse eine Freistunde hat, gehen wir öfters in den SV-Raum. Dort spielen wir dann meistens Billard oder Schach. Wenn es schon jemand spielt, dann sitzen wir einfach auf den Sofas und unterhalten uns. Leider dürfen wir nur montags und mittwochs in den SV-Raum, denn an den anderen Tagen dürfen nur die Teenies rein, sonst würden wir da öfters hingehen.

Auf der der Suche nach dem Mittelscheitel

Zwölf Tage Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler

Von F. Wolf (Online-Redaktion)

„Warum brennt die Lampe denn nicht?“ - „Ich kann den Mittelscheitel nicht finden!“ - „Der Kleister ist schon trocken, die Tapete klebt am Rand nicht mehr.“ Drei Probleme, die unsere Schülerinnen und Schüler jetzt lösen können. Die achten Hauptschul- und die neunten Realschulklassen haben zwölf Tage lang in zahlreiche Berufe hereingeschnuppert und so unter anderem die Arbeit von Friseuren, Raumausstattern und Elektronikern kennen gelernt. Erstmals bot die Everkampschule diese umfangreiche Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Oldenburg an; Herbert Rüst, Fachleiter Wirtschaft an der Everkampschule, hatte das Projekt angestoßen und mit Hilfe einiger Fachlehrerinnen und Fachlehrer organisiert.
Während der zwölf Tage lernten die rund 100 Schülerinnen und Schüler einige theoretische Grundlagen der jeweiligen Gewerke kennen, konnten aber auch schon viel selbst ausprobieren, etwa das Haarefärben, professionelles Tapezieren und das Programmieren kleiner Steuerungsprogramme. „Das ist ein beispielhaftes Projekt, das zur Dauereinrichtung werden sollte“, so das Fazit von Schulleiter Helmut Krasemann. Die Rückmeldungen von Schülern und Lehrkräften seien durchweg positiv gewesen. Ebenfalls begeistert von dem Projekt zeigte sich Wirtschaftslehrerin Sabine Hipp, die bei der Projektvorbereitung mitgearbeitet hatte: „Die Jugendlichen können in diesen zwölf Tagen eigene Neigungen erkennen und so die Betriebe, bei denen sie ein Praktikum machen möchten, gezielter auswählen. Das Projekt ist eine gute Möglichkeit, Anhaltspunkte für die eigene Berufswahl zu finden.“ » Hier gibt es Bilder...

Auf ins Gebirge - Die Kletterwand ist da!

Von Rica Deeken und Jaqueline Siewert (Online-Redaktion)
Die Kletterwand ist endlich da! Wir haben sie für euch ausgetestet. Dabei haben wir festgestellt, dass es gar nicht mal so leicht ist, da hoch- oder entlangzuklettern. Louis hat es ganz schnell nach oben geschafft, Rica hingegen hat sich erst geweigert – und Jaqueline ist ganz langsam hochgekommen. Noch schwieriger ist es, an der Kletterwand entlangzuklettern. Auf einigen Steinen kann man sich nur schwer halten, weil sie so schmal sind; auf anderen kann man sich aber auch sehr gut halten, weil die Klettersteine eine breite Fläche haben. Es macht sehr viel Spaß!

Billardtisch im SV-Raum

Von Tiffany Eisenbarth und Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)

Der neue SV Raum (ehemaliges Lehrerzimmer) hat ein ganz besonderes Highlight: einen Billardtisch! Beim Spielen hat man zurzeit einen herbstlichen Ausblick auf die Skaterbahn und Umgebung, oder man hört Musik auf der Stereoanlage, die neue CDs hat. Der SV-Raum hat auch eine große Auswahl an Gesellschaftsspielen, z.B. Ghostbusters. Neuerdings kann man im SV-Raum auch Tee trinken – und der kostet nur 5 Cent!

Hier die Öffnungszeiten:

Klasse 5-7: Di + Do 1. und 2. Pause

Klasse 8-10: Mo + Mi 1. und 2.Pause

Alle Jahrgänge: Mo-Do 12 – 13 Uhr

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ..

Von Nadine Bakenhus, Jennifer Smit und Anneke Köhne (Online-Redaktion)

.. erst 1, dann 2, dann 3, dann 4 – dann steht das Christkind vor der Tür. Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hast du Weihnachten verpennt.

Schon gegen Ende September gibt es in den meisten Läden allerlei Weihnachtsartikel zu kaufen. Egal ob Lebkuchenherzen, Spekulatius, Schokoladenweihnachtsmänner oder Marzipankugeln - man kann alles bekommen. Schon in der stressigen Vorweihnachtszeit überlegen sich Eltern, wie sie ihren Kindern eine Freude bereiten können. Da das Angebot immer breiter wird, fällt es den Kindern oft schwer, sich zwischen den Dingen zu entscheiden. Jugendliche dagegen wissen meistens gar nicht, was sie sich eigentlich wünschen sollen. Die Zeit nimmt ihren Lauf und die Familien besuchen die Weihnachtsmärkte, backen Plätzchen und schmücken die Wohnung mit Weihnachtsdeko. So langsam beginnt der Dezember und nun geht der Stress richtig los. Tannenbäume kaufen, die restliche Geschenke besorgen und
das Festessen organisieren.

Aber wenn dann der große Tag gekommen ist, ist oft der ganze Stress vergessen - und wir wünschen euch allen, dass dann die Familien glücklich beisammen sind.

Eine verschwiegene Ansprechpartnerin

Julia Tscheslog arbeitet als Sozialarbeiterin an unserer Schule

Vom WPK 9 R Journalismus

Julia Tscheslog (48) ist seit Januar 2010 Schulsozialarbeiterin an der Everkampschule in Wardenburg.



Sie hat an der Uni Oldenburg Diplompädagogik studiert. Anschließend arbeitete sie mit zunächst mit Asylbewerbern und Flüchtlingen. Später leitete sie die Jugendwerkstatt der Gemeinde Wardenburg. Nun arbeitet sie erstmals schwerpunktmäßig mit Schülerinnen und Schülern.

Sie sieht sich selbst als Ansprechpartnerin bei allen Problemen, mit denen Schülerinnen und Schülern zu ihr kommen. Wichtig dabei ist, dass sie als „neutrale Dritte“ auftritt: „Alles, was mir Schülerinnen und Schüler sagen, bleibt auch bei mir“, sagt sie. Es wird also nicht an Lehrer oder Eltern weitergegeben – es sei denn, die Schülerin oder der Schüler wollen dies so.

Eigentlich ist Frau Tscheslog für Hauptschüler zuständig, doch wenn ein Realschüler zu ihr kommt, ist sie auch für dessen Fragen offen.

Zu ihren Schwerpunkten gehört auch die Hilfe beim Übergang von der Schule in den Beruf. Hier bietet sie immer wieder Projekte an, zum Beispiel ein intensives Telefontraining Und da Frau Tscheslog gern organisiert, ist jedes Projekt, das sie mit ihren Schülern unternimmt, perfekt durchgeplant. So gibt es nur selten Probleme.

Neben ihrem Beruf, der ihr sehr gefällt, lernt sie in ihrer Freizeit Spanisch, reist viel und geht gern ins Kino. Am liebsten fährt sie nach Marokko oder an Orte, die am Meer liegen. Sie fährt außerdem gern in Länder, in denen Spanisch gesprochen wird.

Ein weiteres ihrer Hobbies ist Fitnesstraining. Und wenn sie ins Fitnessstudio geht, dann hat sie immer ihren iPod dabei. Auf dem hört sie dann Hip-Hop oder andere Musik, zu der man tanzen kann. Techno mag sie allerdings nicht.
Wenn sie im Auto sitzt, ist das Radio nur selten aus. Sie hört meistens N-Joy und Bremen 4.Wenn sie nicht ins Fitnessstudio geht oder arbeitet, liest sie gern dicke Bücher oder unternimmt etwas mit ihrer 22- jährigen Tochter.

Frau Tscheslog ist erreichbar unter der Telefonnummer 71 74 37, im SV-Raum oder in ihrem Büro neben dem SV-Raum.

Rainer Strauß

Hilft Schülerinnen & Schülern beim Einstieg ins Berufsleben

Vom WPK 10 R Journalismus

Er ist da, wenn es Probleme mit dem Schulabschluss, dem Praktikum oder der Bewerbung gibt: Rainer Strauß ist Berufseinstiegsbegleiter an unserer Schule.
Seit zwei Jahren hilft der 47-Jährige in einem von der Bundesagentur für Arbeit geförderten Projekt den Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Hauptschulklassen, deren Abschluss gefährdet ist oder die Schwierigkeiten beim Einstieg ins Berufsleben haben könnten. Hierbei arbeitet er eng mit der zuständigen Berufsberaterin der Arbeitsagentur Oldenburg Anke Termath zusammen, und stimmt sich mit ihr bei der Beratung, Orientierung und Eingliederung der Schüler ab.

Er selbst hat einen aufregenden beruflichen Werdegang hinter sich: Nach dem Hauptschulabschuss hat er eine Ausbildung zum Isolierer gemacht, war lange auf Montage und hat anschließend den Realschulabschluss und das Fachabitur nachgeholt. Im Anschluss hat er studiert und seinen Abschluss als Sonderpädagoge gemacht.

Insgesamt sind es zurzeit 20 Schülerinnen und Schüler, die seine Hilfe in Anspruch nehmen. Vor dem Abschluss hilft er bei schulischen Problemen, nach dem Hauptschulabschluss begleitet er die Schülerinnen und Schüler beim Start in die Ausbildung und manchmal sogar zwei Jahre durch die Berufsschule.




Und er hat zahlreiche Aufgaben: So intensiviert er den Kontakt zwischen der Schule und den Eltern und informiert zum Beispiel über Fehltage und Arbeiten. Er liefert den Eltern ehrliche Rückmeldungen, wie die Kinder sich in Schule, Praktikum und Ausbildung so machen. Und er korrigiert unrealistische Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler über ihren Berufswunsch: „Wer zum Beispiel Anlagenmechaniker werden will, muss fit in Mathe und Physik sein, sonst hat er keine Chance. Da müssen die 8. und 9. Klasse genutzt werden um die Noten aufzupolieren.“

Rainer Strauß und dieses Projekt bekommen viele positive Rückmeldungen von Lehrern, Eltern und von den Schülern selbst. Die Betriebe sind ebenfalls froh, dass sie einen weiteren Ansprechpartner in der Schule haben. Viele Schülerinnen und Schüler entwickeln Vertrauen zu ihm.

Und was motiviert ihn bei seiner nicht immer ganz leichten Arbeit? „Wenn ein Fall kompliziert anfängt, aber es doch eine gute Lösung gibt“, sagt er. Ein Beispiel: Die Arbeitsagentur hat ihm eine gute Stelle in Wardenburg gemeldet. Daraufhin hat er sich seine 20 Leute angeguckt und mit dem Arbeitgeber über einen bestimmten Schüler gesprochen. Die schulischen Leistungen waren ganz ordentlich – 3er-Zeugnisse mit B-Kursen –, und nach einem freiwilligen Praktikum in den Osterferien hat es dann mit dem Ausbildungsplatz geklappt.
Kraft für seine Arbeit tankt der Berufseinstiegsbegleiter außerdem in der Freizeit: Er fährt gerne Motorrad.

Erreichbar ist er unter Tel. 0 44 07 / 71 74 17 34 oder in Raum B 201 (Ein Stockwerk über dem Trainingsraum).

Berichte



Die glücklichste Ratte der Welt!

Von Kevin Kastaun (WPK 10 R Journalismus)

Ich habe mein Praktikum vom 13.09. bis zum 25.09.2010 als veterinärmedizinischer Fachangestellter in der Kleintierpraxis Zieseniß in Wardenburg gemacht. In dem Betrieb gibt es zwei Angestellte und eine Chefin. Sie waren alle sehr freundlich. Bei dem Praktikum habe ich verschiedene Aufgaben gehabt. So musste ich bei Behandlungen helfen, Futter- und Medikamentenvorräte prüfen, bei Operationen zugucken und helfen sowie Blutproben zur Post bringen und verschicken

Bei den Behandlungen musste ich etwa einen Hund festhalten, indem ich meinen linken Arm unter dessen Hals gelegt habe und zusätzlich mit meiner Hand den Kopf festhielt. Den anderen Arm musste ich um den Rücken des Hundes legen, um ihn so besser halten zu können, damit er nicht weglaufen konnte, während er geimpft wurde.

Nach jeder Behandlung musste ich den Behandlungstisch reinigen, damit sich das nächste Tier keine Infektionen oder Ähnliches einfängt. Wenn den Besitzern Medikamente für die Tiere mitgegeben wurden, musste ich in das Labor gehen, nachdem der Besitzer den Raum verlassen hat, und die Medikamente wieder auffüllen.

Bei der einen Operation bestand für eine Ratte nur eine maximale Überlebenschance von 50%, denn sie hatte einen Tumor dicht neben ihrem Herzen. Aber die Besitzer haben sich trotz des großen Risikos für die Operation entschieden, und der Ratte geht es immer noch sehr gut, sie hat die Operation gut überstanden. Die Besitzer der Ratte meinten, dass es die glücklichste Ratte der Welt ist.

Letztendlich kann ich sagen, dass für mich das Praktikum sehr lehrreich war und mir sehr gut gefallen hat. Die zwei Wochen gingen viel zu schnell vorbei. Ich werde mich aber dann doch nach der 10. Realschulklasse für eine andere Berufsrichtung entscheiden.



Geld einzahlen, Geld auszahlen – ist das alles?

Von Nadine Bakenhus (Online-Redaktion)

Vom 13. bis zum 24. September 2010 habe ich ein Praktikum bei der Oldenburgischen Landesbank in Wardenburg gemacht. Durch die nette und freundliche Begrüßung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurde mir meine Nervosität sofort genommen. Am ersten Tag war alles neu für mich und ich war bei dem, was ich tat, sehr unsicher. Doch mit der Zeit habe ich alles verstanden und wusste, wie ich die Dinge machen musste. An den nächsten Tagen durfte ich zunächst nur zusehen, wie es am Schalter ablief. Es wurde Geld ein- und ausgezahlt; auch wurden private und finanzielle Probleme besprochen. Wenn einige Dinge nicht sofort geklärt werden konnten, wurden Termine für ein Gespräch vereinbart.

Doch das Geld für die Kunden ein- und auszuzahlen war nicht alles. Sie wollten sich bei meinen Kollegen über den Zinssatz, neue Werbeplakate oder den eigenen Kontostand informieren.

Mit der zweiten Woche hat auch die Selbstständigkeit angefangen. Ich durfte alleine an den Schalter gehen und die Kunden bedienen, wozu beispielsweise das Geld ein- und auszahlen gehörte. Wenn ich Schwierigkeiten hatte, konnte ich problemlos zu meinen Kollegen gehen, die dann an meine Seite gekommen sind und mir geholfen haben. Mit dem Auszubildenden, der in den zwei Wochen ebenfalls in der Wardenburger Filiale gearbeitet habe, hatte ich einen guten Arbeitspartner, von dem ich viel gelernt habe.
Insgesamt herrscht in dem Betrieb ein sehr gutes Betriebsklima. Hier und da gab es ein Späßchen und es wurde auch viel gelacht.
Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen, da ich sehr viel alleine machen durfte und ich einen tiefen Einblick in den Beruf der Bankkauffrau bekommen habe.



Fläschchen bekleben und Regale putzen



Ich habe mein Praktikum in einer Apotheke absolviert. Meine erste Aufgabe war, mit der Auszubildenden zu verschiedenen Ärzten zu fahren, um dort Rezepte abzugeben und abzuholen. Schließlich durfte ich danach auch alleine zu Ärzten fahren. Zusätzliche Aufgaben waren die Regale im Verkaufsraum zu säubern, Neueinräumungen zu machen, Medikamente aus den Schubläden nach Verfallsdaten durchschauen, Medikamentenfläschchen mit Etiketten versehen oder zum Altenheim gehen, um dort Medikamente abzugeben.

Aber ich musste auch die verstaubten Regale im Büro der Chefin putzen. Währenddessen holte die Auszubildende Kuchen für die ganzen Mitarbeiterinnen. Die Mitarbeiterinnen waren alle sehr nett und freundlich. Trotzdem hat mir das Praktikum insgesamt nicht so gut gefallen, da ich dort leider nicht so viel über das Berufsfeld „Apotheke“ gelernt habe, sondern stattdessen sehr viel putzen musste.



Mit dem Rollstuhl zum Arzt

Von Anneke Köhne (Online-Redaktion)

Alten Menschen Essen reichen, sie waschen, mit ihnen reden und spazieren gehen: Ein typischer Tag eines Altenpflegers, meines ausgewählten Praktikumsberufs.
Jeden Tag gegen 8 Uhr fängt mein Arbeitstag im Altenwohnheim Wardenburg an. Zuerst wecken mein Betreuer und ich die Leute, danach bringen wir ihnen ihr Frühstück oder begleiten sie zum Gemeinschaftsraum, um dort zu essen. Danach fangen wir an, die bettlägerigen Leute zu waschen, anzuziehen und sie in den Rollstuhl zu setzen. Mit manchen gehen wir auch nach draußen.

Ab und zu musste ich die Bewohner auch zum Arzt begleiten. Nach dem Waschen und Anziehen gibt es dann gegen 12 Uhr Mittagessen. Manchen Bewohnern musste ich das Essen anreichen, was nicht ganz einfach war. Nach dem Essen werden alle Personen zum Mittagsschlaf hingelegt. Gegen 13 Uhr endet dann mein Arbeitstag auch schon.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen, auch wenn es sehr anstrengend war. Das Umlagern ging sehr auf den Rücken und auch das ständige Laufen war ziemlich anstrengend.



Arbeit mit Spaß und Spielen

Von Nele Neels (WPK 10 R Journalismus)

Ich habe mein zweiwöchiges Praktikum im Kindergarten in Tungeln gemacht. Als ich am ersten Tag dort ankam, empfand ich die Situation als komisch. Ich kam um 7.55 Uhr im Kindergarten an und ging in den Aufenthaltsraum der Kindergärtnerinnen und wünschte einen guten Morgen. Niemand beachtete mich und ich stand erstmal 10 Minuten in der Tür und wusste nicht, was ich tun sollte. Irgendwann sagte jemand zu mir, ich solle mich irgendwo hinsetzten, und das tat ich dann auch. Es wurde besprochen, wie die Woche abläuft, und es wurden Dinge geplant, wie zum Beispiel wer, wann, wohin geht und so weiter. Ich wurde dem „Bauraum“ zugeteilt, wo ich die meiste Zeit des Praktikums verbracht habe. Dort können die Kinder mit Lego, Duplo, Holzbausteinen, Murmeln und vielem mehr spielen. Ich habe ihnen dabei zugesehen oder mit ihnen gespielt, gebaut und manchmal musste ich auch einen Streit schlichten oder traurige Kinder trösten.

Um neun Uhr ist im Bauraum „Blitzlicht“, das ist ein Treffen der Gruppe mit ihrer Betreuerin, bei dem der Tag mit den Kindern besprochen wird und gemeinsam Spiele gespielt werden, eine Geschichte gelesen wird oder Ähnliches. Um halb zehn gehen die Kinder dann zu ihren Angeboten, in einen Raum ihrer Wahl oder zum Frühstück. Ich habe dann mit Kindern gespielt oder durfte auch zum Frühstück gehen. Montags und dienstags wird im Kindergarten ein Büffet vorbereitet mit frischem Obst und Gemüse, Brot in verschiedenen Sorten, Müsli, Quark und noch sehr viel mehr. Niemand darf sein eigenes Getränk mit in den Kindergarten nehmen, das wird vom Kindergarten gestellt, jeder kann in den Speiseraum gehen und etwas trinken. Am Montag und Dienstag darf man auch kein eigenes Essen mitbringen, das wusste ich nicht und habe am ersten Tag mein eigenes Frühstück mitgebracht, ich wurde aber sehr schnell von einer Kollegin darauf hingewiesen. Ich habe dann vom Büffet gegessen, was mir sehr gut geschmeckt hat.

Am Dienstag sollte ich beim Zubereiten des Büffets helfen, ich habe Obst und Gemüse geschnitten und in Schalen gelegt, das hat mir Spaß gemacht. Nach dem Frühstück habe ich dann wieder mit den Kindern gespielt und manchmal musste ich auch ein Kind umziehen, weil es sich in die Hose gemacht hat. Das war aber kein Problem für mich und ich habe es gerne gemacht. Um 12 Uhr gibt es Mittagessen und dann habe ich auch mit den Kindern gegessen und darauf geachtet, dass sie keinen Unfug machen. Um 14 Uhr habe ich dann immer Feierabend gehabt. Meine Kollegen waren alle total nett und hilfsbereit. Alles in allem hat mir mein Praktikum dort sehr viel Freude bereitet und ich könnte mir sogar vorstellen, so etwas in der Art später als Beruf zu machen.



Fleischer? Ein Job, den nicht jeder macht

Von Sebastian Schröder (WPK 10 R Journalismus)

Ich habe mein Schulpraktikum vom 13.9.2010 bis zum 25.9.2010 beim Fleischer absolviert. Nicht jeder ist für diesen Beruf geeignet, das merkte ich schon am ersten Tag, als Schweinehälften von der Decke hingen und neben mir ein Eimer mit Schweinefüßen stand. Man könnte denken, dass dort nur grimmige Leute arbeiten. Aber als ich alle kennen lernte, hatte ich ein ganz anderes Gefühl, alle waren freundlich und haben mich nett begrüßt.
Nachdem der Chef mir eine Schürze gab und mir Einiges erklärte, konnte ich schon anfangen. Die erste Woche habe ich gelernt, wie man Fleisch einpackt und verschweißt, wo im Laden was steht, wie ich z. B. Gyros schneide und wo das Fleisch gelagert wird; das meiste kam ins Kühlhaus. In der zweiten Woche wusste ich schon, was ich alles machen kann und wie bestimmte Handgriffe gehen.

Die zwei Wochen gingen schnell rum, ich hatte immer etwas zu tun und sehr nette Kollegen, die auch mal ein Späßchen machten. Am letzten Tag zum Beispiel durfte ich zusehen, wie meine Kollegen einen Bullen geschlachtet haben. Als die Chefin hinzukam wunderte sie sich, dass ich noch stehe, denn sie erzählte mir von mehreren Praktikanten, denen beim Schlachten schnell schlecht wurde.

Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und ich überlege, ob ich in Zukunft in den Beruf Fleischer einsteige.



Servietten in Hütchenform
Von Dayana Ibragimova (WPK 10 R Journalismus)

Zwei Wochen lang habe ich ein Praktikum in einem Restaurant gemacht. Es befindet sich in Oberlethe und heißt „Oberlether Krug“. Dort gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man seine Zeit gut verbringen kann. Man kann dort eine Fete feiern, gemütlich essen oder eine Runde kegeln. In den ersten paar Tagen musste ich mich dran gewöhnen, nicht mehr morgens, sondern abends zu arbeiten. Die Kollegen, mit denen ich arbeiten durfte, waren alle sehr nett und hilfsbereit. Meine Chefin und ihr Mann waren auch sehr freundlich zu mir und erklärten mir alles sehr gut.

Die Aufgaben, die ich dort erledigen musste, haben mir echt Spaß gemacht. Meistens musste ich Gäste bedienen und in der Küche mithelfen. Ab und zu musste ich mal die Kühlschränke mit Getränken nachfüllen, da sie sehr schnell leer wurden. Wenn dort ein Empfang war, musste ich einen Tag davor die Tische decken und in der Küche bei Vorbereitungen mithelfen. Auch die Servietten habe ich in Hütchenform zusammen gefaltet und an den Tischen verteilt.

Ich habe auch häufig beim Bedienen der Gäste geholfen, und dabei passieren manchmal auch lustige Sachen. Einmal, als ich Tee eingeschenkt habe, hat meine Kollegin dasselbe mit Kaffe gemacht. Und auf einmal fragte sie einer der Gäste, ob sie denn weiß, dass sie eine Spinne in den Haaren hat. Sie guckte geschockt und fragte, wie groß die sei und stellte die Kaffeekanne zur Seite. Dann wuschelte sie ganz schnell in ihren Haaren, damit die Spinne runterspringt. Das fand ich sehr witzig.

Neu für mich war, dass man als Bedienung ganz in Schwarz gekleidet erscheinen muss, wenn es nach einer Beerdigung Kaffee und Kuchen gibt. Das habe ich einmal vergessen und musste deswegen wieder nach Hause fahren und mich umziehen.

Die Arbeitszeiten fand ich persönlich ganz gut. Meistens musste ich um 16 Uhr da sein. Wenn dort morgens was eingeplant war, sollte ich auch schon um 11 oder um 10 Uhr kommen. Das Einzige, was ich nicht so toll fand, war, dass ich am Wochenende arbeiten musste. Aber so schlimm war das nicht, weil ich dafür zwei Tage in der Woche frei hatte.

Die Arbeitsatmosphäre war sehr gut. Die Angestellten verhalten sich so, als wären sie eine Familie und helfen einander. Das fand ich sehr gut und hatte sehr viel Spaß beim Arbeiten.
Ich glaube, dass ich einen guten Eindruck hinterlassen habe, weil sie mich oft gelobt haben.



Krankheiten und Schmerzen: Alltag einer Medizinischen Fachangestellten

Von Sabrina Marchlewski (WPK 10 R Journalismus)





Ich habe mein Praktikum in einer Arztpraxis, beim Allgemeinmediziner Doktor F. Scharmach, als Medizinische Fachangestellte absolviert. Ich musste montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 13.30 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr arbeiten und am Wochenende hatte ich frei.



Meine Kolleginnen waren von Anfang an sehr nett zu mir und behandelten mich mehr wie eine Mitarbeiterin als wie eine Praktikantin. Dies zeigte sich auch in den Aufgaben, die sie mir gaben. Ich durfte fast alles machen, was in einem Arbeitstag einer Medizinischen Fachangestellten abläuft. Ich sortierte die Patientenkarten ein und aus, vereinbarte Termine, stellte Rezepte und Überweisungen aus, rief Patienten aus dem Wartezimmer in eines der drei Sprechzimmer und durfte sogar bei Patienten den Blutdruck messen, nach wenigen Tagen sogar ohne Aufsicht.

Ein Vorfall in diesen zwei Wochen ist mir stark im Gedächtnis geblieben. Eines Morgens kam eine ältere Patientin in die Praxis. Ich begrüßte sie freundlich, doch bevor sie antworten konnte, fiel sie auf den Boden und war nicht ansprechbar. Sofort haben meine Kolleginnen den Arzt geholt. Er trug sie mit Hilfe meiner Kolleginnen auf eine Krankenliege und rief den Notarzt, da er einen Schlaganfall vermutete. Einige Minuten später kam dann der Krankenwagen und transportierte die Frau ins Krankenhaus.

Der Rückblick auf mein Praktikum fällt sehr positiv aus. Ich habe viel gelernt und viel Spaß gehabt, vor allem der Kontakt mit Menschen gefiel mir. Zuerst dachte ich, ich hätte eine Scheu davor, fremde Menschen zu berühren, doch dies war dann doch kein Problem für mich. Im Großen und Ganzen kann ich das Praktikum in dieser Praxis auf jeden Fall weiterempfehlen.

Aktenstau & Gerichtstermine, aber nicht wie aus dem BilderbuchVon Talea Stief (WPK 10 R Journalismus)

Der 13. September 2010 begann wie jeder andere Montagmorgen auch. Aber dieses Mal bin ich nicht zur Schule gefahren, sondern zu meinem Praktikumplatz, zu einer Rechtsanwaltskanzlei.

Schon seit Sonntagabend war ich aufgeregt und habe mich gefragt, was ich da so erlebe, was für spannende Fälle bearbeitet werden und vor allem wie ich bei den Kollegen aufgenommen werde. Doch als ich dann am Montagmorgen nett von einer Kollegin begrüßt wurde, war die Aufregung wie weggeblasen.

Anfangs war alles noch sehr fremd und ungewohnt. Aber mit der Zeit lief alles besser, mir wurden viele verschiedene Aufgabenbereiche erklärt und Vorgänge auch gezeigt.

Ich war total aufgeregt und wollte endlich mit den Aufgaben anfangen, es klang alles so spannend! Aber zu meiner Enttäuschung durfte ich die erste Zeit nur Akten aus den Schränken holen und wieder einsortieren und morgens von Bank zu Bank laufen, um Kontoauszüge abzuholen und Überweisungen und Schecks einzureichen. Das habe ich mir wirklich nicht unter den Aufgaben einer Rechtsanwaltsfachangestellten vorgestellt.

Dann endlich schien es so, als würde ich doch noch was Spannendes erleben: Ich durfte mit zu einer Gerichtsverhandlung! Vor dem Amtsgerichtsgebäude zitterte ich vor Aufregung am ganzen Körper.

Es war nicht langweilig, aber auch nicht meinen Vorstellungen entsprechend. Dabei sieht eine Gerichtsverhandlung im Fernsehen immer so spannend und kniffelig aus. Wahrscheinlich lag es daran, dass es sich ‚nur’ um einen Sorgerechtsstreit handelte.

Im Allgemeinen habe ich leider ein eher negatives Fazit aus meinem Praktikum gezogen.

Nagelwetthämmern und Puppenköpfe frisieren

Von Luisa Marx und Julia Krüger (WPK 9 R Journalismus)

Wie wird ein Gebiss gemacht? Wie werden Stutenbrötchen gebacken? Und was tut ein Feinmechatroniker so den ganzen Tag? All diese Fragen wurden beantwortet, als wir – die 9. Real- und die 8. Hauptschulklassen – am 9. September die Handwerkskammer in Oldenburg besuchten.
Dort haben wir am „Tag der Ausbildung“ viele verschiedene Berufe kennen gelernt und konnten auch selber etwas machen. Bei den Bäckern konnten man zuschauen, wie Stutenbrötchen gemacht wurden und sie sogar probieren. Auch der Beruf Kosmetikerin wurde vorgestellt, dort konnte man sich die Nägel lackieren lassen. Bei den Tischlern konnte man sich einen kleinen Schlüsselanhänger in Form eines Hammers machen, indem man den Hammer zuerst mit Schmirgelpapier abrieb und dann einen Nagel zum Befestigen in den Stiel bohrte.

Bei den Zahntechnikern konnte man zuschauen, wie aus Wachs Zähne für ein Gebiss gemacht wurden. Bei dem Friseur konnte man selber Strähnen an einem Puppenkopf ziehen, indem man eine durchsichtige Folie auf den Kopf legte und dann mit einem Kammende einzelne Strähnen rauszog. Ordentlich Krach gab es bei den Zimmermännern: Dort konnte man zu zweit mit einer großen Säge einen Baumstumpf durchsägen oder Nagelwetthämmern machen. Als wir bei den Feinmechatronikern waren, konnten wir uns selber Schlüsselanhänger oder Armbänder aus Metall machen und unsere Namen eingravieren lassen. Wir hatten viel Spaß an diesem Tag und haben viel Neues erlebt.

Ein Hundeschädel unter Wasser

Von Rica Deeken, Jaqueline Siewert, Louis Grafe und Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)

Die Fische schwimmen schnell im Aquarium umher. Es sieht aus, als wenn sie verstecken spielen. Der Holzklotz im Aquarium sieht aus wie ein knochiger Hundeschädel mit Nase und Augen. Wasserpflanzen wackeln in der Strömung, die Fische sausen drumherum. Eine grün-schwarze Pumpe hält das Aquarium ein bisschen sauber, aber das meiste macht der Aquariumdienst.

Wenn Jenni und Rica vom Aquariumsdienst der 7cR das Aquarium sauber machen, wird zuerst das dreckige Wasser mit einem durchsichtigen Schlauch aus dem Aquarium in einen roten Eimer gesaugt. Zwischendurch wühlen sie die Kieselsteine mit einem Rohr auf. Dann schütten sie das dreckige Wasser in das Waschbecken und reinigen die Pumpe. Und zum Schluss füllen sie das saubere Wasser mit einem grünen Schlauch zurück ins Aquarium.

Rica mag Tiere, zuhause hat sie ein Kaninchen namens „Easy“. „Ich bin das Stallsaubermachen schon gewohnt, da macht mir das mit dem Aquarium nichts aus“, sagt sie. Seit ungefähr einem Jahr hat sie den Aquariumsdienst übernommen, gemeinsam mit ihrer Freundin Jenni Wolf. Sie füttern täglich die Fische mit roten Mückenlarven und anderen Leckerbissen, machen das Aquarium sauber und kaufen Nachschub ein. Für die Klasse ist das Aquarium eine kleine Sensation – und es ist ein günstiges Vergnügen: Die laufenden Kosten sind gering, das Futter kostet höchstens zehn Euro im Jahr.

Nehmt euren Dreck wieder mit!

(Von der Online-Redaktion)
Zwei zerknüllte, rot-weiße Zigarettenschachteln schimmern durch das Grün. Daneben liegt eine Plastikflasche, das Etikett ist bereits verwittert. Eine bräunliche, zähflüssige Pampe schwappt darin hin und her. Ein paar Meter weiter liegt eine offne blau-weiße Tempotaschentüchertüte. Schwarz-weiß gemusterte Plastiktüten von „New Yorker“ hängen im Gebüsch und rotten vor sich hin. Ein alltäglicher Anblick in Gloysteins Fuhren: Der Wald wird immer stärker zugemüllt.
Der Mülleimer daneben ist nicht einmal halbvoll. Wenn man sich den Dreck im Wald so anschaut, hat man das Gefühl, dass einige von euch wirklich nicht wissen, wofür so ein Mülleimer da ist. Überall liegt euer Abfall, darunter auch scharfe Glasscherben, an denen Mensch und Tier sich auch noch heftig verletzen können. Also schaltet euer Gehirn ein, nehmt euren Schrott mit – und werft ihn in den Mülleimer!

Autoren: Niklas Hoffmann, Rica Deeken, Jaqueline Siewert (7cR);
Tiffany Eisenbarth (6bR), Louis Grafe (6aH), Anna Kroupis, Sabrina Alber (7bR)

Besuch bei Tarzan

(von Jennifer Smit und Anneke Köhne, Online-Redaktion)
Plötzlich saust Tarzan mit einer Liane über das Publikum, die Menge erschrickt.
So begann unser Abend im Musical „Tarzan“ in Hamburg. Am 24.08.10 gegen 9 Uhr machten wir – die Klasse 10bR - uns auf den Weg nach Bremen, um von dort nach Hamburg zu fahren. Die ersten Stunden waren wir von den Lehrern befreit, sodass wir Zeit für eine ausgiebige Shoppingtour hatten.
Nach einem ausgiebigen Stadtbummel, der uns durch die Speicherstadt und die Reeperbahn führte, erreichten wir gegen 17 Uhr die neue Flora im Zentrum Hamburgs. Wir saßen alle gespannt auf unseren Plätzen, bis es auf einmal anfing zu blitzen und zu donnern,
Affen schwangen sich über unseren Köpfen von Liane zu Liane - das Musical fing an. Die Special Effects waren wirklich aufsehenerregend und haben uns gut gefallen. Die Schauspieler trugen passende Bekleidung und alles sah sehr echt aus.
Um etwa 22 Uhr beendeten die Schauspieler das Musical mit einem großen Finale.
Alle Zuschauer waren zutiefst beeindruckt und klatschten sich die Hände wund.
Nun ging unser schöner Tag in Hamburg zu Ende. Um 1 Uhr erreichten wir dann endlich müde und erschöpft den Oldenburger Bahnhof.

Schnuppertage an der ESW

Am 17. und 18. Juni 2010 fanden an der Everkampschule die ersten Schnuppertage für die zukünftigen 5. Klässler statt. Eingeladen waren die derzeitigen vierten Klassen der Grundschulen aus Achternmeer, Hundsmühlen und Hohenfelde. Die Grundschule Wardenburg hatte das Angebot eines Schnuppertages bereits im März wahrgenommen. Initiiert wurde das Projekt von Christine Bruns, Lehrerin an der Everkampschule und dem Wahlpflichtkurs Wirtschaft der 10. Klasse. Geplant wurde dieses Projekt bereits seit Herbst 2009, als noch gar nicht feststand, dass die 5. Klassen nicht an der Everkampschule sondern an der IGS Am Everkamp eingeschult werden würden. Die Planungsgruppe entschied sich trotz Einrichtung der IGS für die Umsetzung der Schnuppertage, da die zukünftigen Schüler der IGS Am Everkamp das gleiche Gebäude nutzen werden. Ziel des Projektes war, dass die zukünftigen Schüler bereits das Gebäude kennen lernen, einen kleinen Einblick in den Schulalltag erhalten und vielleicht schon erste Kontakte zu Everkampschülern knüpfen können. Höhepunkte der Schnuppertage waren die Schulrallye und das gemeinsame Brennballturnier. Tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung des Projektes erhielt die Planungsgruppe im Wesentlichen durch die Klassen des 6. Jahrgangs der Everkampschule und deren Klassenlehrerinnen. Alle Beteiligten hatten an den Schnuppertagen viel Spaß. Die Ungewissheit- vielleicht auch ein wenig Angst, wie es an der neuen Schule werden wird, konnte wohl den meisten Viertklässern genommen werden, so dass einem erfolgreichen Schulstart nach den Ferien nichts mehr im Wege steht.

Weser-Ems Fußball-WM für Mädchen 2010

Weser-Ems Fußball-WM für Mädchen 2010

Am 26.Mai machten sich unsere neu aufgebaute Mädchenmannschaft auf zur Mädchen-WM. Das sehr gut von der IGS Helene-Lange-Schule organisierte Turnier fand auf der Haarenesch – Sportanlage in Oldenburg statt. Unsere Mannschaft ging voller Elan ins Turnier. Dabei waren wir von Anfang an reine Außenseiter. Die anderen Mannschaften setzen sich aus Schülern der siebten und achten Klassen zusammen und waren unseren Mädels daher körperlich weit überlegen. Nur unser Kapitän Katharina besucht derzeit die siebte Klasse und konnte wenigstens vom Alter mithalten. Gegen die starke Konkurrenz, einige Mannschaften waren sogar mit Werder-Spielerinnen gespickt, konnten unsere Mädels NOCH nichts ausrichten, steigerten sich jedoch von Spiel zu Spiel. In jeder Partie konnten unsere Bambinis neue wichtige Erfahrungen sammeln und der Spaß am Fußball ging nie verloren. Die tolle Einstellung machten mich und unseren Scout Herr Kreikebohm sehr stolz. Ich freue mich auf die nächsten Jahre und die Arbeit mit den fußballbegeisterten Mädels. Wenn dieses Team so weiter macht, werden sich automatisch Erfolge einstellen. Dieses Jahr haben wir den 11. Platz erreicht, nächstes Jahr kommen wir aber wieder und versuchen Weltmeister zu werden. Nächstes Turnier ist der Werder-Cup am 9.6.2010.

Weiter so!

Herr Schmidt

P.s.: Bilder folgen!

„Tag des Sportabzeichens“ für Menschen mit Behinderung
Von Nele Neels, Talea Stief, Julia Hartmann und Dayana Ibragimova (WPK Journalismus)



Am Dienstag, dem 18. Mai, fand auf unseren Anlagen der „Tag des Sportabzeichens“ des Behinderten-Sportverbandes statt. Unsere neunten Realschulklassen wurden ausgewählt, den Kindern zu helfen, sie zu unterstützen, ihnen etwas zu erklären und zu lernen, mit behinderten Menschen umzugehen.
Die ganze Veranstaltung wirkte sehr organisiert und strukturiert. Wir wurden den verschiedenen Stationen zugeordnet und mit orangefarbenen T-Shirts ausgestattet.
Wir persönlich haben die Erfahrung gemacht, dass man mit behinderten Menschen nicht anders umgehen muss. Man kann genauso mit ihnen lachen, spielen und vor allem Sport betreiben. Man muss kein Mitleid mit ihnen oder Angst vor ihnen haben. Manche Kinder waren sportlich sehr begabt, womit vorher keiner von uns gerechnet hatte. Es waren 579 Behinderte und 114 Helfer anwesend. Insgesamt waren es an die 700 Menschen, die sich an dem Sportfest beteiligt haben. Es war ein sehr gelungener Tag und es hat allen viel Spaß gemacht. Wir gingen mit einem ganz neuen Eindruck nach Hause - und werden wahrscheinlich in Zukunft mit einer anderen Einstellung mit behinderten Menschen umgehen.

Praktikumseindrücke

Genaues Zeichnen ist gefragt

(von Anneke Köhne, Online-Redaktion)

Vom 1.bis zum 14. März 2010 habe ich mein Praktikum bei einem Raumausstatter im Raum
Oldenburg absolviert. Insgesamt hat mir das Praktikum gut gefallen, auch wenn ich mich manchmal nicht beachtet fühlte. Meine Mitarbeiter waren sehr freundlich zu mir und haben mir immer gerne Aufgaben zum Erledigen gegeben. Ich habe sehr oft mit Stoffen gearbeitet und durfte zum Schluss auch welche mit nach Hause nehmen. Sehr oft durfte ich ebenfalls mit den Auszubildenden arbeiten, das hat sehr viel Spaß gemacht, denn die beiden waren sehr witzig und nett. Einmal habe ich von einem Regal eine Skizze angefertigt und sie danach richtig im Maßstab 1:50 an einem Zeichenbrett gezeichnet.



Praktikum bei den Rechtsanwälten Biemer und Schulze

(von Nadine Bakenhus, Online-Redaktion)

Telefonate mit Franzosen, Bankgänge durch Wardenburg und Spaß
mit den Mitarbeitern ..

Am 1. März begann mein Praktikum bei den Rechtsanwälten Biemer und Schulze.
Anfangs war ich ziemlich aufgeregt, was dort auf mich zukommen würde, doch als
ich mit meinen Mitarbeitern, Chefs und Räumlichkeiten vertraut gemacht wurde, ging
das Lampenfieber schnell vorbei.
An den ersten Tagen war mir alles noch sehr fremd, doch im Laufe der Zeit klappten
auch schwereren Aufgaben. Morgens bin ich immer in Wardenburg von Bank zu Bank gelaufen und habe Kontoauszüge abgeholt und Überweisungen und Schecks eingereicht.
Typische Aufgaben waren beispielsweise Akten in die Schränke sortieren oder Wiedervorlagen aus den Schränken heraussuchen. Darüber hinaus haben die anderen Rechtsanwaltsgehilfinnen Diktate geschrieben und sehr viel telefoniert, wobei ein gewisser Lärmpegel entstanden ist. Zwei Diktate durfte ich dann auch selbst schreiben, was mir leicht fiel.

Im Allgemeinen habe ich einen sehr guten Eindruck vom Bürojob bekommen und hatte auch viel Spaß am Praktikum. Die Mitarbeiter und Chefs waren auch immer sehr freundlich und hatten genug Zeit für mich.

Halsschutzkrause und Lockenwickler

(von Jennifer Smit, Online-Redaktion)

Vom 1. Bis zum 14. März habe ich mein Praktikum beim Friseur absolviert. Dieses Praktikum entsprach auch meinen Erwartungen, denn ich durfte auch schon am ersten Tag zu den Kunden gehen und ihnen zum Schneiden der Haare eine Halsschutzkrause und einen Umhang umlegen. Außerdem durfte ich auch noch den Kunden etwas zu trinken anbieten und Lockenwickler aus den Haaren der Kunden entnehmen. Zusätzlich durfte ich auch an Puppenköpfen Lockenwickler eindrehen und sie nach dem Entnehmen frisieren. Auch die Mitarbeiterinnen waren alle sehr freundlich zu mir. Sie haben auch darauf geachtet, dass ich in den Beruf eingeführt wurde. Mir hat das Praktikum sehr gut gefallen.

Betriebspraktikum

Im März und April war es wieder soweit. Die Schüler/innen der 8aH und der 9bR absolvierten die 2-wöchigen Betriebspraktika in verschiedenen Berufsfeldern. Sie sammelten erste Erfahrungen im Handel, in Dienstleistungsbetrieben und Produktionsstätten. Ob als Friseurin, Mechatroniker, Maler, Landwirtin, Tischler, Metallbauer, Reiseverkehrsfrau, Floristin oder als Requisiteurin im Theater- alle Teilnehmer bekamen einen Einblick in die Arbeitswelt, der sie in ihrer Berufsorientierung unterstützen soll.
Hier zu den Bildern.

Die Jugendbuchautorin Margret Steenfatt liest

„Auch in der miesesten Situation könnt ihr noch etwas machen!“
Von F. Wolf (Online-Redaktion)

„Meine Themen sind schon heftig“, sagt Margret Steenfatt über ihre Bücher. Die Jugendbuchautorin schreibt über Banden, Mobbing oder sexuellen Missbrauch. 24 Bücher hat sie mittlerweile geschrieben, Hörspiele und Theaterstücke verfasst – und gehört damit zu den bekanntesten Jugendbuchautorinnen Deutschlands. Zum Welttag des Buches am 23. April hat sie nun an der Everkampschule vor Siebt-, Acht- und Neuntklässlern gelesen. Sie hinterließ ein begeistertes, aber auch sehr nachdenkliches Publikum.

Steenfatt las aus ihrem Buch „Nele“, das vom sexuellen Missbrauch an einem zwölfjährigen Mädchen handelt. Neles Stiefvater hat einen Freund. Der ist erfolgreicher Geschäftsmann, fährt ein dickes Auto und tritt überhaupt sehr imponierend auf. Er geht mit Nele schwimmen, lädt sie ins Café ein – und schafft es schließlich, dass sie ihm in seine Wohnung folgt. Hier missbraucht er sie wiederholt. Nele gelingt es am Ende des Buches, sich von diesem Mann zu lösen. „Ich komme nie mehr hierher“, schleudert sie ihm schließlich entgegen.

Immer wieder unterbricht Steenfatt ihre Lesung, um mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen – und interpretiert so ihr Buch gemeinsam mit dem jungen Publikum. So sieht Nele in den Männern, denen sie auf der Straße begegnet, nur noch graue Schatten ohne Kopf. Mit dem Publikum arbeitet die Autorin heraus, dass Nele alle Männer nur noch als bedrohliche, gespenstische Wesen empfindet: Jeder dieser Männer erinnert Nele an ihre Missbrauchserfahrungen.

Die Autorin hat in dem Buch auch eigene Erfahrungen verarbeitet, von denen sie offen berichtet. „Mit acht Jahren habe ich einen Stiefvater bekommen, der sich für mich nie interessiert hat“, sagt sie. Aber als sie zwölf war, kam er eines Tages, als die Mutter bei der Arbeit war, in ihr Zimmer und fing an, sie zu umarmen. Ihre Mutter glaubte ihr nicht und meinte: „Du willst meinen Freund nur schlechtmachen.“ Margret Steenfatt erzählt, dass sie sich gegen ihren Stiefvater heftig gewehrt und sich schließlich auch gegen ihn durchgesetzt hat. Genau dies will sie mit ihrem Buch „Nele“ den Zuhörern und Lesern vermitteln: „Auch in der miesesten Situation könnt ihr noch etwas machen. Ihr könnt euch wehren!“

Die Schriftstellerin berichtete zudem von ihrer täglichen Arbeit. Etwa ein Jahr arbeitet sie an einem Buch. Ein halbes Jahr dauern allein die Recherchen, die auch gefährlich werden können: Für ein Buch über eine Jugendbande hat sie lange mit Jugendlichen gesprochen, die eine Schule in Hamburg terrorisierten. Und sie erklärt, wie sie von ihren Gesprächspartnern Informationen bekommt. „Was meint ihr, gehe ich einfach so zu der Bande hin und sage: ,Ich bin Schriftstellerin, erzählt mir mal alles, was ihr so macht?‘“ Die Zuhörerinnen und Zuhörer diskutieren mit ihr, ob das wohl funktionieren kann. Schließlich verrät Steenfatt ihr Vorgehen: „Wenn man mit der ganzen Gruppe spricht, erfährt man gar nichts. Aber wenn man sich mit einzelnen Bandenmitgliedern zusammensetzt und ins Gespräch kommt, dann erzählen sie auch sehr persönliche Dinge.“

Die Schülerinnen und Schüler verabschiedeten Margret Steenfatt mit lang anhaltendem Applaus.

COMENIUS-Projekt "Unsere Nachbarn"

Vom 07. - 16. März waren 22 holländische Schüler vom Christelijk College Schaersvoorde in Aalten/Niederlande zu Gast in der Everkampschule. Begleitet wurden sie von Frau van den Bosse und Herrn Molendijk. Zusammen mit den Schülern der 7. Klassen der Realschule haben sie in dieser Zeit an verschiedenen Projekten aus den Bereichen Kunst, Textiles Gestalten, Musik, Hauswirtschaft, Theater, Politik und Informatik gearbeitet. Daneben standen ein Besuch im Rathaus der Gemeinde Wardenburg, eine Fahrt nach Bremen mit der Möglichkeit zum Besuch des Flughafens, des Universums oder des Weserstadions und ein Bowling-Nachmittag auf dem Programm. Vom 30. Mai bis 08. Juni wird eine Gruppe der Everkampschule zum Gegenbesuch nach Aalten reisen.

Bürgermeisterin eröffnet Hunteausstellung des WPK

Die Bürgermeisterin Frau Noske eröffnete am 8.04.2010 im Rathaus eine Ausstellung
des WPK Chemie/Biologie zum Thema Lebensraum Hunte.
Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Arbeitsergebnisse an Stelltafeln vor
und zeigten auch chemische Experimente zur Wasseranalyse.
Die Öffentlichkeit kann die Ausstellung im Rathausfoyer bis zum 13.04.2010
besuchen.

Schürzen gegen Muffins

Am Dienstag, den 02.02.2010 waren sie fertig: Zwölf neue Schürzen für den Praxisunterricht in Hauswirtschaft - und das ist toll!
Immer wieder passierte es nämlich, dass Schüler ihre Schürze für die Praxisphase in der Schulküche vergaßen und dann aus Hygienegründen bei der Zubereitung von Mahlzeiten nicht mitmachen durften.
Dann hieß es für diejenigen leider: Schränke ausräumen, auswischen und geordnet wieder einräumen. Sehr beliebt!!!
Ab jetzt kann man sich eine der schönen Schürzen ausleihen, die Frau Seeber
mit ihrem WPK Textil/Kl.8R angefertigt hat.
Zur Belohnung gab´s dafür vom WPK Hauswirtschaft/Kl.10R frisch gebackene Muffins.

"Heuschreckenplage"

Von Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)

Im Raum B 206 hat die Klasse 6cR ihre Heimat. Sie haben sehr komische Klassentiere: Heuschrecken. Es gibt etwa 25 sogenannte Stabheuschrecken in ihrem Terrarium. Die längste ist etwa 15 cm lang.

Diese „Heuschreckenzucht“ betreibt die 6cR schon lange, aber trotzdem hat noch fast keiner etwas davon bemerkt. Die Heuschrecken sind ja auch sehr ruhige Tiere: Sie hängen fast den ganzen Tag nur in eine Ecke des Terrariums. Sie fressen Blätter und müssen jeden zweiten Tag mit Wasser besprüht werden, damit sie sich besser häuten können. Sobald die Blätter welken, müssen neue Zweige in das Terrarium.

Eigentlich waren die Heuschrecken nur eine Notlösung: Die Schülerinnen und Schüler wollten ursprünglich lieber Fische. Da der Boden der Klasse aber für ein schweres Aquarium nicht geeignet ist, mussten andere Tiere her – und mittlerweile hat die Klasse ihre „lebenden Stöcke“ richtig liebgewonnen.

An der Tafel Frösche sezieren

Von Aylin Leimberger, Rieke Schäfer und Franziska Schubert (Online-Redaktion)

An der Schule gibt es in einigen Klassen jetzt ein neues, modernes Smart Board. Übersetzt heißt „Smart Board“ soviel wie „schlaue Tafel“, und das trifft es genau: Mit einer solchen Tafel, die eigentlich eher ein Computer ist, kann man viel mehr machen als mit einer der üblichen Tafeln. Man kann in Biologie einen Menschen zusammensetzen oder einen Frosch sezieren, ohne ein lebendiges Tier zu verletzen oder zu töten. Man kann für den Unterricht Internetnetseiten einblenden, geometrische Formen zeichnen und natürlich darauf schreiben. Und es gibt noch viele andere Dinge, die man ausprobieren kann.

Fünf dieser Smart Boards stehen bereits in Klassenräumen der Everkampschule.
Bald sollen alle Klassenräume so ein Board bekommen. Bis dahin dauert es aber noch, denn sie kosten pro Stück ca. 4500 Euro.

Die meisten Schüler finden diese neue Tafel super. ,,Ich finde diese neue Tafel echt klasse, weil man das Meiste viel größer sieht“, sagen Franziska und Rieke aus der 6bR. Andere sind nicht so davon begeistert: „Ich finde die alte Tafel viel besser, weil man auf der besser rumkritzeln kann als auf dem Smart Boart!“, sagt Sabrina aus derselben Klasse.

Auch Aylin aus der 6cR hat mittlerweile ein Smart Board in ihrer Klasse stehen. Sie meint dazu: „Ich finde die Tafel gut, weil man darauf viel mehr Dinge machen kann als nur schreiben – und weil sie einfach mal was anderes ist. Aber dafür ist sie manchmal auch sehr kompliziert. Man muss erst damit zurechtkommen, und das dauert eine Weile, weil es für alles einen anderen Knopf gibt – und den findet man nicht immer so schnell.“

Ein kalter Tag im Weserstadion

Von Nadine Bakenhus und Anneke Köhne (Online-Redaktion)



Wir haben fürchterlich gefroren, konnten unsere Füße nicht mehr spüren – aber es war trotzdem ein toller Nachmittag: Am 23. Januar 2010 besuchten ca. 100 Schüler und Lehrer der Everkampschule das Spiel Werder Bremen gegen Bayern München. Und das Abenteuer begann schon auf der Hinfahrt, als der eine Bus eine Panne hatte. Wir waren sehr aufgebracht und befürchteten nicht mehr rechtzeitig zum Spiel zu kommen. Außerdem war es in dem Bus sehr kalt, da die Heizung ausgefallen war. Nach einer halben Stunde traf der Ersatzbus ein, der zu wenig Sitzplätze hatte.

Nach einer weiteren halben Stunde erreichten wir gerade noch rechtzeitig das Stadion. Schnell suchten wir unsere Plätze und schon begann das Spiel. Eigentlich hatten wir uns gut vorbereitet: Dicke Socken, Stiefel, mehrere Pullover übereinander, dicke Jacken – aber es half alles nichts: Während der ganzen Spielzeit froren wir fürchterlich und spürten unsere Füße bald nicht mehr. Einige gingen zwischendurch aufs Klo, um sich aufzuwärmen. Trotzdem wurden wir von der Stimmung der ca. 40 000 Fans mitgerissen: Riesenfahnen, viel Jubel und das allbekannte Lied „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“ machten die Fahrt zu einem echten Erlebnis.

Mit dem erschütternden Ergebnis einer 2:3-Niederlage ging das Spiel zu Ende, und wir waren sehr müde und erschöpft und wollten nur noch nach Hause. Gegen 19 Uhr erreichten wir wieder die Everkampschule und wurden von unseren Eltern abgeholt.

100 Everkämper besuchen Werder

Wieder einmal besuchte die Everkampschule ein Heimspiel unseres Partners Werder. Voller Vorfreude und bestens in warmer Bekleidung eingepackt fuhren wir nach Bremen. Auf halber Strecke – Motorschaden einer unserer Busse - wir hatten fast alles eingeplant, nur dies natürlich nicht. Ein Bus fuhr weiter, der andere Bus wartete auf Ersatz! Bestens informiert durch die Telekommunikation wussten wir „alle kommen pünktlich zum Spiel“.

Im Stadion saßen wir wieder an unseren bekannten Plätzen beim gegnerischen Fanblock, diesmal allerdings mit dem Gefühl eines Besuches im Kühlhaus. Der Bayernspieler van Robben trug das offen, was sicher alle im Stadion unter der Hose trugen, eine lange Unterhose. Das Spiel war spannend, leider gewann die falsche Mannschaft. Durchgefroren ging es trotzdem mit guter Laune zurück nach Wardenburg.

Vergessen dürfen wir nicht wieder einmal DANKE zu sagen für diesen tollen Nachmittag an unseren Partner Werder Bremen.

Lehrstellenbörse

Die Everkampschule bietet allen Betrieben, die einen
Auszubildenden/Lehrling suchen, die Möglichkeit der Schule diesen
Ausbildungsplatz zu melden. Sie können dies per Fax 04407-717411 oder
per Mail: » post@everkampschule.de
tun.

Alle eingehenden Ausbildungsangebote werden ausgehangen und zusätzlich
den Abgangsklassen der Schule durch die Klassenleitungen mitgeteilt. Sie
erreichen so 151 Abgangsschüler, die alle hochmotiviert sind eine
Ausbildung zu beginnen. Wir bedanken uns für Ihre Mühe.

Wir eine Sign Profilschule

Wir sind Sign-Profilschule. » Momentmal, das will ich genau wissen..

ESW Logbuch erschienen

Logbuch 2008/2009

Ein Sinnvoller Wegweiser geht an der Everkampschule ins zweite Jahr: das Logbuch 2008/2009. Zahlreiche Neurungen wurden unter der Federführung von Frau Bruns eingebracht. Es enthält viele wichtigen Informationen über unsere Schule. Daneben soll es auch ein Kommunikationsmittel zwischen Eltern, Erziehungsberechtigten, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern sein. Darüberhinaus können die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Lernprozess mit dem Logbuch planen, organisieren und kontrollieren; Übersichten für Hausaufgaben, Adressen, Formelsammlungen, ein Jahreskalender, ein Methodenrepertoire und vieles mehr helfen dabei.
Alle Schülerinnen und Schülern haben ein Exemplar erhalten, außerdem ist das ESW-Logbuch für 5 € im Verleihnix erhältlich.

Wir produzieren Strom

Seit Jahren produziert die Everkampschule Strom. Die Ausbeute unserer Solarenergieanlage wird von Alfred Roßkamp dokumentiert. Jetzt haben Schüler diese Aufgabe übernommen. Der interessierte Beobachter kann sich » hier schlau machen.

"Nicht hinter dem PC verstecken"

Von Florian Fröhlich und Marius Müller (WPK Journalismus 9 R)

Christina Thomann wusste schon sehr früh, dass sie Lehrerin werden wollte. Ihre Fächer sind Deutsch und Englisch. Als erstes hatte sie vor, Grundschullehrerin zu werden, doch nun ist sie froh, dass sie sich für eine weiterführende Schule entschieden hat. Sie wollte Lehrerin werden, da sie gerne mit Menschen arbeitet und sich nicht nur den ganzen Tag hinter dem PC verstecken möchte. In ihrer Freizeit trifft sie sich gerne mit Freunden, geht shoppen oder erholt sich einfach. Eine große Leidenschaft von Frau Thomann ist das Reiten, welches sie auch in Oldenburg fortführen möchte. In Sachen Musik ist sie sehr flexibel: „Mein letztes Konzert war Fettes Brot, das hat mir gut gefallen“, sagt sie. Wenn sie ein Tier sein könnte, dann wäre sie gerne ein Fisch in der Südsee oder ein Vogel, da sie es spannend fände, wie es wäre zu fliegen.

Werder, let's go!

Von Rica Deeken und Jaqueline Siewert (Online-Redaktion)

Die 100 Everkämper gingen ins Stadion und sahen zum ersten Mal, wie groß es überhaupt ist. Das war schon sehr beeindruckend, aber es wurde immer spannender, denn am Anfang waren die Stuttgart-Fans die lautesten im Stadion und die Bremer blieben leise. Als das „Lebenslang Grün-Weiß“-Lied gesungen wurde, standen die Bremer auf und feierten den erhofften Sieg. Die Spieler betraten mit den sogenannten „Einlaufkids“ das Feld und alle bejubelten sie. Der Schiedsrichter hatte sich – nach Meinung der Bremer Fans jedenfalls - auf die Seite der Stuttgarter geschlagen und war eindeutig gegen die Gastgeber. Stuttgart schoss das erste Tor, und die gegnerischen Fans freuten sich. Als die Bremer aufholten, freuten sich natürlich alle Werder-Fans und das hielt auch lange an. „Tooooor!“ rief das ganze Stadion und der Ball war drin.
Wenn man sich was kaufen wollte, gab es Personal, das durch das Stadion lief, z.B. mit Cola, Bier, Brezeln und anderen Leckereien. Es gab aber auch eine kleine Pommesbude, bei der es etwas zu Trinken und zu Essen gab. Als die erste Halbzeit zu Ende war, gingen die meisten Menschen dorthin und kauften sich etwas. Wenn man ein Getränk holte, gab es dieses in einem Werder-Bremen-Fanbecher mit einem der Werder-Spieler darauf. Als das Spiel beendet war, saßen die Werder-Spieler frustriert auf dem Gras, denn das Spiel ging 1:1 aus, und das war nicht gerade das Ergebnis, was sie erreichen wollten. Die Zuschauer gingen aus dem Stadion, es war aber kein so großes Gedrängel, wie wir uns das vorgestellt haben. Gegen 18.50 Uhr kamen wir wieder in der Schule an .

Sommerferien! ROOOAARRR!

Von Sabrina Alber (8 b R)

Einige von euch werden es vielleicht wissen, ich bin Dinosaurierfan! Wie Fans eben sind, muss ich jede Gelegenheit ausnutzen, um meine Leidenschaft auszuleben. Nach etlichen Diskussionsrunden hatte ich es geschafft, meine Eltern zu überzeugen, mit mir in den Dinosaurier-Park Münchehagen zu fahren. Ich war total happy! Ein Park ganz nach meiner Vorstellung, dachte ich . . .. Bereits auf dem Parkplatz bemerkte ich die vielen kleinen Kinder, die mit ihren bunten Rucksäcken und ihren Dinostofftieren um ihre Eltern hüpften. Leicht verunsichert passierten wir den Eingang. Ein albernes Pappschild mit einem ebenso albern auf mich zeigenden „Dinoranger“ begrüßte mich vor der Kasse. Ich behielt das Schild misstrauisch im Auge, als ich langsam daran vorbei ging. Natürlich war mir klar, dass es mir nichts tun konnte, trotzdem war es mir nicht geheuer.
Der erste Eindruck des Parks war ganz gut. Überall lebensgroße Figuren meiner Lieblinge. Nur dazwischen – überall kleine Kinder! Die tolle Atmosphäre der gigantischen Urzeit-Geschöpfe wurde zerstört durch kindisches Schreien, Quengeln, Heulen und Brüllen. Ich versuchte es einfach zu ignorieren und mich auf die informativen Infoschilder zu konzentrieren. Allerdings konnte ich mich jedes mal tierisch darüber aufregen, wenn der Satz: „Mama guck mal, ein Scharfzahn!“ fiel. ARRRR! Grrr m... Es gibt keine Scharfzähne! Das heißt Theropoden!
Naja, ich habe meinen Lieblingssaurier Gigantosaurus gesehen und habe mir einen Spinosauruszahn gekauft. Aber welcher Blödmann hat sich ausgedacht, dass Dinosaurier vor allem etwas für kleine Kinder sind?!

Die schwimmende Gummibanane

Von Sara Skibowski (8 a R)

In den Sommerferien war ich mit meiner Familie auf einem Campingplatz an der Nordsee. Dort sind wir jedes Jahr, und unser Wohnwagen bleibt da das ganze Jahr über stehen. An einem Tag waren wir wieder mal am Strand. Ein Bekannter von uns hatte sein Boot fertig gemacht und eine schwimmende Gummibanane zum Draufsetzen hintendran gebunden. Ich und zwei meiner Freundinnen durften uns mit Schwimmwesten auf die Banane setzen. Unser Bekannter fuhr mit dem Boot los. Wegen der Wellen flogen wir immer hoch. In einer heftigen Kurve sauste eine meiner Freundinnen dann runter - und kam nicht mehr auf die Banane rauf. Deshalb stieg sie mit ins Boot. Meine andere Freundin und ich hielten uns bis zum Schluss. Am Ende durften wir auch noch Wasserski fahren.

Kaputtes Licht kostet Geld!

Von Sabrina Alber (Online Redaktion)

Vor Kurzem waren an unserer Schule Polizisten unterwegs, die eure Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit kontrolliert haben. Und das Ergebnis war nicht sehr erfreulich: „Die Fahrräder von Grundschülern hatten nicht so viele Schäden“, sagte einer der Polizisten, „vielleicht liegt es daran, dass sich die Eltern dort noch mehr um die Fahrräder ihrer Kinder kümmern.“ In der weiterführenden Schule wird diese Verantwortung an die Kinder abgegeben, die damit anscheinend nicht so gut klarkommen. Herr Rüst, Lehrer an der Everkampschule, schließt sich der Kritik an: „Einige Tage vor der Polizeikontrolle haben wir an der Schule eine Reparaturwerkstatt angeboten. Leider nimmt kaum ein Schüler dieses Angebot wahr. In den Vorjahren war die Beteiligung ähnlich schwach.“
Kritisch testeten die Polizisten die Fahrräder und machten Schüler auf mögliche Schäden und dadurch entstehende Gefahren aufmerksam. Falls die Polizei euch mit kaputtem Licht erwischt, könnt ihr mit einem Bußgeld von 10 € bis 15 € und einer Nachricht an eure Eltern rechnen. Falls ihr unter 14 Jahre alt seid, gibt es eine Verwarnung. Die meisten Mängel an Fahrrädern betrafen übrigens das Licht und die Bremsen - und die sind sehr wichtig! Also: Achtet auf eurer Fahrrad!

Müll, Müll, Müll!

Von Darleen Logemann, Luisa Marx, Jasmina Hibbeler, Timon Frank, Marius Müller und Pascal Raschen

Rot, weiß, gelb und blau - diese Farben springen einem sofort ins Auge, wenn man „unseren“ Wald betritt. Doch das sind nicht etwa die Farben schöner Blumen, wie man sie oft in der Natur findet, sondern die des Mülls, der im ganzen Wald verstreut liegt. Ob Zigarettenschachteln, Kaffeebecher oder Plastiktüten, die in manchen Büschen hängen: In Gloysteins Fuhren findet man alles, was normalerweise in den Mülleimer gehört. Aber der Müll im Wald ist nicht nur hässlich, sondern auch eine Gefahr für Tiere. Ob man mit dem Hund spazieren geht und dieser den Müll frisst, oder ob Wildtiere, wie z.B. Igel, aus reiner Neugier ihre Schnauze in einen Actimelbecher stecken und nicht wieder rauskommen – der Abfall kann für die Tiere lebensbedrohliche Folgen haben; so wird der Igel verhungern oder blind auf die Straße laufen und überfahren werden.

Wie kann man das Problem nun bekämpfen? In den Pausen oder am Ende der Schule könnte es eine Lehreraufsicht im Wald geben, damit die Schüler den Müll in dieser Zeit nicht auf den Boden werfen. Eine weitere Möglichkeit könnten Schilder an den verdrecktesten Stellen sein, die Bilder von an Müll verendeten Tieren zeigen und die Leute so zum Nachdenken bringen. Außerdem könnte man die Bäcker in der Umgebung bitten, die Schüler zu fragen, ob sie für ihre Brötchen wirklich eine Tüte brauchen – denn die landet oft zwei Minuten später doch nur im Wald. Der letzte Ausweg könnte eine Zivilstreife der Polizei zur Abschreckung sein. Aber mal ehrlich: All dieses Theater wäre gar nicht nötig, wenn jeder seinen Müll einfach mitnehmen und in einen Mülleimer werfen würde. Ist das so schwer?

Heuschrecken for sale!

Von Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)

Achtung, dies ist ein Aufruf an alle Klassen: Die 8cR verkauft oder verschenkt ihre Heuschrecken an andere Klassen, die interessiert sind. Wie sie gepflegt werden und sonstige Infos werden gerne weitergegeben. Die Stabheuschrecken werden mit Terrarium und ca. 30 Tieren weggegeben. Sie sind nicht bissig und stinken nicht (naja, zumindest kaum), sind dafür aber ziemlich pflegeleicht.
Ansprechpartner sind alle Schülerinnen und Schüler der 8cR (Raum B206) und ihr Klassenlehrer, Herr Hemmers.

Die Everkampschule wird zum Hotel

- zumindest für Insekten
Mit Beginn des Schuljahres 2011/12 startete im 7. Jahrgang der Realschule ein Wahlpflichtkurs Biologie. Unter Leitung von Frau Bruns sollten 22 Schüler in diesem Wpk Biologie ergänzend zum Thema „Insekten“ im regulären Biologieunterricht ein Insektenhotel bauen. Nach gemeinsamen Vorüberlegungen: Welche Insekten sollen überhaupt einziehen?, welches Material wird benötigt?, wo soll das Insektenhotel stehen?, wie muss die Konstruktion erfolgen?...usw., wurde schnell klar, dass diese Aufgabe weder in den angesetzten 45 Minuten dienstags morgens noch alleine von einer Lehrkraft und 22 Schülern zu bewältigen war. Die Hilfe ließ nicht lange auf sich warten. Frau Tscheslog stand den Schülern und Frau Bruns mit Rat und vor allem Tat sofort begeistert zur Seite. Sie nutze ihre Kontakte in der Gemeinde und sammelte weitere Informationen, besorgte kostengünstig Baumaterial und organisierte zusätzliche fachmännische Hilfe durch Herrn Feldmann von der BBS Wildeshausen. Im Gegenzug dazu waren die Schüler (Eltern) bereit, die geplanten 13 Vormittagsstunden geblockt auf drei Nachmittage zu verteilen. Geplant waren drei Nachmittagseinheiten am 27.09.; 05.10. und 13.10. jeweils von 13.30-16.30 Uhr. Leider lief nicht immer alles so wie geplant (teils aus organisatorischen Gründen, teils krankheitsbedingt). So kam es, dass wir sogar einen Termin nach den Herbstferien stattfinden lassen mussten. Obwohl an diesem Termin bereits einige Schüler mit ihrem kleinen Insektenhotels fertig waren, halfen sie dennoch bei der Fertigstellung des großen Insektenhotels, so dass wir- wenn auch verspätet- noch „Richtfest“ feiern konnten. Das Insektenhotel ist im Original im Schülergarten beim SV-Raum zu bewundern und wartet auf die ersten Gäste. Um alle „Unannehmlichkeiten“ und Mühen ein wenig zu belohnen, wurden wir am letzten Termin mit tatkräftiger Unterstützung von Vivien Schöne, Celine Vatterodt und Lina Poppe (alle 10bH) mit selbstgebackenem Apfelkuchen verwöhnt.
Abschließend bleibt zu sagen: Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für die Geduld und das Engagement. Nicht immer erweist sich eine in der Euphorie gefasste Idee als wirklich praktikabel im regulären Unterrichtsgeschehen…. Aber: das Ergebnis kann sich sehen lassen und Spaß gemacht hat es auch!