Everkamp nun bei Facebook
Herr Borm hat die Everkampschule zu Facebook gebracht um noch aktueller zu sein... » hier geht es dahin.
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Leuchtende Farben und Rosen mit Beinen: » Der WPK Kunst 9R hat die Emil-Nolde-Ausstellung in Emden besucht. |
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Sabrina Alber aus der Klasse 9bR hat ein nicht alltägliches Hobby:» Sie liebt das Mittelalter – und möchte Schwertkampf üben! |
| Während des Besuchs aus Aalten fand für die Holländer und ihre deutschen Gastgeber kein regulärer Unterricht statt. » Stattdessen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Projekten. |
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| » Besuch aus den Niederlanden ist da. Hier zum Bericht... |
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„Vanille Vla“ und „bellen“: In Holland ist so manches anders als bei uns. » Die Online-Redaktion hat eine Everkampschülerin interviewt, die eine Holländerin zu Gast hat. | Sie kennt die Tricks, um kein Heimweh zu bekommen: » Marjolein Houwers aus Aalten ist für zehn Tage in Wardenburg zu Gast. |
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Ja, wo ist denn das Feuer? Und dröhnt dort etwa ein Lüfter? » Die 9. Realschulklassen waren im Praktikum, und sie haben einiges erlebt! |
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Het Comeniusproject is weer begonnen met onze partnerschool in Aalten. Wij verwelkomen onze Nederlandse gasten. |
| Ein kleiner Engel will den Menschen helfen – aber er erlebt nicht nur Fröhliches:» Katharina Körting hat eine Geschichte für euch geschrieben. |
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Die Temperaturen steigen: Zeit für ein Frühlingsgedicht! » Katharina Körting hat es für euch verfasst. |
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Diese Kuh heißt Marie-Louise. Und ihretwegen ist eine unserer Schülerinnen zur Vegetarierin geworden. » Hier lest ihr mehr! | Was passiert, wenn eine fiese Klasse kreativ wird? Dazu findet ihr hier ein Gedicht von Anna Kroupis, » angelehnt an die Klassiker von Wilhelm Busch. | Jetzt wird’s gruselig:» Sabrina Albers neues Gedicht entführt euch in den „Seelenwald“. |
| » Eine Hochzeit bringt nicht immer Glück! Linda Smit hat eine Kurzgeschichte für euch geschrieben. | » Hier geht es zur Presseschau... | » Frau Schönfeld präsentiert die neuen GTAs... |
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Wildschweine vor dem Bett, massenhaft Milchreis – aber auch Trauriges: Hier ein kleiner Rückblick auf die Ferien von der Online-Redaktion! | Heißkleber-Missgeschicke und zitternde Zungen: Viele Schüler sammelten erste Berufserfahrung im Praktikum und bei der Handwerkskammer. | » Die Herbstferien sind da! Auf nach Tossens, meint Katharina Körting. |
| » Mit dem Porsche zur Schule: Herr Borm geht in den Ruhestand! |
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Frau Schönfeld hat die Ganztagsangebote organisiert... |
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Und die Zeitmaschine gibt es doch!
Von Sabrina Alber (Online-Redaktion)
Das Schwert umgeschnallt, den Klang von Schwertkämpfen in den Ohren und eine Wiese erhellt vom lodernden Lagerfeuer: So beginnt ein Tag im Mittelalter, in dem man sich jedes Jahr im Schlosspark Rastede wiederfindet. Auch am 9. Mai heißt es wieder: Kleid an, Schwert um und aus dem Alltag raus! Ist man durch den Eingang durch, finden sich Zelte und Buden, in denen mittelalterlich Gewandete Axtwerfen und Bogenschießen präsentieren. Auch die Käfige auf dem Marktplatz sind immer wieder witzig, wenn die Insassen nach Essen betteln.
Und plötzlich wird man von hinten angequatscht, ob man auf einem Karren mitfahren will.
Die meiste Aufmerksamkeit bekam letztes Jahr der Schwarze Ritter. Seltsam langsam und komplett vermummt stolzierte dieser vor uns und wir sprachen leise über ihn und glotzten. Wie es auf dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum immer so ist, petzte ein Gewandeter dem Ritter, wir würden ihn anglotzen. Dieser spielte seine Rolle und drehte sich langsam zu uns um; die Augen waren unter dem Helm nicht zu sehen. Hilflos zog ich mein Kurzschwert. Aber der Ritter wäre kein Ritter, wenn er nicht bewaffnet wäre! Unheimlich langsam griff dieser über die Schulter und zog sein Schwert. Es glänzte in der Sonne - dreimal so lang wie meins! Ein Streit hätte wohl wenig gebracht, so gab ich mich durch eine kleine Geste geschlagen und der Schwarze schritt weiter. Ein weiteres Highlight sind immer wieder die Bands: Das Niveau, Feuerschwanz und Saltatio Mortis versprechen jedes Mal wieder Party und Spaß. Natürlich ohne E-Gitarre und Computerprogramme. Gebraucht werden hier nur Trommeln und Dudelsäcke, um Stimmung zu machen. Am Abend kann man sich auch mit den Bandmitgliedern nett am Lagerfeuer unterhalten, aber vorher ist das große Ritterturnier zu Pferde Pflichtprogramm! Vielleicht bin ich dort bald sogar dabei, denn im Juni beginne ich damit, den mittelalterlichen Schwertkampf zu lernen. Wer nun interessiert ist, kann das größte reisende Mittelalter Kultur Festival vom 9. bis zum 12. Mai im Schlosspark Rastede besuchen.
Emil Nolde und die Rose mit Beinen
Von Anna Kroupis (Online-Redaktion)
Ein Ausflug in die Welt der leuchtenden Farben: Der WPK9R Kunst war mit Frau Kettler und Frau Köstler in der Kunsthalle Emden und hat sich dort die Ausstellung „Emil Nolde: Maler-Grafik und ungemalte Bilder“ angesehen. Die Schüler schauten sich dort nicht nur Werke des expressionistischen Künstlers an, sondern wurden auch selbst aktiv: Sie probierten ein Druckverfahren aus, das dem Linoldruck ähnelt. In styroporartige Platten schnitten die Schülerinnen und Schüler selbst ausgedachte Figuren hinein, z. B. eine Rose mit Beinen. Die Platte wurde eingefärbt, und dann wurde das Motiv auf ein Blatt Papier gedruckt.
Geblinke, Gemüffel und Geklebe
Von der Online-Redaktion
Während des Besuchs aus Aalten findet für die Holländer und ihre deutschen Gastgeber kein regulärer Unterricht statt. Stattdessen arbeiten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Projekten – dann können die Gäste auch einige schicke, selbst gebastelte Dinge mit nach Hause nehmen. Einige dieser Projekte stellen wir euch hier kurz vor.
Am Freitag geht es im Werkraum der Everkampschule gerade heiß her. Die Gruppe, die hauptsächlich aus Jungs besteht, arbeitet gerade mit Lötkolben an ihren Regenbogenlichtern. Diese Lichter bestehen aus einem Holzkasten, der noch fertiggestellt werden muss, einem rechteckigen Plexiglas und einem LED-Lämpchen. In das Plexiglas bohren die Schüler kleine Löcher, um die regenbogenfarbenen LEDs in die Löcher zu kleben. Auf den Tischen herrscht ein totales Durcheinander: Die Kabel der Lötkolben liegen verheddert auf den Tischen, die Kleber stehen halbleer neben den noch trocknenden Holzkästen und die Batterien liegen in der Mitte der Tische – so sieht es eben aus, wenn fröhlich gearbeitet wird. Frau Martens, die das Projekt leitet, freut sich: „Ich bin überrascht, dass alle so prima und intensiv mitarbeiten!“ Nebenan in dem anderen Werkraum läuft das Projekt von Herrn Beyer. Auf den Tischen liegen Lampen, Plastikteile und Kunststoffreste. Das Thema: Eine Taschenlampe selbst bauen.
Im Flur zu den Kunst- und Werkräumen müffelt es nach Acrylfarbe. Im Kunstprojekt von Frau Kettler werden fleißig Gipsmasken bemalt, die die Schüler zuvor mit ihrem eigenen Gesicht als Form angefertigt haben. Annika Jackst sagt uns fröhlich, dass es ihr Spaß macht! Frau Kettler berichtet uns, dass die Schüler ruhig und mit viel Spaß dabei sind - und dass alle fertig werden!
Schon auf dem Flur zum Chemieraum kommt uns ein wunderbarer Duft von Rosen entgegen. Erst als wir den Raum betraten, erkennen wir, woher der mysteriöse Geruch stammt: Die Seifenwerkstatt mit Frau Wieder! Aber Vorsicht! Die flüssige Seife ist vom Erwärmen sehr heiß und kann beim Transport zum Arbeitsplatz sehr leicht überschwappen. Dabei sollte man auch auf den Gegenverkehr der anderen Mitschüler achten. „Ich finde es hier sehr gut. Ich würde meine Seife in der Farbe Rot machen, sie aber nicht zum Händewaschen benutzen, sondern eher als Deko“, sagt eine holländische Schülerin.
Wenn alles erledigt ist, werden die Förmchen an das offene Fenster auf die Fensterbank gestellt, um schneller zu trocknen. Wenn die Seifen getrocknet sind, holen die Schüler sie aus den Formen und können sie mit nach Hause nehmen.
In der Sporthalle läuft die Ballschule von Werder Bremen. Mit zwei Trainern werden allerlei schwierige Balltricks geübt, manche der Übungen sehen auch ziemlich witzig aus. Hier ein Beispiel dafür, was die Werder-Profis so veranstalten: Es stehen sich zwei Spieler gegenüber. Unten schießt der eine Spieler den Ball mit den Füßen, und gleichzeitig wirft ihm der andere Spieler den Ball mit den Händen zu - und nimmt seinerseits den Ball mit den Füßen an. Ein zweites Beispiel: Es stehen sich wieder zwei Spieler gegenüber. Jeder hat einen Ball in den Händen. Der eine Spieler wirft den Ball nach oben. Der andere Spieler wirft ihm einen zweiten Ball zu, und der erste Spieler muss diesen Ball schnell wieder zurückwerfen, weil er ja den Ball von oben wieder auffangen muss. Ganz schön schwer!
Besuch aus den Niederlanden
Von R. Deeken, J. Dietze, M. Janßen, A. Kruse, M. Neugebauer und D. Noffke
Vom 16. bis zum 25. April sind 18 Schülerinnen und Schüler aus dem niederländischen Aalten an der Everkampschule zu Gast. Die holländischen Gäste sind bei den Familien von Everkampschülern untergebracht; im Juni fahren dann unsere Schülerinnen und Schüler zum Gegenbesuch nach Aalten. Dieser Schüleraustausch findet im Rahmen des Comenius-Projektes statt und wurde in diesem Jahr federführend von Frau Gerweler organisiert.
Aalten liegt im Osten der Niederlande, an der Grenze zum Bundesland Nordrhein-Westfalen. Etwa 12 600 Menschen leben dort. Vom Christelijk College Schaersvoorde kommen jährlich ungefähr 20 niederländische Achtklässlerinnen und Achtklässler zu Besuch an die Everkampschule. Die niederländischen Gäste unternehmen gemeinsam mit ihren Gastgebern allerlei: So besuchen sie den Heidepark Soltau, machen einen Tagesausflug nach Hamburg und arbeiten in der Schule in verschiedenen Projekten. So gestalten sie bunte Gipsmasken, basteln blinkende Disco-Lichter – und schreiben Nachrichten wie diese hier!
Das Problem mit dem "bellen"
Von Jasmin Holze (8aR)
Katja Maaser aus der Klasse 8aR hat zurzeit Marjolein Houwers aus Aalten zu Gast. Wir haben Katja zu ihren ersten Eindrücken befragt.
Warum wolltest du bei dem Austausch mitmachen?
Ich mag Holland gerne, war bisher aber nur in Emmen im Zoo – und wollte deshalb mal etwas mehr über das Land und seine Bewohner erfahren. Und es läuft super mit unserem holländischen Gast Marjolein, wir verstehen uns sehr gut. Und etwas Neues habe ich auch schon kennen gelernt: Sie hat „Vanille Vla“ mitgebracht, das ist so eine Art holländischer Vanillepudding. Sehr lecker!
Wie kommuniziert ihr miteinander?
Hauptsächlich auf Deutsch, manchmal auch mit Zeichensprache. Oder auf Englisch: Marjolein sagt ein Wort auf Holländisch, das ich nicht verstehe. Dann versuchen wir uns auf Englisch auf ein Wort zu einigen – und dann sage ich Marjolein das deutsche Wort, denn das will sie ja gerne lernen. Ein Missverständnis gab es zum Beispiel mit dem Wort „bellen“: Das Wort bedeutet im Niederländischen nämlich „telefonieren“, und im Deutschen ist damit ja das Hundegebell gemeint. Da mussten wir erst mal die Missverständnisse beseitigen. Wenn wir gar nicht weiterwissen, versuchen wir es mit dem Google-Übersetzer.
Kennst du ihre Familie?
Ja. Über Facebook hatten wir schon Kontakt, und da habe ich auch schon viele Bilder von ihrer Familie gesehen.
Wie findest du den Austausch?
Er gefällt mir sehr gut, denn jeden Tag ist etwas los – Ausflüge, Projekte und überhaupt viel Tamtam. Heute wollen wir noch in Oldenburg shoppen, und Sonntag fahren wir nach Bad Zwischenahn. Da wollen wir Tretboot auf dem Zwischenahner Meer fahren.
Was findest du an dem Austausch besonders toll?
Den Heidepark Soltau, weil wir dort viele Sachen, wie zum Beispiel Achterbahn fahren und Karussell fahren, erlebt haben. Ich freue mich besonders auf Hamburg, weil ich dort noch nie war.
Was habt ihr schon alles zusammen gemacht ?
Wir waren zusammen im Rathaus von Wardenburg, im Heidepark Soltau und in der Stadt Oldenburg mit einem GPS-Gerät.
Machst es dir Spaß, mit deiner Austauschschülerin zu reden und Sachen zu unternehmen ?
Ja, es macht mir sehr viel Spaß, mit Marjolein zu reden und mit ihr neue Sachen zu unternehmen und zu erleben.
Wenn du so einen Austausch noch einmal machen könntest, würdest du noch einmal mitmachen?
Ja, würde ich gerne, weil es mir bis jetzt sehr viel Spaß gemacht hat. Ich würde auch gerne noch einmal ein Mädchen als Austauschschülerin bekommen.
Kein Telefonat - kein Heimweh!
Von Lea Röben, Melina Krebstekies und Fenja Kramer
Die Austauschschülerin Marjolein Houwers, 14 Jahre, kommt aus Aalten einem Dorf in den Niederlanden. Ihre Gastgeberin ist Katja Maaser, ebenfalls 14 Jahre, mit der sie in den zehn Tagen viele schöne Sachen erleben wird. Am meisten hat Marjolein sich darauf gefreut, Katja kennen zu lernen, doch auch ihr Deutsch wollte sie verbessern und unsere deutsche Kultur kennen lernen und hier schöne Erfahrungen machen.
Sie mag das Haus ihrer Gastgeberin und die allgemeine Umgebung, wie zum Beispiel die Wälder hier in Wardenburg und Achternmeer, da sie ein Naturfreund ist. Vor allem tanzt sie leidenschaftlich gerne „mit Stil“ (auch Standardtänze genannt), gemeinsam mit ihren Freundinnen, und danach geht sie am liebsten noch eine Runde shoppen.
Mit Katja verständigt sie sich hauptsächlich in Deutsch oder Englisch, aber auch mit der Zeichensprache. Und ihm schwierigsten Fall hilft auch mal „Google Übersetzer“ aus.
Marjolein hat kein Heimweh, da sie es vermeidet, mit ihrer Familie zu telefonieren, sondern den Kontakt zu ihrer Familie über Facebook aufrecht erhält.
Zusätzlich muss sie für ihre eigene Schule Christelijk College Schaersvoorde ein Tagebuch verfassen, in dem sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse hier in Wardenburg festhält.
Ihr Schulunterricht hebt sich von unserem in einigen Punkten ab: Der Unterricht fängt um 8.10 Uhr an, hört aber dafür um 16.15 Uhr auf, da sie neun Stunden Unterricht haben. Der Unterricht kann je nachdem aber auch nach 6 oder 7 Schulstunden beendet sein.
Anders als bei uns dauert eine Unterrichtsstunde 50 Minuten, das sind 5 Minuten mehr Zeit, dem Lehrer die Chance zu lassen, Hausaufgaben aufzugeben.
Ein lustiges Ereignis aus der Stadt Oldenburg war für sie die bewegliche Banklehne neben McDonalds. Von den Niederlanden her kannte sie dieses nicht, daher alberten Marjolein und ihre niederländischen Freundinnen Loes und Lise darauf herum und ihre Gastgeberinnen lachten herzlich darüber.
Beide, Katja sowie auch Marjolein, würden gerne wieder an einem erneuten Austausch teilnehmen, wenn die Lehrer sich doch nur einen Ruck geben würden, dieses in dem neunten Jahrgang zu wiederholen.
Kein Storch im Karton!
Von Sabrina Alber
„Wir haben die Meldung eines Großbrandes in Littel erhalten, ab ins Auto!“, beginnt mein erster Tag des Praktikums bei der NWZ. Das Feuer wurde zwar nicht mal von der Feuerwehr gefunden, aber es war trotzdem ein toller Start. Neben einer kleinen Führung durch das Moormuseum, für die eigentlich keine Zeit war, erhielt ich noch viele andere interessante Eindrücke von Dörfern, mit denen man vorher nichts zu tun hatte. Überhaupt konnte ich oft hinter die Kulissen gucken und beschäftigte mich mit Dingen, von denen ich sonst nie etwas mitbekommen hätte. Dazu gehörte etwa der Inklusionschor, der aus Anlass des Weltfrauentags in einem Cafe in Kirchhatten sang und sehr schrille Mützen trug. Oder auch das Verfassen der Meldung über das Jahrestreffen des Jagdgebrauchshundvereins.
Besonders begeistert war ich von der Nachricht, dass ein Bauer in Benthullen einen kranken Storch bei sich hat. Natürlich hatten alle sofort ein Bild von einem armen Tier im Pappkarton vor einer Heizung vor sich. Das wird eine herzerweichende Geschichte werden! Dieses Leid war bei unserer Ankunft allerdings bereits weggeflogen, und eine Wolldecke hatte er auch nicht gebraucht. Es stellte sich heraus, dass das Tier auf dem Feld gestanden hatte und vom Bauer einmal Putenfleisch bekam. Nette Story! Man nimmt eben, was man kriegen kann.
In der letzten Woche belästigte ich einige Mitschüler bei ihren Praktikumstellen mit meiner Kamera. Auch wenn sich anfangs etwas geziert wurde, kamen doch wunderbare Bilder dabei heraus und auch die Redakteure waren mit dem dazugehörigen Artikel sehr zufrieden und ich war stolz, dass so viele ihn gelesen und sich sogar nach zwei Wochen noch an ihn erinnert hatten.
Wuuuuuuuhh - der Lüfter geht!
Von Niklas Hoffmann
Gleich am ersten Tag meines Praktikums in einem IT-Service-Unternehmen war ich schon früher da als der Chef. Ich wurde der „Reparatur-Abteilung“ zugeteilt und habe dort allerlei gemacht: Laptops ausgeschlachtet, Computer getestet und gegebenenfalls repariert und Drucker geputzt.
Beim Testen der Computer musste man immer eine Test-CD einlegen, welche den PC auf seine Leistung testet und Fehler sucht. Allerdings musste man manchmal auch erst das Laufwerk anschließen. Um das Laufwerk anzuschließen, musste man aber erst mal das Smart Cover, so eine Art Verriegelung des Gehäuses, entfernen. Die Sicherung war nötig, um zu verhindern, dass „böse“ Mitarbeiter in dem Rechner herumfummeln. Dies ging aber nur im BIOS. Das ist eine Art Unterbetriebssystem, in welches man normalerweise nicht so kommt.
Wenn man da erst einmal drin ist, kann man ja auch sämtliche Passwörter und Kennnummern entfernen, sowie das „Booten von Wechseldatenträger“ erlauben. Das Passwort wurde mir leider nicht verraten, weshalb ich meinen Betreuer immer wieder nerven musste. Nachdem dann das Smart Cover draußen war, konnte man den PC auch öffnen und das Laufwerk anschließen. Als das dann alles innerhalb von 1-2 Minuten erledigt war, kam ich dann ins Boot Menü, um die CD zu starten. Wohlgemerkt nicht Windows normal starten lassen, sondern die F9 Taste drücken, um ins Boot Menü, welches vorher freigeschaltet wurde, zu kommen. Ihr merkt, meine Aufgabe war recht anspruchsvoll.
Schließlich war es dann soweit, ich konnte den Test durchlaufen lassen. Ich habe möglichst bei allen PCs den Test gleichzeitig gestartet, damit alle auf einmal den Test der Lüftergeschwindigkeit gleichzeitig absolvieren konnten (Wuuuuuuuuuuuuhhh). Wenn dann alles super war, einfach den Rechner auf die Palette packen.
Als sogenannte „Spezialaufgabe“ durfte ich dann einen riesigen Berg von Netzwerkkabeln auseinanderwühlen. Dies fand der Chef toll, denn diese werden sonst weggeworfen. Ich habe auch noch das „Betriebsgeheimnis“ mitbekommen, wie man die Mitarbeiter dazu bringt, freiwillig auf das Auspacken von Weihnachtsgeschenken zu verzichten. Man lässt sie einfach drei Paletten von Monitoren auspacken. Das bedeutet Karton auf, Bedienungsanleitung in den Papiermüll werfen, ein Styroporteil entfernen und einmal in der Mitte durchbrechen, welches sofort in den Hartplastikmüll kommt. Von den vier Kabeln kam eines direkt in den Müll, während die drei anderen ausgepackt wurden und das Stromkabel für Auslandssteckdosen als nächstes weg kam. Dann den Monitor herausnehmen, damit der Monitorfuß angebracht werden kann. Das zweite Styroporteil entfernen und vernichten, den fertigen Monitor wieder rein und die zwei übrigen Kabel einpacken, Deckel zu, fertig? Von wegen, denn jetzt geht der Spaß erst richtig los! Man musste die Gerätenummer des Monitors in einer Liste finden. Chance 1: 250, auf Anhieb die richtige zu erwischen. Mein Betreuer meinte, wenn ich das alles in 2 Minuten schaffe, werde ich sofort eingestellt. Das habe ich natürlich nicht geschafft, denn so etwas benötigt jahrelange Routine. Alles in allem war es ein sehr schönes Praktikum, welches einer Wiederholung würdig wäre.
Frühlingsgedicht
Von Katharina Körting (Online-Redaktion)
Ein Häschen hoppelt munter
den Wiesenweg ins Tal hinunter.
Den Schnauzbart hat es keck gestriegelt,
und auch die Ohren aufgebügelt.
Die Augen leuchten voller Wonne,
das Hasenfell glänzt in der Sonne.
Fröhlich grüßt es seinen Vetter,
na, ist das nicht ein Frühlingswetter?
Und lachend meint es zu der Maus,
komm doch aus deiner Höhle raus!
Die Weidenkätzchen blicken dumm
sich nach dem muntren Häschen um!
Wie´s über Stock und Stein da fegt,
und hundert Purzelbäume schlägt.
He! Staunt der Maulwurf. Was ist los?
Warum strahlst du heute bloß?
Und auch das erste Osterglöckchen,
winkt ihm mit dem gelben Zipfelröckchen.
Ach Häschen, halt doch einmal an, damit ich dich was fragen kann!
Da bleibt der Hase endlich stehen,
ja Freunde, könnt ihr ihn nicht sehen?
Das Eis ist weg,der Schnee ist fort,
die Vögel zwitschern hier und dort!
Frühling ist es, Frühling, Leute!
Der Frühling, der beginnt doch heute!
Ein Engel auf Erden
Von Katharina Körting (Online-Redaktion)
Ein kleiner, wunderschöner weißer Engel ging eines Tages zu seinem Vater. „Was willst du?“ fragte Gott und lächelte. „Vater, ich sehe jeden Tag auf der Erde Hass, Neid, Wut, Schmerz, Hilflosigkeit und Einsamkeit. Mir tun die Menschen leid. Ich möchte ihnen helfen.“ Sein Vater erschrak über das, was der kleine Engel da sprach. Dieser lächelte nur und bat seinen Vater „Bitte, bitte lass mich auf die Erde und lass mich diesen armen Menschen helfen!“ Sein Vater nickte, es widerstrebte ihm, einen seiner Engel auf die Erde zu schicken. „Du weißt, was es für Konsequenzen für dich hat?“ Der kleine Engel nickte und schloss die Augen. Leise hörte er noch die Stimme seines Vaters, er warnte ihn vor der Bosheit der Menschen, er sagte, dass sie ihm für nichts dankbar sein würden.
Der kleine Engel hatte nun keine weißen großen, prächtigen Flügel mehr. Er war nun ein kleiner Engel, in der Gestalt eines Kindes. Er ging einen dunklen Weg entlang. Ein kleiner Mann kam ihm entgegen, er hatte zerrissene Kleider an, sein Gesicht war schmutzig, er ging geduckt und schien vor jedem Schatten Angst zu haben. Der Engel ging auf ihn zu, er lächelte ihn an und nahm ihn an der Hand. Er führte ihn auf einen hellen Weg. Die Kleider des Mannes veränderten sich. Sie wurden neu und teuer. Sein Gesicht war wieder sauber und er ging aufrecht. Der kleine Engel lachte. Er wollte dem Mann auf Wiedersehen sagen. Er wollte ihm sagen, dass er ihm viel Glück wünsche. Aber den Mann interessierte es nicht. Er ging einfach gerade aus weiter und ließ den kleinen Engel alleine zurück.
Ein kleines Mädchen kam ihm entgegen, der Mann rempelte es an und es stürzte, aber ihn interessierte es nicht. Der kleine Engel eilte zu ihm und half dem kleinen Mädchen auf. Es lächelte ihn an, drehte sich um und lief davon. Jedem, dem der kleine Engel helfen konnte, half er. Aber er bemerkte eins nicht. Mit jedem Menschen, dem er half, ging es ihm schlechter. Er hatte nicht mehr die Kraft, die er vorher gehabt hatte. Mit jedem Mal, das er half, wurde er schwächer und kleiner. Immer half er, er hatte schon eine riesige Last zu tragen, die alle, denen er geholfen hatte, bei ihm abgeladen hatten. Er ging gebückt und lächelte. Immerzu lächelte er.
Eines Tages kam eine Gruppe von Menschen, sie lachten ihn aus. Sie schubsten ihn hin und her. Er hatte nicht die Kraft zu sagen, sie sollten aufhören. Also machten sie weiter. Er fiel. Er fiel auf die Knie. Seine Last wurde unerträglich schwer. Aber er lächelte weiter. Einer der Menschen aus der Gruppe schlug ihm ins Gesicht. Jeder begann, von einer anderen Seite an ihm zu zerren, ihn zu schlagen, zu treten und ihn anzuschreien. Nach einer Zeit haben sie ihn endlich in Ruhe gelassen. Er lag zerschlagen am Boden. Er blutete und weinte. Er sah in den Himmel. „Vater, warum sind die Menschen so hart, so gemein?“
Im selben Augenblick stand ein Mädchen vor ihm. Es lächelte ihn an. Der kleine Engel erkannte sie. Es war das Mädchen, dem er aufgeholfen hatte, als es gestürzt war. Es war nun größer. Sie reichte ihm seine Hand. Plötzlich fiel die Last von ihm. Er wuchs. Er wuchs und wuchs, er wurde groß. Endlich stand er wieder aufrecht auf dem Boden. Er lachte. Lachte und lachte und das Mädchen mit ihm. Er breitete seine Flügel aus und umschloss das Mädchen. Der kleine Engel wird groß, groß und stark, er steht nun wieder aufrecht. Er breitet seine großen, weißen und prachtvollen Flügel aus und erhebt sich in die Luft. Er ist nun wieder ein Engel.
Seelenwald
(von Sabrina Alber, Online-Redaktion)
Raben geheim zwischen Schatten,
zusammen mit Geistern all jener, die Träume hatten.
Äste umklammert von Klauen,
voll schwarzer Vögel,
sie weckten in mir das Grauen.
Und ich allein,
unter des Mondes schwachem Schein,
aufgehalten von hölzernen Armen,
die Wächter,
sie haben mit Eindringlingen kein Erbarmen.
Das leise Trappeln der Hufe
übertönt der Vollmondgeister Rufe.
Unter mir mein Pferd, so treu,
ohne Furcht,
nimmt den dunklen Weg ohne Scheu.
Doch des Vollmondes Licht,
eines jeden Mutes bricht.
Auch das Pferd beginnt zu schnauben.
Ein blasser Schatten;
ich will es nicht glauben!
Am Himmel kann ich es erblicken.
Nur der Teufel kann ein solches Wesen schicken!
Die Silhouette geflügelt.
Schreiend die Raben,
werden seine Flammen sich an ihren Hütern laben.
Verloren erklingt des einsamen Raben Ruf,
an den Gesandten, der sein Elend schuf.
Tags wird die Nacht nicht mehr weichen,
In diesem Wald,
Wo nun mehr verdammte Seelen schleichen.
Unterricht mit Stich
Von Anna Kroupis (Online-Redaktion)
Mit quietschend Neugier auf den Stühlen,
die Spannung ist im Raum zu spüren,
das schelmisch Grinsen im Gesicht,
hat der kleine Bösewicht,
seinen Plan gar ganz vor Augen,
die Klasse kann es auch kaum glauben,
diese Tat schon sehr gewagt,
doch das kleine Böse in den Köpfen überragt
die Vernunft und den Verstand.
Die Uhr, die schlägt mit raschen Schlägen,
keiner will sich mehr bewegen,
die Tür, sie schwingt rasch auf,
Frau Maier tritt ein und die Sache nimmt ihren Lauf,
ohne jede Ahnung grüßt sie mit bitterem Klang,
weil ihre Katze die ganze Nacht lauthals sang,
Frau Maier ihres Schlafes beraubte,
wie sie lauthals in die Klasse schnaubte.
Sie schreitet zum Stuhl mit müden Schritten,
oh ihr Lieben, wird heute wohl die Grenze überschritten?
Sie lässt sich fallen, seht und schaut,
wie sich ein gewaltiger Schrei in ihrer Kehle aufbaut,
es hallt durch die Räume und die Gänge,
die gequälten Schmerzgesänge,
die Augen quellen aus den Höhlen raus,
der Schmerz ist sicherlich ein Graus,
der Reißnagel bohrt sich tief ins Fleisch,
das einem schon mal solch ein irrer Schrei entgleist.
Der Übeltäter schnell gefunden,
der Schmerz schon fast überwunden,
ihre Hand schnell nach dem Jungen greift,
und ihn rasch zum Direktor schleift,
der Ärger groß, der Lärm ist laut,
der Junge hat ganz schön Mist gebaut,
die Lehrerin kann kaum mehr sitzen,
jetzt müssen her die Federkissen,
ob rot, ob blau, ist scheißegal,
erst muss eh das Kühlpack aus dem Kühlregal,
(und Achtung, jetzt kommt der eklige Teil),
ans kaputte Hinterteil.
Keine Extrawurst!!!
Von Katharina-Milena Körting und Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)
Für sie muss keine Kuh sterben: Linda Smit aus der 10aR ist Vegetarierin. Die Online-Redaktion hat sie interviewt.
Frage: Warum bist du Vegetarierin?
Linda: Als ich mich vor eineinhalb Jahren bei meinen Großeltern sehr um die Tiere auf dem Bauernhof kümmerte, fand ich eine kleine Kuh besonders toll, nämlich Marie-Louise. Aber sie sollte geschlachtet werden, weil die Kleine sehr krank war. Weil ich wissen wollte, was genau bei einer Schlachtung passiert, hab ich mir im Internet dazu Videos angeguckt, und dabei habe ich viel Abschreckendes gesehen. Ich wollte nicht, dass Tiere meinetwegen leiden müssen. Zum Glück wurde sie doch nicht geschlachtet und lebt noch heute.
Frage: Und was genau isst du heute dann so?
Linda: Ich esse kein Fleisch, keinen Fisch und auch keine tierische Gelatine mehr, die z.B. in Gummibärchen steckt. Ich esse aber Eier und Milchprodukte.
Frage: Wie reagierten deine Eltern darauf?
Linda: Sie hielten mich erst für ein bisschen verrückt und dachten, das wäre nur eine Phase und dass ich das eh nicht lange durchhalten würde. Doch mit der Zeit gewöhnten sie sich daran und aßen sogar selbst weniger Fleisch.
Frage: Wie sieht es bei dir aus, wenn du mal zum Grillen eingeladen bist oder zu McDonalds gehts?
Linda: Ich grille zum Beispiel Kartoffeln oder Mais in Alufolie, auch gerne Sachen aus Tofu. Bei McDonalds trinke ich höchstens was oder esse mal eine Pommes. Ich geh da aber sowieso selten hin.
Frage: Also gibt es für dich immer eine „Extrawurst“?
Linda: Nein, eigentlich esse ich halt nur die Beilagen oder mache mir mein Essen selbst, damit ich andere damit nicht unnötig belaste. Bei Besuchen ist es aber manchmal schwierig, aus Höflichkeit sage ich da auch schon mal „Ich hab keinen Hunger“ und esse dann zu Hause etwas.
Frage: Und was gibt an Weihnachten für dich?
Linda: Bei uns gibt es Weihnachten sowieso gar nichts sooo Besonderes. Wahrscheinlich gibt es leckeres Raclette, das ist praktisch, dann kann jeder machen, was er will – und ich mache mir dann eben Gemüse.
Der Herbst am Meer
Von Katharina-Milena Körting (Online-Redaktion)
Obwohl der Herbst nicht die wärmste Zeit des Jahres ist, geht man trotzdem ins Schwimmbad. In den Herbstferien gehe ich in dieser Jahreszeit mit meiner Mutter Irma und mit meinem großen Bruder Patrik ans Meer. In Tossens gibt es einen tollen Strand und ein tolles Meer, aber auch ein sehr großes Schwimmbad. Denn es gibt eine riesige Reifenrutsche, eine Pizza- und Eisbar, ein Wellenbad, eine Spielhalle, einen Souvenirladen und noch vieles mehr im Schwimmbad von Tossens. Davor ist aber auch ein riesiger Minigolfplatz, woran sich junge und alte Leute erfreuen. Ich gehe immer gerne dorthin, weil man sehr viel dort erleben kann.
In den Herbstferien ist in Tossens ordentlich was los. Manche gehen schwimmen, manche ans Meer, manche spielen Minigolf und andere wiederum fahren einfach mit dem Fahrrad und erkunden die tolle Atmosphäre. Doch wenn man dort hinfährt, sollte man viel Geld einstecken, denn es ist dort sehr teuer. Und man sollte sich immer einen guten Freund oder eine gute Freundin mitnehmen!
Alles Gute, Herr Borm!
Bild: Celine Haeger; Text: F. Wolf
Mit einem schwarzen Porsche und Roller-Eskorte zur Schule – das war auch für unseren Rektor Herrn Borm etwas Neues. An seinem vorletzten Schultag (Donnerstag, 19.7.2012) hatten sich Schüler und Lehrer allerlei einfallen lassen, um ihm für seine Arbeit zu danken und ihm gute Wünsche mit auf den Weg in den Ruhestand zu geben. Als Herr Borm auf dem Schulvorplatz aus dem Porsche stieg, wurde er von jubelnden Schülern mit Everkamp-Fähnchen begrüßt und in die Aula begleitet, wo er von Vertretern aller Klassen mit Rosen beschenkt wurde. Anschließend interviewten ihn zwei Schülerinnen zu seinem Berufsleben – und Herr Borm antwortete offen, ehrlich und humorvoll: So erfuhr man etwa, dass sein eigentlicher Traumberuf als Kind Straßenbahnschaffner war.
Nachdem sich am Vormittag die Schülerinnen und Schüler von Herrn Borm verabschiedet hatten, stand am Nachmittag dann die offizielle Feierstunde mit Vertretern von Landesschulbehörde und Gemeinde sowie zahlreichen Beiträgen des Kollegiums und der Theater-AG auf dem Programm. Die Redner betonten immer wieder Herrn Borms freundliches, ausgleichendes und auch im größten Stress ruhiges Naturell und dankten ihm für sein Engagement. Zum Schluss stand das ganze Kollegium auf der Bühne und schmetterte eine für Herrn Borm umgedichtete Variante eines Udo-Jürgens-Schlagers: „Mit 63 Jahren, da fängt das Leben an, mit 63 Jahren, da hat man Spaß daran!“
Im neuen Schuljahr leitet dann Herr Müller die Everkampschule; die neue Konrektorin ist Frau Stoermer.
Hummeln und Entertainment
Frau Bohne: ein Fan der Hummel
Von Sabrina Alber (Online-Redaktion)
Die Hummel hat eine Flügelfläche von 2,3 cm2 bei nur 1,2 g Gewicht: Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Genau das fasziniert Dorothee Bohne an Hummeln - und nicht nur das, sie wäre auch gerne eine! Also achtet auf die kleinen flauschigen Tierchen, denn eine davon könnte eure neue Lehrerin sein! In ihrem Unterricht könnt ihr mit Humor, Offenheit und Begeisterung rechnen. Allerdings findet sie es auch wichtig, mal streng zu sein! – Benehmt euch also...
In ihrer Freizeit spielt sie Fußball im Verein „Rot Weiß Damme“ in der Kreisliga. Dabei hat sie sich gerade verletzt, wir wünschen ihr gute Besserung!
Wie fast jede 27-jährige hört sie gern House- und Popmusik. Ihr Lieblingsfilm ist „Ziemlich beste Freunde“.
Ihr Lebensmotto ist „Carpe diem“, auf Deutsch heißt das „Nutzt den Tag!“: Egal, ob mit ihren Hausaufgaben, oder mit einem Filmabend und „Ziemlich beste Freunde".
Herr Dr. Leopold: Kultur und Entertainment
Humor, breites Allgemeinwissen, Entertainment und Einfühlungsvermögen, das macht einen guten Lehrer aus, sagt Dr Joest Leopold. Ob er diese Eigenschaften besitzt, könnt ihr jetzt selbst herausfinden, er ist nämlich ein neuer Lehrer an unserer Schule. In den Fächern Deutsch, GSW und WuN könnt ihr den redegewandten Lehrer begrüßen.
Er hat eine fünfjährige Tochter und kann durchaus auch ein wenig Schülerspaß verstehen, da er behauptet, früher selbst allerlei Blödsinn verzapft zu haben.
Außerdem reist er gerne und mag Skispringen. Das hat er zumindest in unserem Fragebogen angegeben. Ob er es nur im Fernsehen sieht oder auch selbst mal von der Schanze segelt, ist unbekannt. Überhaupt ist Herr Dr. Leopold sehr kulturinteressiert: Auf der einen Seite guckt er gerne Westernfilme, und auf der anderen ist auch gern mal ein Gedicht von Heinrich Heine dabei.
Er fühlt sich wie 19, ist aber 46 - und wenn er ein Tier sein könnte, wäre er gerne ein Jaguar. Ihr bemerkt, Herr Leopold ist ein humorvoller Lehrer!
Und bei allem Humor hat er auch noch eine kleine Lebensweisheit für euch: Der Blick auf das Fremde öffnet die Sicht auf das Eigene!
Der DELF-Vorbereitungskurs: Was macht man da?
Der DELF-Vorbereitungskurs: Was macht man da?
Von A. Rullkötter
Seit einigen Jahren bieten die Französischlehrer der Everkamp-Realschule im Rahmen des Ganztagsangebots einen Vorbereitungskurs für eine DELF-Prüfung an. Worum geht es da und was bedeutet DELF eigentlich? DELF ist die Abkürzung für „Diplôme d’Études en Langue Française“, ein Diplom oder ein Zertifikat über erworbene Französischkenntnisse. Diese Art Zeugnis ist ein international anerkanntes Diplom. Damit es auch wirklich unabhängig und neutral bei den Prüfungen hergeht, wird sie nicht von den Französischlehrern der jeweiligen Schule abgenommen, sondern von einem außerschulischen Prüfungsteam, in der mündlichen Prüfung wird man sogar von einem echten Franzosen getestet. Die Prüfungen finden für unsere Schüler in der Universität Oldenburg oder in der Volkshochschule Oldenburg statt. Unsere Realschule zählt zu den wenigen in unserer Umgebung, deren Schüler an dieser DELF-Prüfung teilnehmen. Obwohl sich vor allem Schüler der Oldenburger Gymnasien dieser Herausforderung stellen, müssen die Everkampschüler keine Minderwertigkeitskomplexe haben; schließlich haben bisher alle unsere Schüler die Prüfung mit Bravour bestanden!
Die zweistündige schriftliche Prüfung besteht aus drei Teilen: einem Hörverständnistest, einem Leseverständnistest und der schriftlichen Abfassung eines Textes. Die mündliche DELF-Prüfung findet meistens eine Woche später statt, wiederum an einem Samstagvormittag. Nach einer 10minütigen Vorbereitungszeit unterhält sich ein Franzose oder eine Französin mit dem Prüfling, um die mündliche Ausdrucksfähigkeit in der französischen Sprache zu überprüfen. Das ist für alle deutschen Schüler eine völlig neue Erfahrung und mit viel Herzklopfen verbunden!
Im Schuljahr 2010/2011 legten sechs Schülerinnen und Schüler bereits nach einem halben Jahr die A-1-Prüfung erfolgreich ab; fünf von ihnen seht ihr auf dem Foto (vorne von links: Vanessa Pargmann, Fabienne Logemann, Maria Macht; hinten: Steffen Brunßen und Lea Jeddeloh). Weitere 2 Schülerinnen, nämlich Maria Macht und Sophia Lübbers, bestanden am Schuljahrsende die schwierigere A-2-Prüfung mit sehr guten Ergebnissen. Belohnt wurden alle mit einem Zertifikat vom französischen Erziehungsministerium. Es zeigt, dass sich die zusätzliche Arbeit in den Nachmittagsstunden gelohnt hat.
Zurzeit bereiten sich 12 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 auf ihre im Januar 2012 stattfindende A-1-Prüfung vor. Wir drücken ihnen die Daumen und wünschen „Bonne chance“.
Rettet die Weihnachtspostkarte!
Von Sabrina Alber und Niklas Hoffmann (Online-Redaktion)
Habt ihr schon Weihnachtspost vorbereitet? Oder schreibt ihr lieber E-Mails?
Kauft ihr im Internet oder stürzt ihr euch ins Weihnachts-Chaos? Euer Einkaufsverhalten hat Folgen für die Post. Robert Hoffmann, Postbote bei der Deutschen Post AG, berichtet uns von seiner Arbeit in der Weihnachtszeit.
Oh, das ist aber billig auf ebay, das kauf ich mir! Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wer euch das liefert? Das macht der Postbote. Er bringt die Sendungen, die bis 1000 g wiegen dürfen, zu euch - und ein Brief mit 1000 g kann schon ziemlich groß sein. Insgesamt trägt Herr Hoffmann täglich Post für 800 bis 1000 Haushalte aus - und das mit dem Fahrrad! „Gerade in der Weihnachtszeit habe ich sehr viele Sendungen von Amazon und ebay, das ist schon auffällig“, sagt Herr Hoffmann. Viele Leute sind offensichtlich mittlerweile auf die Online-Bestellung von Weihnachtsgeschenken umgestiegen. Und mit dem Shoppen hängt auch ein zweiter großer Posten der Sendungen zur Weihnachtszeit zusammen: „Vor Weihnachten liefere ich sehr viel Werbung und Kataloge aus“, sagt er.
Während Werbung und Online-Versand also mittlerweile einen großen Teil des Postaufkommens ausmachen, nimmt die klassische Weihnachtspost eher ab. Schreibt ihr eurer Oma oder Tante noch eine Weihnachtspostkarte? Dann gehört ihr zu einer Minderheit. Herr Hoffmann hat festgestellt: „Der Trend des Kartenschreibens ist deutlich zurückgegangen.“ Die einzigen, die noch Karten senden, seien jüngere Kinder, etwa 3. Klasse, die die Herzen von Oma und Opa mit einer selbst gemalten Weihnachtskarte erfreuen möchten. Herr Hoffmann vermutet, dass viele Leute heute eher SMS und E-Mails schreiben – und dass das Kartenschreiben so langsam zu einer aussterbenden Kunstform wird.
Auch eine zweite Tradition ist gefährdet: Früher war es üblich, dass der Postbote auf seiner Runde an Weihnachten oder zum Jahreswechsel einen kleinen Gruß –oft mit einem kleinen „Trinkgeld“ – an den Briefkästen fand. Schließlich ist das Austragen von Post eine sehr anstrengende Arbeit, die bei jedem Wetter verrichtet wird. Ältere Leute geben meistens noch eine Kleinigkeit, hat Herr Hoffmann beobachtet. An den Briefkästen von jüngeren Singles und Familien findet sich aber oftmals auch an den Festtagen nicht einmal ein Kartengruß.
Unser Aufruf zum Schluss: Rettet die selbst gemalte Weihnachtskarte! Die trägt Herr Hoffmann nämlich besonders gerne aus. Und vielleicht denkt ihr ja auch an euren Briefträger, der auch Heiligabend und Silvester unterwegs ist – und hinterlasst ihm an eurem Briefkasten einen kleinen Gruß, bevor ihr euch mit euren Lieben unter dem Tannenbaum versammelt.
Neues
Zuletzt waren alle Bälle platt oder kaputt. Die SchülerInnen können aufatmen: die Kooperation mit dem Bundesligisten Werder Bremen und Aktion 100% Fitte Schule hat dem SV- Raum neue Fußbälle, Frisbeescheiben, Kartenspiele beschert.
Advent, Advent, das Kränzchen brennt
Von Sabrina Alber (Online-Redaktion)
Der Kranz ist grün,
die Kerzen toll,
Advent ist doch so wundervoll!
Ich zünde eine Kerze an,
Und finde recht viel Freude dran.
Ich setze mich aufs Sofa drauf,
so nimmt das Unheil seinen Lauf.
Die Zeit beginnt zu verrinnen,
Und der Kranz fängt an zu glimmen.
Eine kleine Flamme bildet sich,
Während die Zeit weiter verstrich.
Der Kranz geht in Flammen auf,
Das Feuer züngelt die Wand hinauf.
Ich schlaf weiter tief und gut,
Und bin gar nicht auf der Hut.
Der Vorhang brennt,
Die Wand ist schwarz,
Der Tisch verbrannt.
Schuld ist die Zeit, denn sie ist so gerannt.
Bei Werder wächst der Rasen schneller
Von Lara Sprock und Haitham Hamid (WPK Journalismus 10 R)
Die Highlights waren die Interviews mit Cheftrainer Thomas Schaaf und dem zweiten Torwart Sebastian Mielitz. Doch dazu später: Vor dem Interview standen allerlei interessante Dinge auf dem Programm des Werder-Medientages am 15. November im Bremer Weser-Stadion.
So gab es etwa bei der Stadionführung einige Überraschungen: Besonders erstaunt waren wir über eine Anlage, die den Rasen beleuchtet, damit er gleichmäßig wächst. Mit dem jährlichen Stromverbrauch dieser Anlage könnte man Tausende von Haushalten mit Strom versorgen. Die Hälfte des Spielfeldes kann gleichzeitig beleuchtet werden, da die Anlage ziemlich groß ist.
Während der Stadionführung durften wir in die Bereiche, die normalerweise nur für Spieler zugänglich sind, etwa in die Kabinen, die mit neuster Technik ausgestattet sind. Anschließend sind wir durch den Spielertunnel in den Medienbereich geführt worden, wo die Spieler ihre Interviews geben.
Nachdem die Stadionführung beendet war, ging es zurück in die Platin-Lounge zum Mittagessen. Als wir auch die Mittagspause beendet hatten, ging es weiter mit dem langersehnten Interview mit Thomas Schaaf. Während des Interviews konnten wir persönliche wie auch sportliche Fragen stellen. Da wir ca. 60 Schülerinnen und Schüler waren, konnten wir jeder nur eine Frage stellen. Über die Antworten waren wir manchmal sehr erstaunt. So antwortete Schaaf zum Beispiel auf die Frage, wie lange er täglich arbeitet, dass er morgens um 8 Uhr bereits im Stadion ist und das Training vorbereitet. Er ist dann meistens um 19 Uhr wieder zu Hause, aber dort ist er dann noch nicht fertig mit der Arbeit: Zu Hause muss er noch viel telefonieren, da er dafür tagsüber keine Zeit hat, und das kann sich dann schon bis 23 Uhr hinziehen.
Auf die Frage, was er von den Ostkurven-Fans hält, sagte er nur, dass er sich von den Fans wünscht, dass sie zu einer großen Fangemeinschaft werden und dass es nicht so viele kleine Fangruppen gibt, die sich manchmal sogar bekriegen.
Als Thomas Schaaf dann zum Training aufbrechen musste, kam Werders zweiter Torwart, Sebastian Mielitz, zum Interview. Auf ihn prasselten die Fragen genau so ein wie auf Thomas Schaaf. Und er bewies Humor: Auf die Frage, warum er gerne Torwart ist, antwortete er, dass ihm die Torwart-Handschuhe gefallen. Er hat auch erzählt, wie seine Karriere angefangen hat. Er ging auf ein Fußballinternat, in dem man morgens Schule hat und nachmittags Fußballtraining. Um auf solch ein Internat zu kommen, muss man ein ziemlich guter Fußballer sein und in Kauf nehmen, dass man seine Freunde und Familie nur an machen Wochenenden oder in den Ferien sieht. Aber da er den ganzen Tag viel zu tun hatte, hat er nicht viel an zu Hause gedacht. Auch Sebastian Mielitz hatte Training, deswegen musste er auch direkt, nachdem wir alle Bilder gemacht hatten und unsere Autogramme bekommen haben, von seinen zwei Bodyguards abgeholt werden.
Das war aber noch nicht alles, was am Werder-Medientag so passierte: So hat uns Mediendirektor Tino Polster viele Fakten über Werders Medienauftritt erzählt, und wir haben an einem Workshop zum Thema Werder-TV teilgenommen, in dem uns erklärt wurde, wie Werder- TV funktioniert und was für ein Aufwand dahinter steckt.
Einbruchsversuch: 600 Euro Schaden
Von Jaqueline Siewert und Rica Deeken (Online-Redaktion)
Bei einem Einbruchsversuch in das Büro der Schulsozialarbeiterin Frau Tscheslog ist ein Schaden von ca. 600 Euro entstanden. Gestohlen wurde nichts, denn die Einbrecher gelangten gar nicht erst ins Büro hinein; sie schlugen am 3. oder 4. Dezember ein etwa faustgroßes Loch in die Scheibe, konnten das Fenster jedoch nicht öffnen. Ein Kopierer, ein Faxgerät und ein Monitor wurden zur Gemeinde gebracht, um kleine Glassplitter zu entfernen; der Monitor wurde wohl so stark beschädigt, dass er nicht mehr nutzbar ist. Eine Reinigungsfirma wird das Büro der Schulsozialarbeiterin säubern, und demnächst wird eine neue Scheibe eingesetzt.
Gütesiegel für die Everkampschule
Von Anna Kroupis und F. Wolf (Online-Redaktion)
Gütesiegel für die Everkampschule: Sie bereitet ihre Schüler besonders gut auf den Berufseinstieg vor, meint eine Kommission der „Arbeitsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems“, die unsere Schule unter die Lupe genommen hat. Zur Kommission gehörten Beate Reiß (Landesschulbehörde Osnabrück), Axel Langnau (Fachdienstleiter Wirtschaft der Stadt Delmenhorst) sowie Ludger Wester (Industrie- und Handelskammer Oldenburg). Die Schule darf nun weiterhin das Gütesiegel „Startklar für den Beruf – Weser-Ems macht Schule“ tragen. Zwei unserer Schülerinnen – Sabrina Alber und Anna Kroupis – begleiteten die Kommission; im Folgenden gibt Anna Kroupis einen Überblick über die Eindrücke, die die Kommission von unserer Schule gesammelt hat.
Am 9. November um 10 Uhr warteten Sabrina und ich auf die Gütesiegelkommission, die unsere Schule unter die Lupe nehmen wollte. Ein paar Minuten später trafen wir sie dann beim Lehrerzimmer an, und dann ging es auch gleich Richtung Technikraum. Als wir uns im Gang zum Technikraum befanden, warf die Kommission erst mal einen Blick durch das Fenster, welches einen großzügigen Blick auf die Mensa erlaubt. Ich konnte leider nicht viele Reaktionen erhaschen, jedoch kann ich mit Sicherheit sagen, dass die Mensa keinen schlechten Eindruck gemacht hat.
Dann ging es weiter zum Technikraum, wo eine achte Realschulklasse schon eifrig am Löten war. Die Kommissionsmitglieder zeigten sich neugierig, stellten Fragen und schauten sich die Arbeitsergebnisse der Schüler an. Dann nahmen wir Kurs auf den Computerraum. Dabei liefen wir am Digitalen Schwarzen Brett vorbei, welches für staunende Gesichter sorgte. Nachdem dann auch der Computerraum inspiziert wurde, ging es gleich ab zum Trainingsraum. Dort wurde dass Prinzip des Trainingsraums erläutert. Auch der Sanitätsraum überzeugte. Besonderes interessierte sich die Kommission für die Besetzung des Sanitätsraums durch Ersthelfer aus Schülerkreisen und für derer Qualifikation.
Nachdem dann auch die Bücherei und der SV-Raum ihre Inspektion gut überstanden haben, gingen wir zur Lehrerbibliothek, wo die Schulleitung sowie zahlreiche Schulmitarbeiter (Sozialarbeiterin, Berufseinstiegsbegleiter, Lehrer) der Kommission Rede und Antwort zu den verschiedensten Themen standen. Die Kommission interessierte sich besonders dafür, was die Everkampschule tut, damit ihre Schülerinnen und Schüler erfolgreich in den Beruf starten können. So kamen das Berufsfindungskonzept, die ESW-Mappe und der Business-English-Kurs zur Sprache.
Als gute Reporterinnen haben wir außerdem nun den Spieß umgedreht und der Kommission einige Fragen gestellt. So wollten wir wissen, welche Probleme Schüler heute haben, wenn sie eine Ausbildung beginnen. Kommissionsmitglied Axel Langnau, Fachdienstleiter Wirtschaft der Stadt Delmenhorst, meinte dazu: „Viele Schülerinnen und Schüler gehen mit falschen Vorstellungen in die Ausbildung. Jeder zweite hat noch nie ein Praktikum in seinem Ausbildungsberuf gemacht; er bekommt dann einen regelrechten Praxisschock. Generell ist der Beginn der Ausbildung eine drastische Umstellung gegenüber der Schulzeit. Hier ist Durchhaltevermögen gefragt.“ Dazu kommt, dass die Anforderungen an die Auszubildenden steigen: So muss oft komplizierte Technik bedient werden, und viele Berufe erfordern gute Fach- und Computerkenntnisse. Einfache, wenig anspruchsvolle Arbeitsplätze werden dagegen heute oft durch Maschinen ersetzt.
Der Einstieg in die moderne Arbeitswelt ist also eine anspruchsvolle Aufgabe – und das Gütesiegel ist eine Anerkennung der Arbeit, die die Everkampschule auf diesem Gebiet leistet.
Der erste Everkamp-Flohmarkt
Von Jaqueline Siewert und Rica Deeken (8cR)
Habt auch ihr alte Sachen zu verkaufen? Dann kommt doch zum ersten Everkamp-Flohmarkt. Er findet am Sonntag, dem 6. November 2011, in der Aula der ESW statt. Ab 10 Uhr können die Stände aufgebaut werden (Tische müssen selbst mitgebracht werden). Leute, die über den Flohmarkt bummeln möchten, können ab 12 Uhr kommen. Um 17 Uhr ist dann Schluss. Als Standgebühr wird nur um einen Kuchen, eine Kanne Kaffe oder eine Kanne Tee für die Cafeteria gebeten, die die SV organisiert. Anmelden kann man sich bei Frau Körting unter der Telefonnummer: 04407/714059. Viel Spaß und Erfolg am Sonntag – und beim Lesen der folgenden Gedanken zum Thema Flohmarkt von unserer Online-Redaktion.
Festplatten zum Schnäppchenpreis!
Von Oliver Jablonski (7bH)
Ich gehe gerne auf den Flohmarkt, weil ich da bestimmte Produkte finde, die es im Internet nur viel teurer gibt, z. B. Kabel, Festplatten und Monitore. Auf dem Flohmarkt kann ich auch viel Spaß haben, etwa beim Handeln und beim Kaufen. Ich habe auch Spaß am Verkaufen, weil ich da über Preise verhandeln kann. Ein Beispiel: Ich verlange für ein Handy 10 Euro und der Käufer bietet 5 Euro – das geht dann hin und her zwischen Käufer und Verkäufer. Ich habe auch Spaß am Flohmarkt, weil ich auch Freunde treffen kann, die auch was verkaufen und mit denen ich dann auch reden kann.
Es gibt viele gute Flohmärkte hier in Deutschland, wie zum Beispiel den Flohmarkt in Oldenburg an der Weser-Ems-Halle oder auch verschiedene Märkte in Bremen. Bei Achternmeer gibt es am Kanal entlang auch einen 14 Kilometer langen Flohmarkt.
Wenn man hört, dass man einen Ausflug zum Flohmarkt macht, hört es sich erst einmal langweilig an, aber später findet man es dort toll. Es gibt jetzt auch einen Flohmarkt in der Schule. Dort gibt es bestimmt verschiedene Produkte, z. B. Playmobil, Schaukelpferde, Fahrräder und vieles mehr. Außerdem gibt es beim Everkampschulen-Flohmarkt auch eine Cafeteria mit Kuchen, Kaffe und Tee. Selbst wenn man auf dem Schul-Flohmarkt nichts findet, kann es also ein netter Nachmittag werden!
Trugbild Flohmarkt!
Von Sabrina Alber (8bR)
Ich gehe sehr gern auf Flohmärkte, weil man dort gut alte Sachen verkaufen kann.
Leider wird das immer schwieriger! Die Leute wollen einfach nichts mehr bezahlen! Ich habe das Gefühl, sie gehen nicht auf einen Flohmarkt, um etwas zu suchen und günstig zu bekommen, sondern um Schnäppchen zu machen, die sie selber teuer weiterverkaufen. Auch fällt mir auf, dass die Besucher nichts mehr kaufen, sondern zum Spazieren dort sind. Wahrscheinlich gibt es bald keine Flohmärkte mehr ... E-bay , Amazon und Co. sind ja viel einfacher ...
Ich verkaufe gern altes Spielzeug, auch wenn das bei einigen Dingen sehr schwierig ist. Eltern kaufen ihren Kindern ja nicht einfach mal zwischendurch etwas und vor Weihnachten mag man mit seinem Stand ja auch nicht in der Kälte stehen. Dafür empfehle ich: Stellt es kurz vor Weihnachten bei E-bay-Kleinanzeigen rein, ihr werdet ein Wunder erleben! Auf Flohmärkten hat man manchmal Glück, wenn hartnäckige Kinder kommen, sie quengeln so lange, bis Mama was gekauft hat.
Auch das Verkaufen von wertvollen Dingen bringt auf dem Flohmarkt nicht viel! Die Wahrscheinlichkeit, dass man jemanden findet, der genau so etwas gesucht hat, ist gering. Viele registrieren zwar, dass es wertvoll ist, wollen dies aber meist nur kaufen, um es selbst teurer weiterzuverkaufen.
Um selbst Wertvolles zu kaufen sind Flohmärkte sehr praktisch! Sucht so lange, bis ihr jemanden gefunden habt, der nicht weiß, wie wertvoll sein Stück ist.
Es ist sehr interessant, die Kaufgewohnheiten zu beobachten. Auf einigen Flohmärkten werden gerne Klamotten gekauft und das Spielzeug ignoriert, auf dem anderen läuft das Spielzeug super und die Klamotten laufen gar nicht. Aber das Handeln macht Spaß!!!
Was es auf dem Flohmarkt alles gibt...
Von Niklas Hoffmann (8cR)
Auf dem Flohmarkt hat schon so mancher große Schätze gefunden und große Enttäuschungen erlebt. Von antiken Münzen bis zu billigen McDonalds-Spielzeug: der Flohmarkt hat eine Menge schöner Sachen zu bieten. Auch Kurioses wird verkauft, wie zum Beispiel geschredderte Geldscheine oder Katzengold (Gold, das wie Gold aussieht aber keins ist).
Es gibt aber auch eine riesige Auswahl an Klamotten, dabei wollen die Teenies von heute neue Markenware und keine alten Sachen vom Flohmarkt. Der Flohmarkt wird meist als Markt für Ausgedientes gewertet, dabei gibt es auch durchaus neuwertige Sachen, denn wenn ein Buch gelesen wurde, ist es nicht automatisch alt, zerknittert und beschädigt. Es ist vielleicht nur einige Tage alt, kostet aber nur die Hälfte vom Ladenpreis. Flohmarkt heißt auch Handeln und „Feilschen“. der Verkäufer will 10 Euro, der Käufer will es aber nur für 5 Euro haben - dann wird zwei Stunden verhandelt und sie einigen sich auf 7,50 Euro. Das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber wenn es einem immer noch zu teuer ist, muss man es ja nicht kaufen. Viel zu viel bezahlen kann man auch nicht, wie es versehentlich bei ebay passieren kann: Da will man maximal 10 Euro bezahlen, gibt aber aus Versehen 100 ein. Auf dem Flohmarkt passiert so etwas nicht!
Witchy - Ein unvergessliches Halloween
Von Sabrina Alber (Text) und Anna Kroupis (Kürbis-Bild)
Ich schaute aus dem Fenster des Vogelhäuschens - und wandte den Blick gleich wieder ab
(Scheißwetter). Schlechte Laune machte sich breit. Noch ein Blick auf den Kalender - und der Tag war gelaufen! Halloween! (Kinderkram). Jemand trommelte an meine Tür (als wenn ich nicht wüsste, wer das ist!) „Herein!“ Meine nervige Schwester stürmte mit schwarzen Klamotten und kleinen Plastik-Skeletten herein: „Witchy, du weißt doch, was heute für ein Tag ist, oder?“ (leider!) „Wie kann ich das vergessen ...“, antwortete ich schlecht gelaunt. „Ich habe ein Kostüm für dich!“ (Oh Gott!) Desinteressiert folgte ich ihr in ihr Zimmer. (Ein Kürbis?!) Begeistert musste sie mir das Kostüm präsentieren: „Guck! Das ist ein Kürbiskostüm! Das ist der Hut, das das Oberteil - und diese schöne grüne Hose!“
Ich wusste, es würde nichts bringen, aber es war einen Versuch wert. „Kann ich nicht als ;Scream‘ gehen?“ „Nein, das ist viel zu gruselig! In dem Kürbis-Kostüm siehst du bestimmt niedlich aus!“ (niedlich aussehen – na. das will ich ja auch unbedingt!) „Los, probier an! Meine Freunde kommen gleich!“, quengelte sie. (Na gut.) Wenig später hatte ich es an. Es war viel zu klein, eng, hässlich und unpraktisch. Als wenn das nicht reichte, musste meine Schwester mich auch noch anmalen. (Holt mich hier raus!)
Wenig später wimmelte das Haus von kleinen, schreienden Mädchen, den Freundinnen meiner Schwester. „LASST UNS SÜßIGKEITEN SAMMELN!“„Begeistert“ lief ich ihnen hinterher...
„Süßes oder Saures!“
„Süßes oder Saures!“
„Süßes oder Saures!“
„Süßes oder Saures!“
„Süßes oder Saures!“
(Jetzt reicht’s aber!)
Etwa drei Stunden später kamen wir an das gefühlte 100. Haus. „Sind wir jetzt endlich fertig?!, fragte ich genervt. „Nur noch dieses Haus!“ (Meinetwegen). Meine Schwester klingelte und... „HAHAHAHA! Witchy, bist du das?!“ (Oh nein, hier wohnen wohl welche aus meiner Klasse!)
Mein Rat zu diesem Kapitel:
Geht nur an Halloween laufen, wenn ihr nicht zu alt seid. Falls ihr doch laufen wollt, dann verkleidet euch so, dass euch niemand erkennt!
Die Everkampschule besuchte die Messe Job4yuo
Die Everkampschule besuchte die Messe Job4yuo. Alle 10. Klassen konnten sich so einen Überblick über das Ausbildungsangebot in der Region Oldenburg verschaffen. Sicherlich haben die Gespräche mit den Anbietern erste Kontakte für die Suche nach einer Ausbildungsstelle erbracht
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Schullesungen mit Klaus Peter Wolf
Der bekannte Autor Klaus Peter Wolf las in der Everkampschule und in der IGS Am Everkamp aus seinen Jugendbücher vor. Alle Schüler folgten gespannt der Vorlesung und hörten aufmerksam zu, wie Herr Wolf seinen Lebensweg vortrug.
Nach der Lesung bekamen interessierte Schüler selbstverständlich noch ein „Autogramm“ oder eine Widmung in die mitgebrachten Bücher.
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„Aktionstag: Nimm die Zukunft in die Hände"
„Nimm die Zukunft in die Hände“, einen Vormittag lang Bewerbungstraining mal ein wenig anders, geplant und durchgeführt vom Arbeitskreis der SchulsozialarbeiterInnen der Landkreisschulen und Frau Grönheim/ Handwerkskammer mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Termath/ Agentur für Arbeit am 05.07.11 in der Everkampschule: die HauptschülerInnen der 8. Klasse wurden in Kleingruppen unterteilt und durchliefen drei Module:Check deine Talente (Internetrecherche)Azubi- Knigge und Rhetorik (siehe auch Korken im Mund)Kooperation und TeamfähigkeitEs hat Spaß und den SchülerInnen hoffentlich auch neue Erkenntnisse gebracht…
Julia Tscheslog
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Eure neue Ansprechpartnerin im Sekretariat
Von der Online-Redaktion
Unsere neue Sekretärin heißt Karin Jenta und wurde am 20. April 1953 in Westerstede geboren. Zu ihren Hobbys gehören Lesen, Joggen, das Pflegen ihrer Blumen im Garten sowie ihre Kanarienvögel. Sie hat zwei Söhne, die aber der Schule längst entwachsen sind: Sie sind mittlerweile 32 und 36 Jahre alt.
Der Beruf als Sekretärin an dieser Schule gefällt ihr sehr gut. Auf die Frage, wie sie auf diesen Beruf gekommen ist, antwortete sie: „Ich habe 15 Jahre Elternarbeit gemacht, dadurch hatte ich einen guten Kontakt zu Schulen.“ Hinzuzufügen ist, dass sie sich als Mutter stark in verschiedenen Gremien engagiert hat: So war sie 11 Jahre im Schulelternratsvorstand, 10 Jahre im Gemeindeelternrat und 4 Jahre als OS-Vertreterin tätig war. Außerdem war sie Mitglied im Kreiselternrat und hat Elternfortbildungen zum Thema „Pubertät“ geleitet. Bevor sie an die Everkampschule gewechselt ist, war sie am Gymnasium Ganderkesee tätig.
Und warum hat unsere Schule nun zwei Sekretärinnen? „Durch den Aufbau der IGS ist die Arbeit im Sekretariat enorm angewachsen“, sagt Frau Jenta. Ihr schönstes Erlebnis an dieser Schule war bisher die freundliche und nette Aufnahme sowie das tolle Weihnachtsgeschenk vom Kollegium: Sie hatte gerade erst an unserer Schule angefangen, da gab es schon den ersten Blumenstrauß!
Tolle Sache oder billiger Rachefeldzug?
Vom WPK Journalismus 10 R (Karikaturen von Nele Neels und Kimberly Tubbs)
Spickmich.de ist eine Internetseite, auf der Schüler ihre Schule und die Lehrer anonym bewerten können. Die Lehrer werden mit Noten von 1 bis 6 beurteilt. Sie werden aber in anderen Kategorien bewertet, nicht wie wir Schüler in Mathe oder Deutsch, sondern zum Beispiel in „guter Unterricht“, „cool und witzig“, „faire Noten und menschlich“. Erst wenn zehn Schüler einen Lehrer benotet haben, wird eine Bewertung angezeigt.
Das Internetportal ist sehr umstritten. So erhielt in Nordrhein-Westfalen eine Lehrerin die Gesamtnote 4,3. Sie fühlte sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt und klagte vor Gericht. Mit ihrer Klage wollte sie erreichen, dass Daten wie ihr Name, ihre Unterrichtsfächer und vor allem ihre Bewertung gelöscht werden. Der Fall ging bis vor den Bundesgerichtshof (BGH). Der BGH verneinte eine Verletzung der Privatsphäre. Das Urteil: Schüler dürfen auch weiterhin ihre Lehrer anonym bewerten.
Auch an unserer Schule ist die Internetseite umstritten. „Natürlich kenne ich die Seite, besonders interessant finde ich sie aber nicht“, sagt unser Schulleiter, Herr Borm. „Bewertung und Ergebnis sind rein willkürlich, es ist ein reines Glücksspiel. Sicher war ich schon mal neugierig und wollte meine Bewertung angucken, dazu fehlten mir aber offensichtlich ein paar Bewertungen. Lieber schnuppere ich bei StudiVZ und Facebook.“
Auch Frau Köstler sieht die Seite kritisch: „Ich finde, der Name des Schülers sollte unter der Bewertung stehen.“ Anonyme Bewertungen bedeuten für sie, dass der Schüler sich nur an dem Lehrer rächen will, zum Beispiel wegen einer schlechten Schulnote. „Natürlich möchte ich gerne meine Bewertungsnote wissen, aber meine Unterrichtsgestaltung würde ich niemals verändern“, meint sie, ergänzt aber: „Wäre meine Bewertung schlecht ausgefallen, dann würde ich mir schon Gedanken darüber machen.“
Viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule interessiert die Seite gar nicht so sehr, hat eine kleine Umfrage ergeben. Allerdings finden es viele der Befragten grundsätzlich gut, dass man seine Lehrer benoten kann, weil die Lehrer den Schülern auch ständig Noten geben und die Schülerinnen und Schüler es nun auch endlich mal tun dürfen. Die Meisten sehen die Bewertung aber nicht als Rachefeldzug.
Kuli Klaus feiert Weihnachten (Teil 1)
Von Rica Deeken und Jaqueline Siewert (7cR, Online-Redaktion)
Klick, Klack macht es, als Rudi auf seinen Kugelschreiber drückt, er zuckt ein wenig zusammen - und Kuli Klaus erwacht.
Klaus ist ein Kugelschreiber der etwas anderen Art: Er kann nicht nur sprechen und Auto fahren, sondern er feiert auch gerne mit anderen Kulis, etwa das Weihnachtsfest. Kuli Klaus und seine Kuli-Freunde besitzen außerdem einen Radiosender. Aber von alledem weiß Rudi noch nichts.
Als Rudi aus der Schule kam, war sein Lieblings-Kugelschreiber weg, Klaus war nämlich fürs Weihnachtsfest im Kuliland einkaufen. Es wurde aber noch komischer: Als Rudi das Radio aufdrehte, hörte er auf einmal piepsige Klick-Klack-Geräusche, die nach seinem Kugelschreiber klangen.
Er wunderte sich und dachte: „Das ist doch nicht etwa mein Kugelschreiber!“ Er drehte das Radio ab und ging wieder in sein Zimmer zurück. Rudi lag schon im Bett, als er ein leises Knarren seiner Tür bemerkte. Die Tür öffnete sich einen Spalt und eine kleine Gestalt huschte auf Rudis Schreibtisch, die mit Einkaufstüten bepackt war. Rudi dachte: „Das muss wohl schon ein Traum sein“ - und schlief ein.
Am nächsten Morgen rief Rudis Mutter : „Rudi, bist du schon wach?“ Rudi antwortete: „Ja ,ich zieh mich nur schnell an!“ Da bemerkte Rudi, dass sein Kuli wieder da war, drei Einkaufstüten vom Kuliland lagen neben Klaus. Kuliland? Was ist das denn? Rudi wunderte sich, und steckte Klaus trotzdem in den Schulranzen.
Im Auto, auf dem Weg zur Schule, sagte Rudi zu seiner Mutter: „Super, heute ist der letzte Schultag.“ Auf einmal sprang Klaus aus Rudis Tasche. „Ahhh!“, schrie Rudis Mutter, als sie Kuli Klaus auf ihrem Lenkrad sah. „Was ist denn das?“, brüllte sie. Rudi flüsterte ungläubig: „Das ist mein Kugelschreiber, das darf doch wohl nicht wahr sein!“, und er wunderte sich, dass Klaus sich bewegen kann! Mit seiner piepsigen Stimme sagte Klaus fröhlich: „Hey Leute, morgen findet ein riesiges Weihnachtsfest im Kuliland statt. Gibt es so was bei euch auch? “ Rudis Mutter Beate starrte Kuli Klaus intensiv an. „ Klar gibt es so was bei uns auch, wir feiern Weihnachten mit unseren Verwandten und es gibt ganz viele Geschenke für jeden“, sagte sie mit zittriger Stimme. „Wir sind da, aussteigen Jungs - du bist doch ein Junge, oder?“, lachte Rudis Mutter. „Klaro!“, rief Klaus .
Nach der Schule ging Rudi mit Klaus in sein Zimmer und sie sprachen noch ein wenig, wie das Leben als Kuli und als Mensch so ist. „Heute Nacht werde ich losfahren mit meinem Kuliwagen“, sagte Klaus mit aufgeregter Stimme.
„Dring, Dring!“, klingelte Klaus‘ Wecker. Es war Zeit loszufahren. Er gab Rudi einen Piekser auf die Wange zur Verabschiedung. Kuli Klaus packte das Essen und die Geschenke in den Kofferraum und düste durchs Fenster direkt ins Kuliland. Dort warteten seine Eltern und Bekannten auf ihn. Sie schmückten den großen Weihnachtsbaum mit roten Weihnachtskugeln und anderen Sachen. Klaus freute sich schon riesig auf hoffentlich tolle Geschenke.
Während im „Menschenland“ Rudi voller Vorfreude seine Geschenke auspackte, gab es im Kuliland ein Gericht namens Kolanis, das ist im Menschenland Reh mit selbstgemachten Knödeln und Soße. Dann war das Fest auch schon zu Ende. Alle Kulis quatschten nach dem Essen noch ein wenig, dann gingen sie auch nach Hause, aber Klaus musste noch dableiben und aufräumen. Zurück im Menschenland war Rudi schon im Bett, als Klaus ankam. Auch er war müde und legte sich in die Schublade im Schreibtisch. Und schlief gemütlich ein . . .
Vorgeschmack auf den Prüfungsstress
Nadine Bakenhus und Anneke Köhne (Online-Redaktion)
Im vergangenen Jahr haben wir und 10 weitere Schülerinnen und Schüler die sogenannte DELF A1 – Prüfung bestanden. Wir haben über ein halbes Jahr auf unsere Zertifikate gewartet. Dadurch wurde bestätigt, dass wir französische Sprache beherrschen.
Wir wurden anfangs von Frau Poppe-Ewert und später von Frau Rullkötter auf die schriftliche und mündliche Prüfung vorbereitet. Der erste Teil unserer Prüfung war der mündliche. Wir konnten zwar alles, waren jedoch trotzdem aufgeregt. Einer nach dem Anderen wurde abgefragt und dann war dieser Teil vorbei. Einige Wochen später folgte der schriftliche Teil, der uns wenige Probleme bereitete.
Als wir unsere Resultate dann endlich in den Händen halten konnten, waren wir und auch Frau Rullkötter mit uns zufrieden.
Eine verschwiegene Ansprechpartnerin
Julia Tscheslog arbeitet als Sozialarbeiterin an unserer Schule
Vom WPK 9 R Journalismus
Julia Tscheslog (48) ist seit Januar 2010 Schulsozialarbeiterin an der Everkampschule in Wardenburg.
Sie hat an der Uni Oldenburg Diplompädagogik studiert. Anschließend arbeitete sie mit zunächst mit Asylbewerbern und Flüchtlingen. Später leitete sie die Jugendwerkstatt der Gemeinde Wardenburg. Nun arbeitet sie erstmals schwerpunktmäßig mit Schülerinnen und Schülern.
Sie sieht sich selbst als Ansprechpartnerin bei allen Problemen, mit denen Schülerinnen und Schülern zu ihr kommen. Wichtig dabei ist, dass sie als „neutrale Dritte“ auftritt: „Alles, was mir Schülerinnen und Schüler sagen, bleibt auch bei mir“, sagt sie. Es wird also nicht an Lehrer oder Eltern weitergegeben – es sei denn, die Schülerin oder der Schüler wollen dies so.
Eigentlich ist Frau Tscheslog für Hauptschüler zuständig, doch wenn ein Realschüler zu ihr kommt, ist sie auch für dessen Fragen offen.
Zu ihren Schwerpunkten gehört auch die Hilfe beim Übergang von der Schule in den Beruf. Hier bietet sie immer wieder Projekte an, zum Beispiel ein intensives Telefontraining Und da Frau Tscheslog gern organisiert, ist jedes Projekt, das sie mit ihren Schülern unternimmt, perfekt durchgeplant. So gibt es nur selten Probleme.
Neben ihrem Beruf, der ihr sehr gefällt, lernt sie in ihrer Freizeit Spanisch, reist viel und geht gern ins Kino. Am liebsten fährt sie nach Marokko oder an Orte, die am Meer liegen. Sie fährt außerdem gern in Länder, in denen Spanisch gesprochen wird.
Ein weiteres ihrer Hobbies ist Fitnesstraining. Und wenn sie ins Fitnessstudio geht, dann hat sie immer ihren iPod dabei. Auf dem hört sie dann Hip-Hop oder andere Musik, zu der man tanzen kann. Techno mag sie allerdings nicht.
Wenn sie im Auto sitzt, ist das Radio nur selten aus. Sie hört meistens N-Joy und Bremen 4.Wenn sie nicht ins Fitnessstudio geht oder arbeitet, liest sie gern dicke Bücher oder unternimmt etwas mit ihrer 22- jährigen Tochter.
Frau Tscheslog ist erreichbar unter der Telefonnummer 71 74 37, im SV-Raum oder in ihrem Büro neben dem SV-Raum.
Rainer Strauß
Hilft Schülerinnen & Schülern beim Einstieg ins Berufsleben
Vom WPK 10 R Journalismus
Er ist da, wenn es Probleme mit dem Schulabschluss, dem Praktikum oder der Bewerbung gibt: Rainer Strauß ist Berufseinstiegsbegleiter an unserer Schule.
Seit zwei Jahren hilft der 47-Jährige in einem von der Bundesagentur für Arbeit geförderten Projekt den Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Hauptschulklassen, deren Abschluss gefährdet ist oder die Schwierigkeiten beim Einstieg ins Berufsleben haben könnten. Hierbei arbeitet er eng mit der zuständigen Berufsberaterin der Arbeitsagentur Oldenburg Anke Termath zusammen, und stimmt sich mit ihr bei der Beratung, Orientierung und Eingliederung der Schüler ab.
Er selbst hat einen aufregenden beruflichen Werdegang hinter sich: Nach dem Hauptschulabschuss hat er eine Ausbildung zum Isolierer gemacht, war lange auf Montage und hat anschließend den Realschulabschluss und das Fachabitur nachgeholt. Im Anschluss hat er studiert und seinen Abschluss als Sonderpädagoge gemacht.
Insgesamt sind es zurzeit 20 Schülerinnen und Schüler, die seine Hilfe in Anspruch nehmen. Vor dem Abschluss hilft er bei schulischen Problemen, nach dem Hauptschulabschluss begleitet er die Schülerinnen und Schüler beim Start in die Ausbildung und manchmal sogar zwei Jahre durch die Berufsschule.
Und er hat zahlreiche Aufgaben: So intensiviert er den Kontakt zwischen der Schule und den Eltern und informiert zum Beispiel über Fehltage und Arbeiten. Er liefert den Eltern ehrliche Rückmeldungen, wie die Kinder sich in Schule, Praktikum und Ausbildung so machen. Und er korrigiert unrealistische Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler über ihren Berufswunsch: „Wer zum Beispiel Anlagenmechaniker werden will, muss fit in Mathe und Physik sein, sonst hat er keine Chance. Da müssen die 8. und 9. Klasse genutzt werden um die Noten aufzupolieren.“
Rainer Strauß und dieses Projekt bekommen viele positive Rückmeldungen von Lehrern, Eltern und von den Schülern selbst. Die Betriebe sind ebenfalls froh, dass sie einen weiteren Ansprechpartner in der Schule haben. Viele Schülerinnen und Schüler entwickeln Vertrauen zu ihm.
Und was motiviert ihn bei seiner nicht immer ganz leichten Arbeit? „Wenn ein Fall kompliziert anfängt, aber es doch eine gute Lösung gibt“, sagt er. Ein Beispiel: Die Arbeitsagentur hat ihm eine gute Stelle in Wardenburg gemeldet. Daraufhin hat er sich seine 20 Leute angeguckt und mit dem Arbeitgeber über einen bestimmten Schüler gesprochen. Die schulischen Leistungen waren ganz ordentlich – 3er-Zeugnisse mit B-Kursen –, und nach einem freiwilligen Praktikum in den Osterferien hat es dann mit dem Ausbildungsplatz geklappt.
Kraft für seine Arbeit tankt der Berufseinstiegsbegleiter außerdem in der Freizeit: Er fährt gerne Motorrad.
Erreichbar ist er unter Tel. 0 44 07 / 71 74 17 34 oder in Raum B 201 (Ein Stockwerk über dem Trainingsraum).
COMENIUS-Projekt "Unsere Nachbarn"
Vom 07. - 16. März waren 22 holländische Schüler vom Christelijk College Schaersvoorde in Aalten/Niederlande zu Gast in der Everkampschule. Begleitet wurden sie von Frau van den Bosse und Herrn Molendijk. Zusammen mit den Schülern der 7. Klassen der Realschule haben sie in dieser Zeit an verschiedenen Projekten aus den Bereichen Kunst, Textiles Gestalten, Musik, Hauswirtschaft, Theater, Politik und Informatik gearbeitet. Daneben standen ein Besuch im Rathaus der Gemeinde Wardenburg, eine Fahrt nach Bremen mit der Möglichkeit zum Besuch des Flughafens, des Universums oder des Weserstadions und ein Bowling-Nachmittag auf dem Programm. Vom 30. Mai bis 08. Juni wird eine Gruppe der Everkampschule zum Gegenbesuch nach Aalten reisen.
Die Liebenden
Von Linda Smit (Online-Radaktion)
Sie hatte sich an ihm angelehnt und starrte ins Leere. Er wollte fragen, warum das alles geschehen war, doch er ahnte, dass es unpassend war. Obwohl er sie noch nicht lange kannte, wusste er, woran sie dachte. Er konnte förmlich das Blut sehen, dass die ganze Zeit vor ihrem inneren Auge floß. Von Weitem hörte er, wie die Schienen quietschten, und der Tunnel, in dem sie sich versteckt hielten, verdoppelte den Schall.
Es überraschte ihn, dass ihn das laute Geräusch zusammenzucken ließ. Laut war nichts im Vergleich zu dem, was er gerade gehört hatte. Schüsse, Schreie und später das Blut, das unter ihren Füßen ein feuchtes Platschen hinterließ. Die Wimperntusche, die sie nur für diesen besonderen Tag trug, hinterließ einen schwarzen Fleck auf seinem Hemd. Sein Sakko hatte er ihr um die Schultern gelegt, obwohl er wusste, dass die Kälte, die in diesen Tunnel umherzog, das Kleinste ihrer Probleme war.
„Es wird alles gut werden!", behauptete er und versuchte, seine ganze Hoffnung in diesen Satz zu stecken, doch dann bemerkte er, dass er alle Hoffnung schon längst verloren hatte. Ein kurzes Lächeln umzog ihre Wangen und er horchte genau, als sie redete, denn er glaubte, ihre sanfte Stimme würde ihm vielleicht die Hoffnung wiedergeben.
„Du lügst so schön,...“, sagte sie und stockte dann. Er wusste warum. Sie war nicht die Einzige, die das leise Geräusch im Tunnel bemerkt hatte. Es war kein Zug. Er wusste nicht, warum – aber sie waren da, um sich zu nehmen, was sie wollten. Doch er wusste, dass er es ihnen nicht geben konnte. Obwohl das Geräusch lauter wurde und so ihre Ankunft ankündigte, drehte sie sich zu ihm und sah ihm ruhig in die Augen. „...dass ich dir nicht glauben kann.“ Dann drehte sie sich wieder weg und schloss die Augen, während sie sich wieder bei ihm anlehnte. Das Geräusch war schon so nahe, dass man es als Schritte identifizieren konnte.
Er wusste nun, dass es vorbei war. Seine Familie war tot. Seine Freunde waren tot. Sein Haus lag in Schutt und Asche, und nun war auch er bald tot. Nur weil er die wundervollste Frau auf der Welt heiraten wollte, musste er sterben.
Die Schritte stoppten, und er spürte einen Pistolenlauf an seinem Kopf. Er sah seinen Mörder in spe nicht an, sondern sah nur auf den zierlichen, blonden Menschen, dessen Hände sich in seine Brust gruben, dass es fast wehtat. Er achtete gar nicht auf das Gelächter der Männer, das nicht ins Bild passte, sondern konzentrierte sich auf seinen letzten Gedanken, der ihm ein wenig Hoffnung schenkte, nach der er sich schon die ganze Zeit sehnte.
Er wusste, dass sie sie nicht töten würden, jedoch wusste er nicht, ob das, was auf sie wartete, nicht noch viel schlimmer war. Er schloss die Augen und hoffte, dass auch sie nicht hinsah, als es geschah.































